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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1852 *** Kurznachrichten ***  27 von 439eine Seite zurückeine Seite vor

    1852 *** Kurznachrichten ***
    Telegrafenmast Landjäger
    • Philipp Reis: Er baute ein Modell ein künstlichen Ohres.

    • Meucci: Es gelingt der Versuch von einem Stockwerk zu einem anderen Stockwerk eines Hauses elektrisch fernzusprechen.

    • Schweiz: Die neuen Telegrafenleitungen fanden bei der Bevölkerung nicht nur begeisterte Aufnahme. An verschiedenen Orten in der Schweiz wurden die Masten und Isolatoren mutwillig zerstört, so dass die Leitungen zum Teil bewacht werden mussten.

    • Schweiz 5. Dezember: Inbetriebnahme des schweizerischen Telegrafennetzes. Am offiziellen Eröffnungstag waren die größten Schweizer Städte per Telegraf miteinander verbunden. Die Oberaufsicht über das Telegrafenwesen hatte der Bund, die Verwirklichung des Netzes wurde jedoch über Kredite von Kantonen und größeren Gemeinden finanziert. Für die Herstellung der nötigen Apparate wurde die bundeseigene Eidgenössische Telegrafenwerkstätte ins Leben gerufen.

    • Telegrafische Mitteilungen wurden zum Telegramm.
      E. P. Smith schlug im Albany Evening Journal vom 6. April 1852 das Wort Telegramm für telegrafisch übertragene Mitteilungen vor. Der neue Begriff setzte sich um 1860 gegenüber älteren wie z.B. telegraphische Depesche oder telegraphische Nachricht durch.

    • 1.Juli: Gerke's „Morse-Schrift-Alphabet" wurde eingeführt
      Das von dem deutschen Telegraphen-Beamten Friedrich Clemens Gerke entwickelte Morse-Alphabet wurde vom Deutsch-Österreichischen Telegraphenverein allgemein eingeführt und ist bis heute erhalten geblieben.

    Bildquelle: Public Domain, Schutzfrist abgelaufen.



    Bericht aus dem Polytechnisches Journal: 1892, Band 283/Miszelle 1 (S. 284)


    Tragbares Telefon für Feuerwehren

    Vor kurzem hat die National Telephone Company für Feuerwehrzwecke ein besonderes tragbares Telefon hergestellt und dieses ist vom Hauptmann Paterson, dem Leiter der Glasgower Feuerwehr, bei dieser eingeführt worden.

    In einer netten kleinen Büchse ist Geber, Empfänger und eine magnet-elektrische Rufklingel eingeschlossen; diese Büchse kann ganz leicht an der Uniformhose, an einem Leiterwagen usw. befestigt werden. Langt in der Wache eine Feuermeldung ein, so schaltet der Wachthabende sofort die Leitung, worin gerufen wurde, auf das Telefon und vermag nun mit dem Meldenden am tragbaren Telefon in der Meldestelle in der Nähe des Brandes zu sprechen. Mit Ausschaltung des Telefons wird der Lärmapparat wieder eingeschaltet.

    Mittels verabredeter Signale kann jeder Feuerwehrmann mit tragbarem Telefon von jeder Straßen Meldestelle die Wache rufen und ihr Mittheilungen machen. Rückt die Feuerwehr aus, so nimmt sie das tragbare Telefon mit und verbindet sich an Ort und Stelle in dem nächsten Meldekasten mit der Wache, so dass sie mit dieser in einer, namentlich bei etwaigem Ausbruch eines zweiten Brandes höchst wertvollen Verbindung bleibt.
    Ebenso kann von irgend einer Straßen Meldestelle aus durch die Hauptfeuerwache eine Verbindung mit dem Netze der National Telephone Company in Glasgow und in benachbarten Städten, z.B. Dundee und Kilmarnock, hergestellt werden.

    Ebenso können Anschlüsse an die Telefon Drähte auf Dächern oder an in die Straßen herabhängende Drähte gemacht werden; gerade bei Feuersbrünsten werden ja die quer über die Straßen laufenden Drähte häufig zerrissen.


    Zeitraum  1852
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Karte Telegrafen Linien Weitere Informationen verfuegbar Schweiz
    Weitere Informationen verfuegbar Karikatur - Landjägerposten  

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