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    Amtsaufbau
    Gestellreihe Endamt 57

    In den Ortsnetzen mit wenigen Teilnehmeranschlüssen werden durch den Einsatz von kombinierten Gestellrahmen im Endamt 57 die Kosten für die Einrichtung einer VStW herabgesetzt. In ländlichen Gebieten sind meist auch nicht genügend hohe Räume für die Aufstellung von normalen 2365 mm hohen Gestellrahmen vorhanden. Für das Endamt 57 sind Gestellrahmen mit nur einer Höhe 1865 mm vorgesehen. Hierfür genügen dann schon Räume mit einer Höhe von 2,5 m.

     

    Folgende Gestelle sind für das Endamt 57 vorgesehen:

    • TS/AS/OFLW Gestellrahmen mit Gruppensignalrahmen, der einmal im Amt benötigt wird. Er nimmt (von oben nach unten) 8 OFLW, 8 (10) As und 100 TS auf. Außer den üblichen Signalrelais finden im Signalrahmen die Relais für den Gruppensignalrahmen, Automatischer Teilnehmer und für die Störungssignalisierung ihren Platz.
    • TS/AS/OFLW Gestellrahmen für jede weitere Hundertergruppe. In seinem Aufbau gleicht er dem obigen Gestellrahmen.
    • GW-Gestellrahmen, der bis zu 18 I. GW aufnehmen kann. Zusätzlich wird hier der 16-kHz Generator und die Teile für die Durchdreh Registrierung (Schalter, Zähler, Durchdrehzähler) untergebracht.
    • OGW Gestellrahmen, kann bis zu 18 OGW aufnehmen.
    • OFLW Gestellrahmen, der für die Aufnahme von drei Hundertergruppen (für Wählsternanschlüsse usw.) vorgesehen ist.
    • Kombinierter Gestellrahmen für 10 I. GW und. 8 OGW.
    • Kombinierter Gestellrahmen für 6 OFLW und 12 OGW.

     

    Die Einteilung eines Gestellrahmens in Signalrahmen, Wählerrahmen und Relaisrahmen sowie deren Anordnung ist vom System 55 übernommen worden. Da keine Gesamtabdeckung vorgesehen ist, sind die einzelnen Relaissätze durch Abdeckungen gegen Berührung und Staub geschützt. Die Rückseite der Gestelle und Relaissätze ist durch die Schwenkrahmen geschützt. Für das Vielfachfeld ist eine Blechverkleidung vorgesehen, die ohnehin schon für den Transport notwendig ist. Die Relaissätze sind nicht steckbar und deshalb auch nicht auswechselbar. Der Wähler ist über Kabel mit Stecker mit dem zugehörigen Relaissatz verbunden. Diese Kabel von den Wählern sind so lang gehalten, das diese zur Fehlersuche auch an dem benachbarten Relaissatz angesteckt werden könne.

     

    Die Gesprächszähler (Gebührenzähler) sind genauso wie beim großen System an einer zentralen Stelle angeordnet. Je nach Größe des Amtes ist ein Gestellrahmen für max. 300 Zähler vorgesehen, dieser Gestellrahmen kann gleichzeitig noch den Prüf GW und die 5 VA-RSM aufnehmen. Es wird bei größeren Ausbauten auch noch ein Gestellrahmen für max. 500 Zähler eingesetzt. Die Zähler sind auch bei den Zweier- und Wählsternanschlüsse nach Rufnummern geordnet. Damit kann die Auswertung der fotografischen Ablesung erleichtert werden. Für den Anschluss von  Zweieranschlüssen muss eine Zusatzschaltung vorgeschaltet werden. Deshalb werden die Zähladern über die rechts neben der Zählergrundplatte befindlichen Verteiler rangiert.

     

    Der Gestellrahmen für Wählsternübertragungen ist für die Aufnahme von 2 bzw.4 Übertragungen vorgesehen. An jede Übertragung können bis zu 16 Teilnehmer angeschlossen werden.

     

    Für Ämter bis zu etwa 300 AE ist im Allgemeinen zur Erzeugung der Hörzeichen und des Rufstromes eine 5 VA-RSM ausreichend. Sie ist zusammen mit ihren Überwachungs- und Anlassrelais im Zählergestellrahmen untergebracht. Für größere Ämter sind zwei Maschinen mit je 15 VA vorgesehen. Bei Ausfall einer Maschine wird die andere mit Hilfe des Umschalterelaissatzes angelassen. Die beiden RSM sowie der zugehörige Relaisrahmen sind zusammen mit dem PrGW in einem besonderen Gestellrahmen untergebracht.

     


    Aufstellungsplan für ein Endamt 57

    Zur Aufnahme der Gestellrahmen sind Gestellreihen vorgesehen. Sie gleichen den Gestellreihen 29, haben aber die Abweisschienen und Füße des Systems 55. Neu ist ferner, dass bei längeren Gestellreihen eine Netzsteckdose am Gestellfuß montiert werden kann. Abbildung zeigt einen Musterplan für ein Endamt mit 300 AE und Abbildung einen Ausschnitt aus einem ausgeführten Bauvorhaben.

     

    Als Hauptverteiler (Vh) steht ein Gestell-Vh oder ein Wand-Vh zur Verfügung. Der Gestell-Vh nimmt bis zu 400 AE auf. Durch Anbau kann er um jeweils 200 AE erweitert werden. Für die senkrechte Seite werden 25teilige Trennleisten verwendet, an die die Außenleitungen

    angelegt sind. Jede senkrechte Reihe hat 9 Streifen. Auf der waagerechten Seite sind die OFLW-Ausgänge auf Schaltstreifen und die Adern zur TS auf Lötösenstreifen gelegt. Da in jedem Falle eine Verdrahtung zwischen OFLW und TS erforderlich ist, liegen die Streifen

    einer Hundertergruppe dicht nebeneinander, Gleichzeitig wird der Gestell-Vh noch als Zwischenverteiler (Vz) benutzt. Abb. 12 zeigt die Belegung des Gestell-vh für 300 (400) AE. Bei dem Wand-vh sind der waagerechte und der senkrechte TeiI übereinander angeordnet.

    Aus Gründen der Kabelersparnis dürfte dann für den Vz ein besonderer, sogenannter ,,stangen-Vz" erforderlich werden.

    Die Betriebsumschaltungen am vh werden in gleicher Weise wie beim System 55 durchgeführt. Allerdings fehlt bei dem Endamt das vom großen System her bekannte Schaltfeld für die Sonderdienste.

     

    Für die Stromversorgung können die gleichen Einrichtungen wie für das Endamt 51 verwendet werden.

     

    Zusammenfassung:

     

    Mit der Schaffung des Endamtes 57 ist eine für kleine Ortsnetze wirtschaftliche Lösung gefunden worden, die die bekannten Vorzüge des EMD Motorwählersystems hat. Es benötigt auf Grund seiner Bauweise

    nur wenig Platz. Da es kaum zu Störungen Anlass gibt und auch der Pflegeaufwand gering ist, kann es ohne weiteres als unbedientes Amt eingesetzt werden.

     


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Bildersammlung Endamt 57 Weitere Informationen verfuegbar Bildersammlung Endamt 57  

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