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    Heliotrop
    Modell  vom Helitrop nach Gauß

    Carl Friedrich Gauß (1777–1855) entwickelte im Jahr 1810 einen Heliotropen.

    Diese Apparatur (siehe rechtes Bild) erlaubte es, das Sonnenlicht mit Hilfe einer Spiegelkonstruktion auf einen weit entfernten Beobachter zu reflektieren.

    Mit einem Sextanten oder einem Theodoliten konnten dann die Zielpunkte unter sehr guten Bedingungen in bis zu 100 km Entfernung sowohl angepeilt als auch beobachtet werden.

    1821: Carl Friedrich Gauß führe die ersten telegrafischen Experimente mit diesem Instrument durch.

    Seinen Heliotropen funktionierte er zu einem Lichttelegrafen um (Heliograph). Der Binärcode bestand aus Kombinationen aus Erscheinen und Verschwinden des Lichts, deren Bedeutungen verabredet werden mussten. Wichtige Voraussetzung war die anhaltend scheinende Sonne.

    Dieses Gerät wird bei dieser Nachrichtenübertragung durch Lichtblitze auch als Heliograph bezeichnet. Die erste aufgezeichnete Verwendung eines Heliographen fand im Jahr 405 vor Christus statt, als die Griechen in der Antike polierte Schilde benutzten, um Signale in Schlachten zu übertragen und wurde von Xenophon in seinem Werk Hellenika dokumentiert.


    Technische Zeichnung Helitrop

    Bild rechts: Schematische Darstellung des Heliotrop (Heliograph) von Carl Friedrich Gauß aus dem Jahr 1821

    Quelle: (cc) by-nc-sa, Lehrstuhl für Nachrichtentechnik, RWTH Aachen


    Zeitraum  1821
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Erfindung des elektromagnetischen Telegrafen durch C. F. Gauß und W. Weber Weitere Informationen verfuegbar Erfindung des elektromagnetischen Telegrafen durch C. F. Gauß und W. Weber Weitere Informationen : Carl Friedrich Gauß Weitere Informationen verfuegbar Carl Friedrich Gauß

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