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    Leitungswähler WS 48 Fernverkehr  14 von 22eine Seite zurückeine Seite vor

    Leitungswähler WS 48 Fernverkehr
    Stromlaufplan OFLW Waehlsystem  48

    Beschreibung des OFLW 48  (Ort-Fern-Leitungs-Wähler)


    Fernverkehr

     

    Die Beamtin kann den Fernverkehr rein Orts mäßig abwickeln, wenn der Teilnehmer frei ist. Sie kann sich aber auch auf eine besetzte Ortsleitung aufschalten und dabei die Ader-c fern sperren. Diese Möglichkeit hat sie auch bei freien Anschlüssen, wenn sie vor dem Melden des Gerufenen die Aufschalttaste drückt.

    Nach dem Ansteuern eines besetzten Teilnehmers erhält die Fernbeamtin wie jeder Teilnehmer das Besetztzeichen (Siehe Stromkreis 10)

     

    Relais P ist nicht angezogen

    Beim Drücken der Aufschalte Taste wird Minus an die Ader-b gelegt.

     

    Stromkreis 31:

    Spannung, Ader-b- OFLW- Kontakt a-5-2, y-3-2, Relais B 800, Erde

     

    Relais B 800 spricht an. Relais B hält sich über

    Stromkreis 32

    Spannung, Relais P 2000, Kontakt c-1-1, b-1-1, Relais B 1500, Erde

     

    Relais B legt das Fernprüfrelais Q 42 an die Ader-c.

    Stromkreis 33:

    (Spannung, Relais U 800, Kontakt v-5-1 / Spannung- Widerstand W1 300) , Kontakt b-3-2 (Kontakt 1-3-2-p-5-2, b-1-2, Ader-c, VW / Relais Q 42, Kontakt p-3-2, c-3, Kopfkontakt k-2. Erde)

     

    Ist der gerufene Teilnehmer abgehend belegt, so befindet sich kein Potential an der Ader-c, ist er ankommend belegt, so liegt Erde über Relais P 60 eines anderen OFLW gegen Spannung über Relais T des VW an der Ader-c

     

    In beiden Fällen spricht Relais Q 42 und hält sich:

    Stromkreis 34:

    Spannung (Relais U 800, Kontakt b-5-1 / Widerstand W1 300) , Kontakt b-3-2, Relais Q 42, Kontakt p-3-2, c-3, Kopfkontakt k-2, Erde

     

    Aufschalten:

    Es erfolgt über 

    Stromkreis 35:

    Ader-a, Kontakt z-1-2, y-1-2, Widerstand W2 600, Kontakt q-1-1, b-5-2, Ader-a und Ader-b, Kontakt z-5-2, q-3-1, Widerstand W3 600, Kontakt u-5-1, Ader-b

     

    Die Fernbeamtin bietet dem Teilnehmer das Ferngespräch an.

    Während des Aufschaltstadiums wird vom Leitungswähler aus ein Aufschalte Zeichen induktiv über Relais A und Relais B an die Leitung gelegt.

     

    Stromkreis 36:

    An, Kontakt q-5-2, p-3-1. r-3, Wellenkontakt w-3, Kontakt m-5-2, Relais A 22, Kondensator 1 MF, Relais B 135, Relais R 135, Spannung

     

    Selbstständiges Durchschalten:

    Legt der Teilnehmer auf, so kann aufgeprüft werden, da Kontakt u-5-2 vorbereitend Prüfpotential an die Ader-c gelegt hat. Relais P 1000 spricht an.

     

    Fernsperre:

    Sie erfolgt durch unmittelbares Erden der Ader-c über

     

    Stromkreis 37:

    Erde, Kontakt p-5-2, b-1-2, Ader-c

     

    Da Relais P 60 kurzgeschlossen ist, hält sich Relais P 2000 in Stromkreis 32.

    Hier hat Relais P eine Fehlstromgrenze damit es nicht vorzeitig anspricht.

     

    Da Kontakt p-3-2 öffnet, fällt Relais U 800 und Relais Q 42 ab, wodurch die Aufschaltung bei Kontakt q-1-1, q-3-q und u-5-1 beendet wird.

    Der Teilnehmer wird nunmehr normal gerufen, desgleichen kann jetzt wie im Ortsverkehr nach gewählt werden. Für die Fern Schnur liegt Spannung über Relais A 800 an der Ader-a und Erde über Relais B 800 an der Ader-b als Zustandskennzeichen vor dem Melden.

     

    Hebt der Teilnehmer ab, so spricht wie im Ortsverkehr das Relais Z an, so das Spannung über Relais A 800 an der Ader-a und Spannung über Relais R 800 an der Ader-b liegen.

     

    Das Schluss Relais in der Schnur ist differential geschaltet und fällt ab, wodurch die Fernbeamtin das Beginnzeichen erhält.

    Rückwärtswahl ist auch im Fernverkehr möglich.

     

    Schlusszeichen, bzw. Flackern:

     

    Legt der Teilnehmer auf, so fällt Relais Y und Relais Q ab. An die Ader-a wird daher Erde gelegt über:

    Stromkreis: 38:

    Erde, Kopfkontakt k-2, Kontakt c-3, p-3-2, y-1-1, z-1-2, Ader-a

     

    Relais A 800 wird sofort durch Kontakt y-1-2, dauernd durch Kontakt v-3-1 abgeschaltet.

     

    Das Schluss Relais in der Schnur des Fernplatzes spricht daher an.

