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    II. Gruppenwähler WS 48  9 von 22eine Seite zurückeine Seite vor

    II. Gruppenwähler WS 48
    II. Gruppenwähler WS 48 Stromlaufplan

    Funktionsbeschreibung:

    Belegen:
    Gleichzeitig mit dem Prüfrelais des 1. GW wird im 2. GW das Belegungsrelais C erregt.

    Stromkreis Belegung:
    Erde über Relais-P im 1.GW, Schalter SpT, Eingang c Klemme 5, 2.GW, Kopfkontakt k2, Relais C 350 Ohm Wicklung, Widerstand W2 200 Ohm, Spannung.

    Der Widerstand W2 wird bei einem Leitungswiderstand von mehr als 200 Ohm überbrückt.

    Quelle Text: Bayern-Online JH

    Der Kontakt c5 schaltet die vom 1. GW kommende Ader-c mit dem Relais über eine Widerstand C 600 Ohm an die Ader-c.

    Nach dem ersten Hebeschritt kann sich das Relais-C nur noch über den Widerstand C 600 Ohm  C halten. Der Prüfstrom wird dadurch vermindert, was die Prüfsicherheit erhöht. auch wenn die Sperr Taste T betätigt wird ein bestehendes Gespräch nicht unterbrochen. Nach dem Ende des Gespräches kann der 2. GW dann nicht mehr über die Ader-c belegt werden.
     
    Gleichzeitig wird das Relais P erregt

    Stromkreis:
    Spannung, Widerstand W3 500 Ohm, Kopfkontakt k1, Widerstand W1 30 Ohm, Relais P 60 Ohm, Relais P 1000 Ohm, Kontakt a-4-2, Kontakt c3, Erde

    Der Kontakt p5-1 schließt die 1000 Ohm Wicklung von Relais-P kurz, es entsteht dadurch eine Abfallverzögerung für das Relais-P.

    Zweite Nummernwahl:
    Der Teilnehmer wählt eine 2 als zweite Ziffer. Die 2 Unterbrechungen der Teilnehmerschleife lassen das Relais A des 1. GW zweimal stromlos werden. Der Kontakt von Relais-A legt im 1.GW legt zweimal Erde an die a-Ader zum 2. Gruppenwähler.

    Stromkreis Eingang a:
    Leitung zum 2.GW, Klemme 2, Wellenkontakt w1, Relais-A, Spannung

    Der Hebemagnet H im 2. GW wird durch den Kontakt a3-1 und a4-1 zweimal erregt.

    Stromkreis Heben :
    Spannung, H-Magnet, Kontakt a-4-1, Kontakt p3, Kontakt a-3-1, Klemme 17, Relais WK Erde.

    Der Kopfkontakt k1 unterbricht  den Stromkreis für das Relais P, es kann jedoch nicht abfallen, es ist dem Hebemagneten parallelgeschaltet und bleibt dadurch erregt.
    Durch das Parallelschalten mit D 60 Ohm und durch den Kurzschluss seiner 1000 Ohm Wicklung bleibt das Relais-P während der Nummernwahl angezogen.

    Die Kontakte a-4-1 und a-3-1 sind in Serie geschaltet, der Kontakt Abbrand verteilt sich dadurch auf die beiden Kontakte und erhöhen die Lebensdauer.
    Es ist mit W7 und C4 noch ein Funkenlöschkreis angeschaltet

    Eine der Aufgabe des Relais-P ist es, die Umsteuerung von Heben auf Drehen vorzunehmen. Durch p3 hält es den Stromkreis den Dreh-Stromkreis offen.

    Nach dem Ende der Nummernwahl fällt das Relais-P verzögert ab.
    Es wird jetzt der Stromkreis für die zweite Wicklung von Relais A geschlossen.

    Stromkreis:
    Spannung, Relais-A 1000 Ohm, Kontakt d1, Widerstand W4 700 Ohm, Kontakt p-5-2, Widerstand W1 30 Ohm, Kopfkontakt k1, Erde.

    Der Drehmagnet kann jetzt anziehen.

    Stromkreis:
    Spannung, Drehmagnet D 60 Ohm, Kontakt p3, Kontakt a-3-1, Klemme 17, WK Relais, Erde

    Der Drehmagnet schaltet einen Schritt weiter.

    Durch den Anzug des Drehmagneten wird der Stromkreis für das Relais A wieder unterbrochen, durch den Kontakt d1. Das Relais A fällt ab, schaltet den Drehmagnet über a-3-1 wieder stromlos, der Kontakt d1 bzw. a-2-2 schaltet das Relais-A wieder ein. Das Spiel beginnt von vorn und der Wähler dreht jedes Mal einen Schritt weiter, bis er auf seinen Ausgang eine freie Schaltstufe findet.

    Beim Schalten des Drehmagneten auf den ersten Schritt, wird durch den Wellenkontakt w1 das Relais A von der Ader-a abgetrennt. Der Drehvorgang kann dadurch nicht beeinflusst werden. Der Kontakt w2 trennt die Anschaltung der zweiten Wicklung über den Kondensator C3 von der Ader-b auf.

    Das Relais-A hat hier ebenfalls 2 Aufgaben. Es dient erstens als Stromstoß Relais bei der Nummernwahl und zweitens als Fortschaltrelais für den Drehvorgang.


    Während der freien Wahl  prüft der Prüfstromkreis bei jedem Schritt, ob die nachfolgende Schaltstufe zum Belegen bereit ist.

