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    Leitungswähler WS 48 Serienan....  13 von 22eine Seite zurückeine Seite vor

    Leitungswähler WS 48 Serienanschlüsse
    Stromlaufplan OFLW Waehlsystem  48

    Verkehr zu Serienanschlüssen

     

    Wählt ein Teilnehmer die Rufnummer eines Serienanschlusses, so kommt nach der Einerwahl über die sk-Bank folgender Stromkreis zustande:

     

    Stromkreis 25:

    Erde, Kopfkontakt k-2, Kontakt c-3, p-3-2, u-3-1, v-5-2, Kontakt sk, Relais M 300,  Widerstand M 500, Spannung

     

    Der Kontakt m-1-1 setzt den Drehmagnet unter Strom 

    Stromkreis 26:

    Spannung, Drehmagnet D 60, Kontakt p-1-2, u-3-2, m-1-1, a3, b-3, WK, Erde

     

    Relais U 800 spricht an. 

    Stromkreis 27:
    Spannung, Relais U 800, Kontakt a-5-1, Widerstand W4 400, Drehmagnet Kontakt d1, Erde

     

    Relais U unterbricht mit dem Kontakt u-3-2 wieder den Stromkreis 26.

    Drehmagnet und Relais U steuern sich gegenseitig, Relais M 300 wird über Kontakt u-3-1 gehalten.

    Während des Laufens legt Kontakt u-5-2 Prüfpotential an Relais P 1000 und P 60.

    Hat der Wähler einen freien Ausschluss gefunden, so spricht Relais P an und schaltet mit Kontakt p-1-2 den Drehmagnet D 60 ab.

     

    Alle weiteren Vorgänge sind die gleichen wie bei Einzelanschlüssen.

    Sind alle Ausgänge einer Serie besetzt, so bleibt der Wähler auf der letzten Nummer stehen, da Relais M abfällt. (ausgezwickter Zahn) es sei denn, es ist die Serie mit den Zusatzrelais für Serienabfangen ausgerüstet. Diese wirken nach Zeichnung Nr. S 13192 in folgender Weise: Sobald die letzte Nummer der Serie belegt wird, spricht bei gleichzeitig angezogenen WK bzw. WA das Relais L 2000 an.

     

    Stromkreis 28:

    Erde, wa- IV, t V 1, Kontakte aller für das Abfangen eingerichteter Leitungen der Serie, L 2000, Spannung

     

    Relais L legt mit seinen Doppelkontakten an die c-Adern der vorletzten drei Leitungen je ein Potentiometer, dessen Widerstand verschieden ist, je nachdem die Leitung abgehend oder ankommend belegt ist.

     

    Zweck des Potentiometers ist es, einem besonderen Prüfrelais (A= des OFLW das Aufprüfen und Stillsetzen des Wählers auf einer besetzten Leitung zu ermöglichen.

     

    Der Aufprüfwiderstand beträgt 300 Ohm (S 300 bif.). Da im ankommenden Verkehr außerdem S 170 + T 800 + 12 parallelgeschaltet sind, wird der Prüfwiderstand um 130 Ohm (S 130 bif.) erhöht, so dass der Gesamtwiderstand neuerlich 300 Ohm ist. Im Falle einer ankommenden Belegung spricht Relais S an und schaltet mit s IV S 130 bif ein. Damit die c-Ader zur Vermeidung von Doppelbelegungen für das normale Prüfrelais P des OFLW gesperrt ist, wird der Sperrwiderstand W3 60 eingeschaltet. Bei ankommenden besetzten Leitungen ist dies nicht notwendig, da ohnedies das Prüfrelais P eines OFLW mit seiner niederohmigen Wicklung (P 60) die c-Ader sperrt.

     

    W3 60 wird daher in diesem Falle durch s II abgeschaltet. Zr Verminderung des Stromverbrauches werden die Abfangwiderstände nur während des Drehens eines OFLW, also in Abhängigkeit von WK angelegt, da sie nur zu dieser Zeit gebraucht werden.

     

    Sobald eine der Leitungen frei wird, setzt das Abfangen sofort aus, da t V 1 öffnet. In der Darstellung in S 13192 ist Abfangen für die Leitungen 07, 08, ß9 einer Zehnerserie vorgesehen. Sind alle Leitungen ortsbesetzt, so fangen sich die OFLW zunächst auf der Leitung 07 und nur, wenn diese fern besetzt wird (unmittelbare Erdung der c-Ader), übernimmt das Abfangen die Leitung 08 usw.

     

    Die Schaltvorgänge sind nun folgende:

    Im OFLW (S 13194) ist während des Seriendrehens Relais M angezogen.

    Über Kontakt m-5-2 wird nun beim Schrittweisen Schließen von Kontakt d-2 Relais A 22 an die Ader-c gelegt, und zwar vor dem Relais P, da Relais U zu diesem Zeitpunkt abgefallen ist und daher über Kontakt v-5-2 kein Prüfpotential angelegt wird

     

    Stromkreis 29:

    Erde, Kontakt m-1-2, q-5-1, Relais A 22, Kontakt m-5-2, Drehmagnet Kontakt d-2, Kontakt c-1-2, Arm-C, S 131192, l-I (a.IV, S 300 bif, Spannung/ s-II, W3 60, Erde)

     

    Es wurde angenommen, das die Leitung abgehend belegt ist. In Stromkreis 29 spricht Relais A 22 an. Es sei darauf hingewiesen, dass Relais A 22 auf freie oder fern besetzte Leitungen nicht anspricht, da der Aufprüfwiderstand zu hoch ist. Bzw. die c-Leitung geerdet ist.

     

    Relais A setzt mit Kontakt a-3 den Wähler still und verhindert mit Kontakt a-1-2 (Ruheseite) ein Aufprüfen des Prüfrelais P

    Gleichzeitig hält sich Relais A fest:

    Stromkreis 30:

    Spannung, Relais A 800, Kontakt y-1-2, Widerstand W2 600, Widerstand Y 3000 bif, Kontakt a-1-2, y-1-2, c-3, Kopfkontakt k-2, Erde

     

    Da Relais P nicht angezogen ist, erhält der Teilnehmer in bekannter Weise das Besetztzeichen.

     



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