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    Chronik - Geschichtliche Ereignisse des Fernmeldewesens der Länder in Europa und USA

    Türkei
    Türkei Karte mit Areas
    • 1908: Der Staat errichtet die ersten Fernsprechanlagen in der Türkei. Diese sind nur für den dienstlichen Verkehr zugelassen.

    • 1911: Die Regierung erteilt eine Konzession an eine Englisch-Französische Gesellschaft zum Alleinrecht für das Errichten und Betreiben von Fernsprechanlagen über Laufzeit von 30 bis 40 Jahren.

      Unter den Städten die dann eine Fernsprechanlage erhielten war auch die Stadt Istanbul. Der damalige Sultan lehnte wegen der Angst vor Spionen und Mördern jede technische Möglichkeit für den Fernsprechverkehr ab. Die Fernsprechnetze wurden deshalb nur in einzelnen Stadtgebieten von Istanbul ausgebaut.

    • 1919: Bis zu diesem Zeitpunkt arbeiteten in den Vermittlungsstellen nur weibliche Arbeitskräfte aus Griechenland und Armenien. Erst nach dem Fallen des Schleiers konnten türkische Frauen für diese Arbeit zugelassen werden.

    • 1927: die schwedische Gesellschaft L. M. Ericsson erhält eine Konzession mit einer Laufzeit von 40 Jahren zum Errichten und Betreiben von Fernsprechanlagen zwischen den wichtigsten türkischen Städten.

    • 1929: Die Istanbuler Fernsprechgesellschaft hat drei Vermittlungsstellen mit Zentralbatterie Betrieb in Stambul, Pera und Skutari. An diesen 3 Anlagen waren circa 15.000 Teilnehmer angeschlossen.

    • 1930: Die Gesellschaft ITT erwarb die Aktienmehrheit der Istanbuler Fernsprechgesellschaft.

    • 1933: Der Staat beginnt mit der Übernahme des Fernsprechwesens in die staatliche Verwaltung. Den Anfang machte die Fernsprechgesellschaft in Istanbul und im Jahr 1938 wurde das letzte Ortsnetz in Izmir vom Staat übernommen.

    • 1935: In der Türkei gibt es fast 20.000 Sprechstellen.

    Sprechstellen in den 3 größten Städten 1937/1938:

    Stadt 1937 1938

    Istanbul 11.088 11.636
    Ankara 2.760 2.982
    Izmir 2.416 2.280

    • 1938 1. Januar: In der Türkei befinden sich 96 Vermittlungsstellen mit 25.000 Sprechstellen. Von diesen waren 22.000 an halb- oder vollautomatische Vermittlungsstellen angeschlossen.

    • 1975 1. Januar: Die Türkei hat 599.000 Hauptanschlüsse von denen 78,9% an automatischen Vermittlungsstellen angeschlossen waren.

    Tabelle Hauptanschlüsse von 1989 bis 1994:

    Jahr Hauptanschlüsse

    1989 -
    1990 4.920.757
    1991 5.871.783
    1992 6.861.458
    1993 8.151.740
    1994 9.645.855



    Landkarte TürkeiFernleitung und Ferndienst:
    • 1929 Juni: die erste Fernleitung zwischen Istanbul und Ankara geht in Betrieb. Sie wurde aus Drähten mit 3 mm Hartkupfer und Überkreuzungen in jeweils 1 km Abstand gebaut. In der Ortschaft Eskesehir wurde ein Verstärker in die Leitung eingeschaltet.

    • 1930: Zwischen Istanbul und Ankara kommt eine zweite Fernleitung dazu.

    • 1931: Eröffnung der Fernleitung Istanbul – Adrianopel.

    • 1931 3. September: Die seit Kriegsende unterbrochene Leitung zwischen Istanbul und Sofia wird wieder in Betrieb gesetzt.
    • 1932 21. April: über diese Leitung wird der Sprechverkehr zwischen Türkei und Deutschland hergestellt.

    • 1935: Es bestehen in der Zwischenzeit Fernleitungen zwischen Istanbul – Bursa –Bad Yaluva – Adrianopel –Eskesehir – Ankara.

    • 1937 1. Dezember: Einschaltung der Fernleitung Ankara – Siwas.
      Diese Leitung wurde dann ein Jahr später nach Erzerun verlängert.

    • 1938: Einschaltung der Fernleitung Istanbul – Izmir.

    • 1942: Die erste direkte Leitung zwischen Berlin und Istanbul wird eröffnet.

    • 1943: durch den Einsatz der Trägerfrequenz Technik wurden die bestehenden Leitungen zwischen Istanbul und Ankara auf 15 Kanäle aufgestockt.

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