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    Viertelanschluss  216 von 234eine Seite zurückeine Seite vor

    Viertelanschluss
    Teilnehmerstation - Viertelanschluss - System Dietl Wien

    Der Viertelanschluss - Ein österreichische Besonderheit

    Das rechte Bild zeigt eine Teilnehmerstation für einen Viereranschluss nach dem System Dietl Wien.

    Bei einem Viertelanschluss wurden an eine Anschlussleitung mit 2 Kupferadern bis zu 4 Teilnehmer Apparate angeschlossen. Die Anschlussleitung konnte dadurch besonders in den Ballungsräumen oder in den ländlichen Gegenden besser ausgenutzt werden. 

    Die Teilnehmer konnten nicht gleichzeitig telefonieren und sich auch gegenseitig nicht anrufen.

    Als die Nachfrage nach neuen Telefonanschlüssen die technischen Möglichkeiten bei weitem überstieg, wurden vor allem in Ballungszentren die so genannten Gesellschaftsanschlüsse eingeführt – im Volksmund „Viertelanschluss“ genannt.

    Wobei diese Verallgemeinerung nicht ganz richtig ist: im Raum Linz gab es sogar „Achtelanschlüsse“, in ländlichen Gebieten war der „Zweier-Anschluss“ üblich.

    Ein heute liebenswerter Anachronismus, der allerdings damals viele Gemüter erhitzte und nicht selten zu Auseinandersetzungen unter Nachbarn führte ...

    Bitte warten, der Nachbar spricht gerade

    Grundsätzlich war die Einführung der Gesellschaftsanschlüsse eine begrüßenswerte Initiative, um mit bestehenden Ressourcen, insbesondere in den schweren Zeiten des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, möglichst schnell alle Haushalte mit einem Telefonanschluss zu versorgen. In der Praxis freilich funktionierte ein Viertelanschluss nur dann zur Zufriedenheit aller Teilnehmer, wenn kein „Dauertelefonierer“ dabei war. Denn solange einer die Leitung besetzt hielt, hatten die anderen Drei das Nachsehen.


    System 50 Ost - Viereranschluss

    Der Viertelanschluss als eine rein österreichische Entwicklung ist heute nur noch ein denkwürdiges Detail der heimischen Fernmeldegeschichte.

    Viele Menschen erinnern sich dennoch gerne an das typische Klicken im Beikasten, wenn man nach längerem Tastendruck erfolgreich das Amt erreichte. Und natürlich an den aufkommenden Groll, wenn trotz mehrmaliger Versuche keine freie Leitung zu bekommen war.

    • 1986, am Beginn der Digitalisierung, gab es in Österreich noch rund 1,5 Millionen Gemeinschaftsanschlüsse. Das waren 56,3 % aller an das Festnetz angeschalteten Teilnehmer.

    • Noch 1993 mussten 885.000 Teilnehmer auf ihren Einzelanschluss warten.
      In den folgenden vier Jahren wurden die Vierteltelefone aber massiv abgebaut.

    • 1997 gab es gerade noch 67.000, die sich ihre Anschlussleitung mit anderen teilen mussten.

    • Am Weihnachtstag 1999 ging mit der Umschaltung der letzten analogen Teilnehmer auf das neue, digitale Telefonsystem OES auch die Ära der Vierteltelefone für immer zu Ende.

    In Deutschlandland (West) gab es keine Viertelanschlüsse. Im Osten war der Viertelanschluss wegen Leitungsmangel dagegen weiter verbreitet. Er wurde als Viereranschluss bezeichnet.

    Das Bild zeigt den 1. Vorwähler Gestellrahmen aus dem System 50-Ost für 4-er Gemeinschaftsanschlüsse. Die Anlage war in Stralsund aufgestellt.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Vierteltelefon - Viertelanschluss Weitere Informationen verfuegbar Vierteltelefon - Viertelanschluss Weitere Informationen : VFA-AT vollwertiger Viertelanschluss Weitere Informationen verfuegbar VFA-AT vollwertiger Viertelanschluss
    Weitere Informationen : 1. Vorwähler System 50 Ost Weitere Informationen verfuegbar 1. Vorwähler System 50 Ost Weitere Informationen : Gesellschaftsleitungen Weitere Informationen verfuegbar Gesellschaftsleitungen

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