    Prüfen:
    wenn der c-Arm des 2.GW einen freien Ausgang gefunden hat, dann wird das Prüfrelais P mit Prüfstrom erregt.
    Stromkreis:
    Erde, Kontakt c3, Kontakt a-4-2, Relais-P 1000 Ohm, Relais-P 60 Ohm, Arm-c, Leitung zum LW an Spannung
    Der Kontakt a-4-2 schaltet den Prüfstromkreis bei jedem Schritt immer nur kurz ein, damit eine Vorerregung des Relais-P verhindert wird.

    Durch den p3 Kontakt wird der Dreh Stromkreis endgültig geöffnet, der 2 GW hat alle Schritte für die weitere Verbindungsherstellung erreicht.

    Sperren:
    Mit dem Kontakt p-5-1 schließt das Relais-P seine hochohmige Wicklung 1000 Ohm kurz und sperrt dadurch den LW gegen weiteres aufprüfen von anderen Wählern.

    Durchschalten: Die Kontakte p1-1 und p1-2 schalten die a und b Ader zur nächsten Schaltstufe z. B. LW durch, so dass die nachfolgende Stromstoßgabe des a Kontaktes im 1 GW unmittelbar zur nächsten Schaltstufe weitergegeben werden können.

    Findet der Gruppenwähler keinen freien Ausgang, so wird mit dem Wellenkontakt w-11-3 das Relais A erregt, es kann  nicht mehr abfallen. Der Drehvorgang wird beendet

    Stromkreis:
    Spannung, Drehmagnet D 60 Ohm, Wellenkontakt w-11-3, Relais-A 1000 Ohm, Kontakt c-1-2, Klemme 12, DK Relais, Erde.

    Der Teilnehmer erhält über die Kontakte w11-1 und w-11-2 den Besetztton an die Ader a und b.

    Auslösen und Heimlauf:
    Der 1. Gruppenwähler löst die Verbindung aus, in dem er die Ader-c abschaltet, dadurch fällt im 2. GW das Relais-C im Belegungsstromkreis ab. Durch den Kontakt c-3 wird auch der Stromkreis für das Relais-P unterbrochen, das Relais-P fällt ab.

    Der Kontakt p3, schaltet den Drehmagnet über den Kontakt a-3-1 an Erde. Der Stromkreis für das Relais-A ist genauso hergestellt wie bei der selbständigen Freiwahl. Der Wähler dreht jetzt weiter bis er in Stellung 12 in die unterste Ebene zurückfällt und durch eine Feder auf die Stellung Null zurückgedreht wird. Die Kopfkontakt k1 schaltet die Erde für den Stromkreis von Relais-A ab.

    Der Kopfkontakt k2 schaltet die Ader-c wieder an. Wähler steht wieder in der Ausgangsstellung. 


    2. Gruppenwähler WS 48 Relaissatz

    Im Prinzip baut der II. GW48 auf den Vorgaben des Vorgängersystems auf, nämlich dem des Systems 40.

    Hinzugekommen ist:

    1) die c-Adern-Anpassung bei langen Anschluss Leitungen (Bemerkung 1 im Schaltplanes);

    2) die c-Adern-Anpassung über den Widerstand W2, der normalerweise im Belegungskreis ist, ausgenommen, die zwischenamtliche Vermittlungsleitung hat einen Widerstand von etwa 200 Ohm oder darüber (entspricht in etwa einer Entfernung von 3 Kilometern aufwärts (Bemerkung 2 im Schaltplanes).

    3) Der Widerstand W9 (ein Kohleschichtwiderstand, der entweder im Wähler selber, in selteneren Fällen im Gestell eingelötet wird und es Mischwählern (Drehwähler-Mischwähler oder ESK-Mischwählern) gestattet, sich während der Auslösezeit eines soeben freigegebenen Wählers sich auf diesen - ohne tatsächliche Belegungsmöglichkeit - voreinzustellen (Bemerkung 3 im Schaltplanes).

    Weiter hinzugekommen ist die Möglichkeit des Gassenbesetztzeichens, dreht der Wähler durch auf den 11. Schritt, so wird normalerweise über die Kondensatoren C1 und C2, welche sich im Gestell befinden, kapazitiv der Besetztton angelegt. Dazu dienen die Wellenkontakte w11/1 und w11/2.

    Bei Wählern des Fernverkehres, die in Zweidrahttechnik ausgeführt werden, also I. und II. Netzgruppenwähler(wo die genau sitzen und was die tun, werden wir noch näher, aber nicht hier, sondern bei Besprechung der österreichischen Fernwahltechnik, erläutern) sowie des Hauptbereichsamtsgruppenwählers (HGW) die Kondensatoren überbrückt und stattdessen direkt die Schlußzeichenkriterien (a-Ader über den Besetzttonübertrager auf Erde, b-Ader über den Besetzttonübertrager und den Schutzwiderstand W mit 40 Ohm an Spannung) angelegt.

    Dieses Kriterium stoppt dann die Aussendung weiterer Wahlinformationen (ist ja auch zwecklos, da es keine weiterführenden Wahlstufen mehr gibt, gleichzeitig wird die Verbindung im Teilnehmerfernwählverkehr bis zur verzonenden Einrichtung rückwärts abgeworfen und Verbindungsschluß signalisiert.

    Quelle Text: Dulosy


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