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    Verstärkeramt  212 von 234eine Seite zurückeine Seite vor

    Verstärkeramt
    Verstärkeramt

    Bei Ferngesprächen mussten circa alle 75 km die Signale auf den Fernleitungen verstärkt werden. Diese Aufgabe wurde durch ein Verstärkeramt gelöst.

     

    In den Kabeln entstehen Verluste, je länger ein Kabel ist, desto größer werden die Verluste.

     

    Es entstand dabei ein technischer und wirtschaftlicher Kompromiss: 

    • dickere Leitungen (mehr Kupfer , höhere Kosten)
      geringere Verluste, weniger Verstärker


    • dünne Leitung (wenig Kupfer, kleiner Kosten
      größere Verluste, mehr Verstärkter
       

    Der Verstärkerabstand in den Leitungen wurde dann auf 75 km festgelegt, was einen guten Kompromiss darstellt.

     

    In der Anfangszeit wurden nur Röhrenverstärker verwendet, in spätere Zeit wurden diese durch kleinere und wartungsärmere Transistorverstärker ersetzt.

     

    Dieser alte Begriff (Verstärkeramt) stammt aus der Zeit, als das öffentliche Telefonnetz noch unter staatliche Verwaltung stand.

    Zu einer späteren Zeit wurde die Anzahl der Kanäle auf den Trägerfrequenzleitungen weiter erhöht. Es wurde dabei eine höhere Frequenz verwendet und der Verstärkerabstand musste verkleinert werden. Dazu wurden dann sogenannte Verstärkertonnen in die Erde eingegraben.


    Gestellreihe mit Allverstärkern vom Type II

    Das rechte Bild zeigt eine Gestellreihe aus einem Verstärkeramt.


    Verstärkeramt Frankfurt am Main

    In dem an zentraler Stelle auf der Zeil in Frankfurt am Main betriebenen Fernmeldeamt wurden in den 1950er Jahren ein Trägerfrequenzverstärkeramt und ein Niederfrequenzverstärkeramt aufgebaut. Die benötigten Batterien waren damals die größten  für eine derartige Anlage der Deutschen Bundespost. Die Kapazität für die Anodenspannung betrug ca. 11.000 Ah, die für die negativen 60 V Gittervorspannung ca. 16.000 Ah. Ihr Gesamtgewicht betrug etwa 500 Tonnen. Zum Befüllen waren über 120 Tonnen Batteriesäure nötig.

    Unbemannte Verstärkerämter und Verstärkertonnen

    Der Ausgleich der Leitungsdämpfung wurden bei TF-Fernkabeln auch von unbemannten Zwischenverstärkerämtern oder von Verstärkertonnen übernommen. Die Überwachung und einfache zuvor festgelegte Schaltvorgänge in den unbemannten Verstärkerämtern konnten mittels Fernwirkeinrichtungen auch von weitentfernten bemannten Verstärkerämtern ferngesteuert und automatisiert durchgeführt werden.


    Abkürzung:  VerstA
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Verstärkergestell - Allverstärker II Weitere Informationen verfuegbar Verstärkergestell - Allverstärker II Weitere Informationen : Kohledruckregler Weitere Informationen verfuegbar Kohledruckregler
    Weitere Informationen : Röhrenverstärker Einschub Weitere Informationen verfuegbar Röhrenverstärker Einschub Weitere Informationen : Verstärker Tonne Weitere Informationen verfuegbar Verstärker Tonne
    Weitere Informationen : Verstärker Tonne - Kesselmuffe Weitere Informationen verfuegbar Verstärker Tonne - Kesselmuffe  

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