Bayern Online EDV Administration Internet Hosting Email Archivierung und Historische Fernmeldetechnik Bayern Online EDV Administration und Historische Fernmeldetechnik EDV Service | Historische Fernmeldetechnik | Bildersammlung
Suchen
info@bayern-online.com
Tel: 0160-6753587


 

Webseiten
  • Homepage
  • Was ist Neu
  • Suchen
  • Suchen - Neu
  • Spritkosten Berechnen
  • Impressum
  • AGB
  • Haftungsausschluss
  • Sitemap
  • Login
  • Marktplatz

  • Kategorien
     > Telefontechnik
       >> Geschichte Teleko..
       Lexikon
       Vorwort
       Chronik des Fernmeld..
       Abkürzungen
       Videos
       Hauptbauteile
       Landesfernwahl
       Systeme Liste
       Verbreitung in Europ..
       Bilder
       Stromversorgung
       Animationen
       Links
       2 Sprechstellen mit..
       Vorfeldeinrichtungen
       Rund um die Telefont..
       Schaltungen
       Zusatzeinrichtungen
       Verbindungen
       Fernsprechauskunft
       Biografien
       1909 bis 1922
       Reichspostsystem - B..
       System Dietl Wien
       System 22
       System 27
       System 29
       System 31
       System 34
       System 40
       Wählsystem 48
       Wählsystem 48M
       System 50
       System 55 (EMD)
       System EMK
       Endamt 57
       System 58
       Endämter mit Koordin..
       Technische Dokumenta..
       Fachbuch 40 Jahre Fe..
       Fachbuch Das Rheinla..
       Das Fernsprechkabel ..
       Fachbuch Feyerabend
       Cyclopedia Telephony..
     Bilder
     Webmail Zugang
     Netzwerk EDV Service
     Email-Hilfe
     Schaltpläne
     Rundfunk

  • zuletzt angesehen


  • Zeige Details von Telefonanlage in Zürich  
    Telefonanlage in Zürich..
     
    Zeige Details von 1883 *** Kurznachrichten ***  
    1883 *** Kurznachrichten ..
     
    Zeige Details von Siemens erfindet den Siemens-Zeigertelegraf  
    Siemens erfindet den Siem..
     
    Zeige Details von Mechanische Uhren ersetzen die Sanduhr  
    Mechanische Uhren ersetze..
     
    Zeige Details von Optische Telegrafie - Frankreich  
    Optische Telegrafie - Fra..
     
     
    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    Siphonrekorder Muirhead  100 von 439eine Seite zurückeine Seite vor

    Siphonrekorder Muirhead
    Siphonrekorder Muirhead

    Jahr: 1893
    Erfinder: Muirhead

    Der Siphonrekorder (Heberschreiber) wurde 1893 von Muirhead patentiert und im Transatlantikverkehr eingesetzt.

    Das Prinzip wurde 1867 von William Thomson eingeführt

    Bei diesem Gerät war schon ein wenig Geschick war erforderlich, um die Nachricht aufzunehmen, sondern es war auch noch ein ausgebildeter Telegrafist erforderlich, um zu die Zeichen zu lesen und zu verstehbar zu machen.

    Das Prinzip des Telegraphen Siphon-Recorder ist genaue die Umkehrung des Spiegelgalvanometers.


    Siphonrekorder Muirhead Schema

    Das rechte Bild zeigt die Schemazeichnung des Heberschreibers.

    Der Heberschreiber (Siphonrecorder) von Thomson hatte als ein besonders empfindliches Gerät vor der Einführung der Verstärkertechnik für die Seekabeltelegrafie eine große Bedeutung erlangt.

    Den grundsätzlichen Aufbau des Siphonrecorders Aufbau zeigt das Bild mit der Schema Zeichnung.

    Die Spule Sp im zylindrischen Luftspalt zwischen dem Eisenkern ek und den Polschuhen eines kräftigen Magneten ist sehr leicht drehbar an den Fäden 1,2 und 3 aufgehängt.

    Die über das Kabel K ankommenden Telegrafier Impulse versuchen die Spule im Magnetfeld in eine Richtung zu drehen, je nach Polarität des anliegenden Stroms.

    Die Drehbewegung wird durch die Fäden 4 und 5 auf das Plättchen p übertragen, an dem das Kapillarröhrchen r befestigt ist.

    Dieses Röhrchen taucht einerseits in das Farbgefäß f ein und mit dem anderen Ende schwingt es über den ablaufenden Schreibstreifen s.

    Um die Papierreibung zu verringern wurde das an den Spanndrähten 6 und 7 aufgehängte Plättchen p durch den Summer S in einer ständigen Vibration gehalten. Der aufgezeichnete Schriftzug setzte sich dadurch aus kleinen einzelnen Punkten zusammen.

    Bei Handbetrieb wird mit der Doppeltaste gesendet. Sie Schema Zeichnung links oben.
    Für einen schnelleren Verkehr wurde ein Lochstreifensender eingesetzt.

    Quelle: (cc) by-nc-sa, Lehrstuhl für Nachrichtentechnik, RWTH Aachen

    Der Heberschreiber oder Siphonrekorder:


    Quelle: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 8 Stuttgart, Leipzig 1910., S. 431-477.


