Asymmetric Digital Subscriber Line
Abkürzung:  ADSL, ADSL2

ADSL ist die Abkürzung von Asymmetric Digital Subscriber Line.
ADSL2  ist die Abkürzung von Asymmetric Digital Subscriber Line 2.

Die Frequenzen auf einer herkömmlichen Telefonleitung aus Kupfer werden in drei unterschiedlich große Bereiche aufgeteilt. Der untere Frequenzbereich für das Telefonieren bleibt erhalten, sowohl bei Analoger Telefonie und auch bei ISDN.

Im oberen Bereich kommen zwei Frequenzbereiche hinzu. Es heißt deshalb Asymmetric, weil beim Hin- und Rückkanal jeweils unterschiedlich große Datenmengen transportiert werden können.

Vorteile von ADSL:

  • Gleichzeitig Telefonieren und Daten übertragen
  • Hohe Übertragungsgeschwindigkeit mit bis zu 16 Mbit/s  
DSL Splitter beim Teilnehmer (geöffnet)

Das Bild zeigt den Splitter auf der Teilnehmerseite in geöffneten Zustand.

Damit sich die beiden Nutzungsarten auf der Telefonleitung nicht gegenseitig stören, werden die Frequenzbereiche beim Teilnehmer und auch in der Vermittlungsstelle am Hauptverteiler einen Splitter (Frequenzweiche) getrennt.  

 
Die Datenübertragung beim ADSL over ISDN in Deutschland geschieht durch 4,3125 kHz breite Frquenzbänder. Der Upstreambereich ist von 138 bis 275 kHz und der Downstreambereich von 275–1104 kHz.


Bildquelle: Marc Werner Wikipedia
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Weitere Information finden Sie unter:
  • Asymmetric Digital Subscriber Line - ADSL2   
  • ADSL - Asymmetric Digital Subscriber Line   
  • Entscheidung für 2 digitale Vermittlungssysteme (OES-D, OES-E)   
  • Die Entscheidung, das Fernsprechnetz in Deutschland zu digitalisieren.   
  • Einführung der ADSL-Technologie für schnelle Internetdienste (aon-speed)