     

    Relais V spricht in Stromkreis 20 dauernd an und wird erst beim Nachrufen abgeworfen.

    Relais P bleibt angezogen, das es sich lokal hält.

     

    Nachrufen:

    Beim Nachrufen legt die Fernbeamtin Erde an die Ader-a, so dass Relais R 800 anzieht.

    Alle weiteren Vorgänge spiele

     

    Schlusszeichen im Fernverkehr bei ortsmäßiger Belegung des OFLW:

    In diesem Falle fällt das Relais P beim Auflegen des gerufenen ab.

     

    An der Ader-a liegt Erde über:

    Stromkreis 39:

    Erde, Kopfkontakt k-2, Kontakt c-3, Widerstand W5 10.000, Kontakt y-1-1, z-1-2. Ader-a …..

     

    An der Ader-b liegt Spannung über:

    Stromkreis 40:

    Spannung , (Relais R 800 / Widerstand W6 10000, Kontakt y-3-1) , Kontakt z-5-2, Ader-b

     

    Das Relais in der Schnur des Fernplatzes spricht daher an. Da Relais P abgefallen ist, wird auch das Besetztzeichen rück übertragen  (Kontakt p-3-1), weshalb aus Gründen  der Symmetrie zu Widerstand W5, der Widerstand W6 10000 parallel zu Relais R 800 gelegt ist.

     

    Nachrufen bei Orts mäßiger Belegung des OFLW:

     

    Drückt die Fernbeamtin die Aufschalte Taste, so spricht zunächst Relais R 800 an, wodurch Relais Z 350 abgeworfen wird, worauf Relais B 800 anspricht, so das Relais U, vorübergehend Relais Q und Relais P ansprechen (Stromkreis 33 und 9 ).

    Wurde der Teilnehmer in der Zwischenzeit besetzt, so erfolgt neuerlich eine Aufschaltung in der beschriebenen Art.

     

    Auslösen im Fernverkehr:

     

    Der Teilnehmer wird erst frei, wenn Relais C abfällt, also nach Freigabe der Verbindung durch das Fernamt, da Relais P in Stromkreis 32 lokal gehalten wird und daher von Relais Y nicht abgeworfen werden kann.

     

    Aufschalten, wenn sich der OFLW im Abfangzustand befindet:

     

    In diesem Fall hält sich Relais A in Stromkreis 30. Die Aufschaltung erfolgt in der üblichen weise, indem Relais B, Q und U ansprechen.

    Die Überwachung des Gesprächsschlusses kann jedoch nicht auf der Ader-c wie bei EA Anschlüssen vorgenommen werden, da sich auf der Ader-c kein Prüfpotential befinden darf (bei Kontakt a-1-2 abgetrennt), um anderer OFLW, die auf der gleichen Nummer stillgesetzt werden, nicht zu beeinflussen.

    Es wird daher dem lokalen Haltekreis von Relais A 800 durch Kontakt 1-1-1 die Schleife des gewünschten, aber besetzten Teilnehmers parallel gelegt (Aktiv- oder Passivgespräch). Das Relais A behält hierbei genügend Haltestrom. Die Fernbeamtin hört das Aufschaltzeichen.

     

    Legt der besetzte Teilnehmer auf, wirft der I. GW oder LW beim Auslösen durch Ansprechen seines Relais V durch Stromverminderung das haltende Relais A ab. Über Kontakt a-1-2 wird nun Prüfpotential an Relais P 1000 gelegt (Kontakt u-5-2 dauernd geschlossen, Relais P 60 durch Kontakt b-1-2 kurzgeschlossen). Relais P 1000 spricht an und hält sich lokal mit Relais P 2000 im Stromkreis 32.

    Die Fernbeamtin hört das Freizeichen. Alle weiteren Vorgänge stimmen mit den bereits beschriebenen überein.

    Wird die gewünschte Teilnehmernummer gerade Orts mäßig gerufen (Teilnehmer hat noch nicht abgehoben), so erfolgt während der Aufschaltung eine Freigabe des gerufenen Vorwählers der Ortsverbindung.

     

    Stromkreis 41: 

    Spannung der Aufschalte Seite …. Ader-b …. Aufschaltender OFLW, Ader-b, Kontakt z-5-2, q-3-1, Widerstand W3 6000, Kontakt u-5-1. b-1, OFLW, der sich im Rufzustand befindet, Kontakt b-1, p-5-1, Relais Y 550, Relais Y 60, Kontakt u-5-2, a-1-2, v-1-2, c-3, Kopfkontakt k-2, Erde

     

    Relais Y des Leitungswählers der Ortsverbindung spricht auf die Dauer des Spannungsimpulses der Aufschalte Taste an und bringt Relais Z zum Anziehen, welches sich lokal bindet. Nach Abfallen von Relais Y wird Relais P kurzgeschlossen, wodurch der gerufene Vorwähler frei wird und sofort von dem auf geschalteten Leitungswähler belegt wird.

     

    Verschiedenes

     

    Nachtnummernwahl:

     

    Wir eine höhere Nummer als die erste Nummer eines Serienanschlusses gewählt, so tritt, falls die gerufene Nummer besetzt ist, kein selbständiges weiterdrehen ein. Durch den zweiten Arm-sk, der um einen Schritt versetzt ist wird das Relais M kurzgeschlossen, so dass es nicht anspricht. Dadurch erfolgt kein weiterdrehen. Diese Einrichtung wird für die sogenannte Nachtnummernwahl bei Nebenstellenanlagen mit Serienanschlüssen verwendet.

     



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