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    Umsteuer Gruppenwähler 55v
    Umsteuer Gruppenwähler 55v Stromlaufplan

    Umsteuergruppenwähler (UGW) werden in Teilvermittlungsstellen (TeilVSt) der EMD-Systeme 55 eingesetzt. Sie haben die Aufgabe die  Umsteuerung des Internverkehrs zu veranlassen.
     
    Der technische Aufwand ist größer als beim reinen UW.

    Der UGW enthält:

    • 14 Relais
    • 2 kleine zwölfteilige Wählerrelais
    • einen vierarmigen, 112teiligen EMD Wähler, dessen Ausgänge entsprechend der anfallenden externen und internen Anschaltung in eine externe Gruppe zur VollVSt und mehrere interne Gruppen aufgeteilt sind.

    Eines dieser Wählerrelais (MW) wird die für Aufteilung der 112 Ausgänge des EMD-Wählers und zur Markierung der externen und (maximal 10 möglichen) internen Gruppen in Form von Gruppen Rastschritten benötigt. Die Rastschritte können beliebig gesetzt werden.

    Das zweite Wählerrelais WR dient als Wahlbegleitrelais zur Unterscheidung zwischen Intern- und Externverkehr bzw. zur Markierung des Fernverkehrs, wenn in der ersten Gruppenwahl eine 0 gewählt wird.

    Bei Belegung des UGW durch einen ASg bzw. 2. AS (mit Anrufordner) sucht der EMD-Wähler in freier Wahl im externen, zur VollVSt gehenden Leitungsbündel eine freie Leitung zum 1./2. GW in der VollVSt heraus.

    Kann mit Hilfe des Prüfrelais P durch Aufprüfen eine freie Leitung (über das Belegungsrelais C im 1./2. GW) belegt werden, so schaltet der Andruckmagnet im EMD-Wähler die Schaltarme für die beiden Sprechadern durch und legt dem rufenden Teilnehmer  über den OLÜ Wählton  an.

    Sind alle Leitungen zur VollVSt belegt, dann dreht der EMD-Wähler auf den Durchdrehschritt für die externe Gruppe. Der rufenden Teilnehmer erhält trotzdem den Wählton. Es wird erst die Möglichkeit der Internverbindung  überprüft. Auch der von der VollVSt nach Wahl der ersten Ziffern eventuell ankommen de  Besetztton wird nicht zum Anrufer weitergegeben, sondern im UGW so lange unterdrückt, bis eindeutig feststeht, dass es sich um keine Interne Verbindung handelt.

    Die Wahlimpulse, werden vom Relais-A umgesetzt. Dieses Relais dient auch als symmetrisches Speiseglied für den rufenden Teilnehmer. Die umgesetzten Impulse stellen  in der VollVSt die entsprechenden EMD-Wähler ein und steuern aber  parallel dazu auch das Mitlaufwählerrelais WR im UGW.

    Mit Hilfe der  Rastrelais Q, Ul, X und U2 kann an Kontakten  wr   die Umsteuerkennzahl, die ein- bis dreistellig sein darf, durch Drahtbrücken einprogrammiert werden.
    Die Umsteuerkennzahl für den internen Verbindungsweg muss in der Quersumme kleiner als 10 sein. Die Ursache liegt in der begrenzten Schrittzahl des WR Wählerrelais (10 Ausgänge).

    Werden zum Beispiel bei einer dreistelligen Umsteuerkennzahl nach jeder der drei ersten Impulsserien jeweils die eingestellten Rastschritte erreicht, so handelt es sich um eine Internverbindung.
    Die Verbindung zur VollVSt wird sofort ausgelöst um die Leitung nicht länger als nötig zu belegen. Der EMD-Wähler auf den richtigen Hauptrastschritt eingestellt. In dieser Stellung erwartet der Wähler die nächste Impulsserie für die folgende Gruppenwahl.

    Mit der folgenden Ziffer wird der EMD-Wähler somit in Zusammenspiel mit dem MW Wählerrelais auf die entsprechende Interngruppe eingestellt.

    Dabei wird bei jedem Impuls dieser Serie zunächst das MW Relais um einen Schritt weitergeschaltet und danach auch der sehr schnelle EMD-Wähler jeweils auf den nächsten über die Kontaktbahn des WR Relais markierten Gruppenrastschritt gesteuert und stillgesetzt.

    Nach dieser, bei einer dreistelligen Umsteuerkennzahl vierten Ziffer sucht der EMD Wähler in freier Wahl einen freien Ausgang zur nächsten internen Wahlstufe und schaltet die beiden Sprechadern durch. Bei der weitern Wahl bis zum LW bleibt der UGW mit Ausnahme der Impulsumsetzung passiv.

    Findet jedoch der EMD Wähler im UGW in der mit Hilfe des MW-Relais ausgewählten internen Gruppe bei der Freiwahl keinen freien Ausgang, so dreht er bis zum Durchdrehschritt dieser Gruppe. Es wird dann der Besetztton vom UGW angelegt.

    Beim UGW ist, im Gegensatz zum UW bei S50, keine schaltungstechnische Möglichkeit vorgesehen um bei einer internen  Blockierung eine Umwegverbindung über die VollVSt aufzubauen. Der Externweg zur VollVSt wird bei der Umsteuerung auf Internverkehr immer sofort ausgelöst und frei geschaltet.

    Handelt es sich bei der Nummernwahl nicht um eine interne Nummer, so wird das als Wahlbegleitrelais WR Relais spätestens nach der dritten Ziffer abgeschaltet. Der UGW verhält dann beim weiteren Verbindungsaufbau wie eine StrUe.

    Wird vom Relais WR als erste Ziffer eine 0 erkannt (Fernverkehr), so spricht über den Ausgang 10 das Relais H an und die Verbindung wird wegen der Gebührenzählung als Fernverbindung behandelt.

    Die Auslösung des UWG erfolgt auf die bekannte Art und Weise vom Anrufsucher aus durch Auftrennung der Teilnehmerschleife.




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