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    Das Schleifensystem - Teil 4  8 von 8eine Seite zurück

    Das Schleifensystem - Teil 4
    Hebdrehwähler mit Gegengewicht im Selbstunterbrecherkreis

    An den Hebdrehwählern war noch der Selbstunterbrecherkontakt der Drehmagnete besonders interessant gelöst.

    Ein am Drehmagneten federnd befestigtes Gewicht wirkte nacheilend auf den Unterbrecherkontakt in der folgenden Art. Die Öffnung des Stromkreises erfolgte erst nach dem vollkommenden Anzug des Drehmagneten und die Schließung erst nach dem vollkommenem Abfall des Drehmagneten. Die Selbstfortschaltung des Drehmagneten wurde dadurch sehr betriebssicher.

    Das Bild auf der rechten Seite lässt das Gewicht mit dem Unterbrecherkontakt gut erkennen. (Markierung: roter Pfeil)

    Das System wurde mit dem Zusatz für halbselbsttätigen Betrieb ausgerüstet und damit wurden die Ämter gebaut und in Betrieb genommen.

    • 1913 Leipzig - Andreasstraße
    • 1916 Leipzig - Gohlis
    • 1916 Halle

    Es gab daher im ersten Zeitabschnitt der Wählersysteme in Deutschland folgende Systeme:

    • Erdsystem mit Steuerschalter für selbsttätigen und halbselbsttätigen Betrieb
    • Erdsystem ohne Steuerschalter für selbsttätigen Betrieb
    • Schleifensystem für selbsttätigen und halbselbsttätigen Betrieb mit Steuerschalter im LW.

    Die halbselbsttätigen Systeme wurden später alle auf selbsttätigen Betrieb nachgerüstet. Die Praxis hat gezeigt, dass der Ablauf der Nummernschalter sehr zuverlässig ist, sich sehr wenig in der Geschwindigkeit ändert und die Unterhaltungskosten sehr gering sind. Die Teilnehmer hatten sich sehr schnell an den automatischen Betrieb leicht gewöhnt. Der vollselbsttätige Wählerbetrieb wurde auch im Allgemeinen für viel besser gehalten als jede Amtsbedienung, auch wenn diese noch so gut war, weil er wartezeitlos, ohne jede Verzögerung und ohne Missverständnisse gut funktionierte. Damit haben sich die vielen Bedenken in der Anfangszeit für die Selbstherstellung der Verbindungen durch den Teilnehmer als vollkommen unbegründet erwiesen.


    Kleine Landzentrale in Dalmin im Jahr 1909

    Kleine Landzentralen

    Es war auch wichtig für die Wählertechnik, dass auch in kleinen Orten mit einer beschränkter Dienstzeit ein ununterbrochenen Dienst zu möglich war. Für diesen Zweck wurden kleine selbsttätige Landzentralen bis zu 100 Anschlüssen entwickelt und aufgestellt.

    Der Verkehr zwischen den Teilnehmer untereinander wurde selbsttätig abgewickelt. Der Fernverkehr wurde vom Fernamt des nächsten größeren Ortes mit durchlaufendem Dienst über einen Wähler hergestellt.

    Das Fernamt wurde von den Teilnehmern durch Wahl der Null erreicht, worauf die Anmeldung des Ferngespräches in üblicher Weise stattfinden konnte. Das Fernamt stellte die Verbindung in durch Nummernwahl über Wähler her.

    In dem ersten Zeitabschnitt der Wählertechnik sind 44 Landzentralen für die wichtigsten Orte aufgestellt. Sie hatten sich sehr gut bewährt. Die Nummernschalter bei den auf dem Lande verstreuten Teilnehmern funktionierten auch ohne größere Störungen.

    Das rechte Bild zeigt die erste kleine Landzentrale in Dallmin.

    Die beiden oberen Reihen sind mit Vorwählern bestückt und die untere Reihe ist mit Leitungswählern bestückt.


    Zeitraum  ab 1909
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Das Schleifensystem - Teil 3 Weitere Informationen verfuegbar Das Schleifensystem - Teil 3  

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