    Der von William Thomson (Lord Kelvin) 1867 in Glasgow erfundene Heberschreiber findet für den Betrieb der langen unterseeischen Kabellinien Verwendung.

    Seine Wirkung beruht auf der Ablenkung eines von dem Telegraphier Strom durchflossenen Multiplikator Rahmens durch einen Magnet. Ein sehr feiner isolierter Kupferdraht ist in vielen Windungen zu einem leichten, rechteckig gebogenen Rahmen R aufgewickelt. Der Drahtrahmen hängt an zwei Seidenfäden F in einem magnetischen Felde, das durch einen sehr großen und starken, aus mehreren hufeisenförmigen Lamellen bestehenden Dauermagnet M und ein in den Rahmen hineinragendes, an dem Apparat Gestell befestigtes Stück weiches Eisen E gebildet wird, das den magnetischen Widerstand zwischen den Polen vermindern soll.

    Die Pole des Hufeisenmagnets sind verstellbar, so dass die Stärke des magnetischen Feldes nach Erfordernis vergrößert oder geschwächt werden kann. An der unteren Rahmenseite ist in der Mitte ein über die Rolle O geführter Seidenfaden F1 befestigt; dieser steht mit einer regelbaren Spiralfeder in Verbindung, wodurch die Beweglichkeit des Rahmens der jeweiligen Sprechgeschwindigkeit angepasst werden kann.

    Der Telegraphier Strom wird dem Rahmen durch die Drähte A und B zugeführt; der eine Draht ist mit der Leitung, der andre mit der Erde verbunden. Je nach der Richtung des Telegraphier Stromes dreht sich der Drahtrahmen nach der einen oder andern Seite. Die Bewegung des Rahmens übertragen zwei an den oberen Rahmenecken beteiligte gleichlange Seidenfäden F2 F3 auf die Schreibvorrichtung.

    Diese besteht aus einem äußerst leichten Glasheber H, dessen kürzerer Schenkel in ein mit Anilinblaulösung gefülltes Gefäß eintaucht. Der längere Arm schwebt dicht über dem sich von unten nach oben bewegenden Papierstreifen.

    Durch eine Vibrier Vorrichtung wird das Heber Röhrchen in gleichmäßige zitternde Bewegung versetzt, so dass die Farbe als seiner Regen aus der das Papier nicht berührenden und daher keine Reibung erleidenden Spitze des Hebers gegen das Papier getupft wird. Solange der Drahtrahmen sich in der Ruhelage befindet, entsteht in der Mitte des Papierstreifens eine gerade, punktierte Linie.

    Eine Ablenkung des Drahtrahmens nach der einen oder andern Seite erzeugt auf dem sich fortbewegenden Papierstreifen eine wellenförmige Linie – die Rekorderschrift.

    Eine Ablenkung der Schriftlinie durch den positiven Strom nach oben bedeutet einen Punkt, durch den negativen Strom nach unten einen Strich des Morsealphabets.

    Der Glasheber ist in einem Aluminiumsattel durch Wachs befestigt. Der Sattel wird durch einen Platindraht i getragen, der mit einem Ende an dem Ankerhebel des Vibrators V, mit dem andern Ende an der Spannvorrichtung P befestigt ist.

    Durch letztere kann dem Platindraht eine solche Torsion gegeben werden, dass das Heberende entweder auf die Mitte des Papierstreifens oder rechts oder links davon zu stehen kommt. Durch die Seidenfäden F2 F3 werden die Bewegungen des Multiplikator Rahmens auf den Sattel S und damit auf das Heberröhrchen übertragen.

    Die Vibrier Vorrichtung besteht aus zwei Elektromagneten, die in demselben Stromkreise liegen. Der seitlich am Apparat befindliche größere Magnet erzeugt durch Selbstunterbrechung rasche Stromstöße, die den Anker des vorn am Apparat angebrachten kleinen Elektromagnets V – des Vibrators – in schnelle Schwingungen versetzen. Letztere übertragen sich durch den am Anker beteiligten Draht i auf den Heber, der infolgedessen das Papier fortwährend mit Farbe betupft.

    Als Stromsender dient gewöhnlich eine Doppeltaste, deren vordere, unter den beiden Tastenhebeln liegende Schiene mit dem einen Batteriepole und deren hintere Schiene, gegen welche im Ruhezustande die beiden Tastenhebel anliegen, mit dem andern Pole der Batterie verbunden ist.

    Wird ein Tastenhebel gedrückt, so verbindet er z.B. den positiven Batteriepol mit der Leitung, während der negative Pol über den ruhenden andern Hebel mit der Erde verbunden bleibt. Um die Telegraphier Geschwindigkeit zu erhöhen, verwendet man auch einen automatischen Gebeapparat, den sogenannten Curbsender.

    Seine Wirksamkeit beruht darauf, daß den einzelnen Zeichen ein oder mehrere kurze Stromstöße, entgegengesetzt dem Telegraphier Strom, nachgesandt werden, wodurch die Amplituden der Stromwellen verringert werden. Zumeist werden die mit Heberschreibapparaten betriebenen langen Seekabel nach der Harwoodschen Schaltung zum Gegensprechen eingerichtet.


    Zeitraum  1893
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Siphonrekorder Weitere Informationen verfuegbar Siphonrekorder  

    Siphonrekorder Muirhead  100 von 439eine Seite zurückeine Seite vor
    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999