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    Maschinensender Goldschmidt-Alternator  124 von 141eine Seite zurückeine Seite vor

    Maschinensender Goldschmidt-Alternator
    100-kW-Goldschmidt-Alternator des ehemaligen Überseesender Eilvese.

    Einer der Nachteile des Alexanderson-Alternators ist die Tatsache, dass zur Erzielung einer möglichst hohen Frequenz eine hohe Polpaaranzahl am Rotor nötig ist. Damit verbunden ist die Notwendigkeit eines im Umfang hinreichend großen Rotors – die Drehzahl des Rotors lässt sich bei größeren Umfang aus mechanischen Gründen wegen der dabei auftretenden Fliehkräfte zufolge immer vorhandener Unwuchten nicht beliebig steigern. Dadurch ist der Alexanderson-Alternator durch eine obere, technologisch bedingte Grenzfrequenz limitiert.

    • Im Jahre 1908 entwickelte Rudolf Goldschmidt, ausgehend von dieser Problemstellung, den nach ihm benannten Goldschmidt-Alternator der eine frühere Form der heute in der Funktechnik üblichen Mischstufen darstellt, um höhere Frequenzen zu erreichen.


    • Bei Einsatz in den gleichen Frequenzbereichen wie der Alexanderson-Alternator erlaubt der Goldschmidt-Alternator technisch leichter zu beherrschende reduzierte Drehzahl am Rotor und eine kleinere Polpaarzahl. Die obere Grenzfrequenz liegt bei dem Goldschmidt-Alternator bei ca. 200 kHz.

    Im Aufbau besteht der Rotor aus zwei getrennten Spulen am Rotor, die bei einer bestimmten Drehzahl jeweils die Grundfrequenz f liefern. Durch die gegenseitige magnetische Kopplung entstehen die beiden Mischprodukte ( f − f )    und ( f + f )  , also ein Gleichanteil und eine doppelte Frequenz 2 ⋅ f .

    Durch Rückkopplungen bilden sich dabei auch höhere Mischprodukte, mit abnehmender Amplitude, welche ganzzahlige Vielfache der Grundschwingung darstellen. Durch die zu höheren Frequenzen abnehmenden Amplituden sind auch diesem Verfahren Grenzen gesetzt, üblich waren Frequenzvervielfachungen bis zu 4 ⋅ f  

    Die Auskopplung des gewünschten Mischproduktes, beispielsweise die Frequenz 4 ⋅ f  , erfolgt durch auf diese Frequenz abgestimmte Filter, bestehend aus Kondensatoren und Spulen. Diese auf Resonanz abgeglichenen Filter befinden sich in unmittelbarer Nähe außerhalb des elektrischen Generators und sind fixer Bestandteil des Maschinensenders.


    Das obige Bild zeigt den 100 kW Goldschmidt Alternator in Eilvese, Deutschland
    .

    Der Goldschmidt-Generator, der 1908 von Rudolph Goldschmidt erfunden wurde, war eine rotierende Maschine, die hochfrequenten Wechselstrom erzeugte, er wurde von 1910 bis etwa 1930 als Funksender verwendet.

    Die Goldschmidt-Maschine erzeugt hohe Frequenzen ohne übermäßige Rotorgeschwindigkeiten mit dem Rotor als Frequenzvervielfacher sowie ein Wechselstromgenerator. Abgestimmte Schaltkreise, die als "Reflektor" -Schaltungen bezeichnet werden, die an dem Stator und dem Rotor befestigt sind (die Kondensatorbänke an den Wänden), bewirken, dass die Maschine eine Kraft bei einer harmonischen (Mehrfach-) der Wechselstromgeneratorfrequenz erzeugt.

    In dieser Maschine dreht der 250 PS 220 V Gleichstrom Antriebsmotor (linken Seite) den 5-Tonnen-Rotor auf der rechten Seiten mit 4.000 U / min.

    Der Rotor hat an seiner Außenseite 360 schmale Magnetpole. Die vom Rotor erzeugte Grundfrequenz beträgt 24 kHz.
    Die komplizierten Reflektorschaltungen bewirkten, dass der Rotor einen Wechselstrom mit der 4-fachen seiner Grundfrequenz erzeugt. Die erzeugten 96 kHz werden über einen Transformator an die Antenne angelegt.
    Die Station übermittelte Textnachrichten im Morse-Code, indem der Bediener die Gleichstromleistung zum Rotor mit einer Telegrafen Taste ein- und ausschaltete.
    Die Alternator wurde für den transatlantischen drahtlosen Telegraphenverkehr verwendet und tauschte Nachrichten mit einer ähnlichen Maschine in Tuckerton, New Jersey in USA aus.


    Ein zerlegter 100 kW Goldschmidt-Generator-Funksender in Eilvese

    Das Bild zeigt einen zerlegten 100 kW Goldschmidt-Generator-Funksender in Eilvese, Deutschland im Jahr 1924

    Bilder: gemeinfrei


    Zeitraum  1910 - 1930
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Maschinensender Weitere Informationen verfuegbar Maschinensender Weitere Informationen : Grimeton Alternator Weitere Informationen verfuegbar Grimeton Alternator

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