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    1886 *** Kurznachrichten ***  85 von 439eine Seite zurückeine Seite vor

    1886 *** Kurznachrichten ***
    Matterhorn (Ostseite)
    • Teilnehmerleitungen: Diese konnten während der Nachtzeit auf Wunsch des Teilnehmers mit der Feuerwache verbunden werden.
    • Fernhörer: Einführung eines neuen leichteren Fernhörers mit verbesserten Wirkungsgrad.
    • Augsburg und Bamberg erhalten Ortsfernsprechnetze.
      Augsburg wird zum Verkehr mit München, Bamberg und Nürnberg-Fürth zugelassen.
    • Heilbronn: Eröffnung eines Fernsprechamtes mit 15 Teilnehmern
    • Telegrafenlinien: Bestand an unterirdischen Linien
      Deutschland:  5.648 km
      Frankreich: 1.661 km
      Großbritannien: 1.146 km
      Russland: 289 km

      Um den Leitungswiderstand herabzusetzen werden Fernsprechleitungen mit bis zu 5 mm dicken Kupferdrähten verwendet.

    • Deutschland-Schweiz: Die erste Internationale Fernleitung wird zwischen St. Ludwig im Elsass und Basel in der Schweiz in Betrieb genommen.

    • Österreich August: Die erste Reichstelegrafenlinie wird eröffnet. Es wurde eine Technik eingesetzt, die das telegrafieren und telefonieren gleichzeitig auf einer einzigen Leitung ermöglichten.

    • Schweiz 1. Januar: Nach langen und schwierigen Verhandlungen übernahm die Telegrafendirektion das Züricher Telefonnetz. Die Konzession wurde auf 5 Jahre verkürzt. Der Rückkaufvertrag wurde 1884 geschlossen mit einer Summe von circa 300.000 Franken.

      In der Schweiz sind 36 Fernsprechnetze mit ca. 4.900 Teilnehmern in Betrieb.



    • Spanien 1. Januar: An den 3 privaten Ortsnetzen waren 594 Teilnehmer angeschlossen

    • Spanien 6. August: Vergabe einer Konzession an die Société Générale des téléphones de Barcelona für die Einrichtung eines Ortsnetzes in Madrid. Es wurde am 4. Sept. 1886 eröffnet.

    • Spanien 6. November: Vergabe einer Konzession für ein Ortsnetz in Barcelona, dieses wurde am 23. Dezember 1886 eröffnet.

    • Österreich - Tschechoslowakei 1. August: Eröffnung der ersten Fernleitung zwischen Brünn – Wien. Diese Leitung war eine Telegrafenleitung, die durch das Verfahren nach Rysselgerghe umgebaut wurde. Es konnten auf einer Leitung jetzt Telegrafen Signale und gleichzeitig Ferngespräche geführt werden.

      Staatliche öffentliche Sprechstellen wurden in Wien eingerichtet:
      - k.k. Staats-Telegraphen-Centralamte, I., Börseplatz 1 (für Jedermann)
      - k.k. Post und Telegraphenamte auf der Effectenbörse (für die Börsenbesucher)
      - k.k. Telegraphenamte auf der Frucht- und Mehlbörse (für die Börsenbesucher)
      - in Brünn: bei der k.k. Telegraphen-Hauptstation (Verlorenegasse, Post- und Telegraphengebäude).

    • Dänemark: hat 2 Ortsnetze mit zusammen 1.370 Teilnehmern

    • Finnland: Die Regierung erhält das Recht über den Fernsprechdienst zu entscheiden. Es wurden dann an die einzelnen Gesellschaften Konzessionen mit einer bestimmten Laufzeit vergeben. Die Regierung hatte das Recht nach Ablauf der Konzessionen, die Netze zurückzukaufen. 

    • Norwegen: Die erste staatliche Fernleitung wird eröffnet.

    • Rumänien: Das im Jahre 1865 erlassenen Gesetz zur Regelung des staatlichen Telegrafenregals wird auf das Fernsprechwesen erweitert.

    • Luxemburg: Die erste Fernleitung Luxemburg – Mondorf wird eröffnet.

    • Lichtenstein: Erstes privates Fernsprechnetz zwischen Vaduz und Triesen wurde errichtet.
      Es wurde von Herrn Jenny und Herrn Spörry errichtet. Zehn Jahr später wurde diese Anlage mit dem Netz aus der Schweiz verbunden.

    • USA: Das Frequenzmultiplexverfahren (FDM = Division Multiplex oder FDMA = Frequency Division Multiple Access) ist sowohl in drahtgebundenen als auch in drahtlosen Kommunikationssystemen anwendbar. Ein erster Vorschlag zur Vielfachausnutzung von Leitungen durch Frequenzmultiplexverfahren wurde 1886 für die Telegraphie durch Elisha Gray  gemacht. Die heute wohl bekannteste Anwendung ist die Stereoübertragung im UKW-Radio.

    Bildquelle: Dirk Beyer, Wikipedia
    Diese Bilddateien wurden unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht.


    Bericht aus dem Polytechnischen Journal: 1886, Band 259/Miszelle 2 (S. 520)


    Die Stärke der Telefonströme.

    Prof. Ch. R. Cross in Boston und J. Page haben versucht, die Stärke der Telefonströme in fünf verschiedenen Telefonen zu messen.

    Sie machten die Messungen, über welche sie der American Academy of Arts and Sciences am 14. Oktober 1885 Mitteilung gemacht haben, mit den 4 Vokalen a, o, u und i bei der Tonhöhe B (480 Schwingungen in der Sekunde) und mit dem Tone C4 (512 Schwingungen in der Sekunde).

    Die Messungen wurden mit einem Unifilar-Elektrodynamometer von Kohlrausch gemacht, das dazu durch Entfernung der beweglichen Spule und Ersetzung derselben durch eine an einem 399mm langen Kupferdrahte Nr. 36 (unter 0mm,2 dick) aufgehängte und aus demselben Drahte gewickelte, leichte Spule von 166 Ohm Widerstand geeignet gemacht wurde.

    Der Widerstand des Instrumentes war 206 Ohm und es wurde in den sekundären Stromkreis einer kleinen Induktionsrolle von 800 Ohm Widerstand eingeschaltet. Die Geber waren in den Stromkreis der primären Rollen eingeschaltet mit 2 parallel geschalteten Grenet-Elementen. Die gefundenen Stromstärken betrugen nach dem Telegraphic Journal, 1885 Bd. 17 S. 413 in Ampčre:

    Geber von: a o u i Orgelpfeife
    Hunnings  0,000737 0,000787  0,000503 0,000213  0,000550
    Fitch 0,000450 0,000548 0,000442 0,000264 0,000361
    Blake  0,000123 0,000123 0,000144  0,000072 0,000072
    Edison  0,000088 0,000123 0,000144 0,000072  0,000072
    Bell's Magnettelephon 0,000123 0,000260  0,000238 0,000103 0,000114


    Zeitraum  1886

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