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    Kohledruckregler
    Kohledruckregler Zeichnung

    Spannungsregelung durch Kohledruckregler.

     

     

    Der selbsttätig und mechanisch wirkende Kohledruckregler wird in den Verbraucherstromkreis geschaltet und hält mit Hilfe von veränderbaren Kohlewiderständen die Verbraucherspannung konstant. Je nach der Höhe der zugeführten Spannung, die muss höher sein als die gewünschte Spannung.

    Durch Veränderung des Kohlewiderstandes wird dadurch ein Spannungsabfall hervorgerufen, der immer so groß ist, dass am Ausgang des Reglers eine konstante Spannung erreicht wird. Die Größe und Leistung des Widerstandes richtet sich nach dem durchfliesenden Strom und nach den auszugleichenden Spannungs- oder Stromschwankungen.

     

    Beim Kohledruckregler wird als verstellbarer Widerstandsglied eine Kohlesäule aus Übereinander geschichteten Ringen oder Scheiben von 0,5 bis 1 mm Dicke verwendet.


    Es wird hierbei die Eigenschaft ausgenutzt, dass sich der Übergangswiderstand zwischen den
    einzelnen Kohlescheiben beim Ändern des Druckes ändert. Der elektrische Widerstand verhält sich nahezu umgekehrt proportional zu dem Druck. Der Widerstand des Werkstoffs selbst ist gegenüber den Übergangswiderständen vernachlässigbar klein.


    Im Ruhezustand ist die Kohlesäule dem größten Belastungsdruck ausgesetzt. Der Anker eines Magneten ruft in Verbindung mit einem Hebelmechanismus eine Veränderung des Druckes hervor, wodurch sich die Übergangswiderstände zwischen den Kohlescheiben verändern.

     

    Je nach dem Einsatz und der Leistung sind mehrere Säulen parallel- oder hintereinandergeschaltet.

     

    Die Kohledruckregler werden für die Spannungs- und auch zur Stromreglung eingesetzt. Es kann damit Gleich- oder Wechselspannung geregelt werden. Die grundsätzlichen Schaltungen zeigt das Bild mit den vereinfachten Schaltplänen.

     


    Kohledruckregler Schaltplan Auszug

    Beim Spannungsregler liegt der steuernde Magnet (wie ein Spannungsmessgerät) im parallel zum Verbraucher, also an den Punkten der konstant zu haltenden Spannung.

     

    Beim Stromregler liegt dagegen der Steuernmagnet (wie ein Strommessgerät) im Hauptstromkreis, und zwar in Reihe mit der Kohlensäule und dem Verbraucher.

     

    In der Verstärkertechnik bei den Verstärker-Ämtern werden die Kohledruckregler überwiegend als Spannungsregler eingesetzt.

    Bild vom Sicherungsgestell mit Kohledruckregler.

     

    Sie werden verwendet als Heiz-, Anoden-, Gitter-, Signal- und Wechselspannungsregler oder als Steuerregler in Stromversorgungsanlagen mit gleichstromvormagnetisierten Drosseln (Transduktor) und zum Parallelbetrieb solcher Geräte.

     

    Mit Kohledruckreglern lassen sich Regelgenauigkeiten von 0,2 bis  + 2% erzielen.

    Die Regelempfindlichkeit, das ist die Spannungsabweichung von der Regelgröße, bei der der Regler zum Arbeiten veranlasst wird, beträgt etwa 0,02 bis 0,20 % vorn Sollwert, je nach der bleibenden Regelabweichung des Reglers. Die Regelzeit beträgt circa 0,2 Sekunden.


    Kohledruckregler werden bis zu 1200 W Verlustleistung als Kohlesäulen ausgeführt. Bei Spannungsschwankungen von etwa 30 %  entspricht das einer Verbraucherleistung von rund. 3 kW. Sofern höhere Leistungen geregelt werden sollen, werden mehrere
    Regler parallel geschaltet.

    Es ist jedoch dann der Einbau einer Ausgleichseinrichtung
    (Ausgleichsspulen auf dem Messwerk) erforderlich. die die gleichmäßige Lastverteilung auf die einzelnen Regler bewirkt.

     

    Auch durch eine Reihenschaltung mehrerer Regler (Kaskadenschaltung) ist eine Leitungserhöhung erreichbar. Die Magnetstromkreise wurden dazu auf verschieden hohe Regelspannungen eingestellt.

    Die Verbraucherleistung steigt im gleichen Verhältnis wie die hintereinandergeschalteten Regler.

     

     

    Kohledruckregler weisen folgende Vorteile auf:

    • geringe Wartung weil keine bewegten Kontakte vorhanden sind und dadurch keine Funkenstörungen
    • die Arbeitsweise der Wechselspannungsregler ist von der Frequenz der zu regelnden Spannung unabhängig
    • bei Wechselspannungsreglern findet keine Verzerrung der Kurvenform der zugeführten Wechselspannung statt
    • der Regelwert verändert sich nicht mit der Arbeitsstellung,
    • die Regelgeschwindigkeit ist praktisch unabhängig von der Umgebungstemperatur
    • Unempfindlichkeit gegen stoßartige Erschütterungen
    • praktisch fast unbegrenzte Lebensdauer.

     


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Kohledruckregler Weitere Informationen verfuegbar Kohledruckregler Weitere Informationen : Sicherungsgestell Weitere Informationen verfuegbar Sicherungsgestell

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