Zweites Transatlantikkabel
Zeitraum  1865
Great Eastern Stapellauf 1858

Die Great Eastern war ein 211 Meter langer Segeldampfer aus Stahl mit einem kombinierten Schaufelrad-, Schrauben- und Segelantrieb und sechs Masten.

Bis zum Jahr 1888 war es mit Abstand das größte Schiff der Welt.

Konstruiert wurde es vom englischen Ingenieur Isambard Kingdom Brunel (1806–1859).

Es hatte eine Kapazität von 4.000 Passagieren und konnte die Welt umrunden, ohne Kohlen nachbunkern zu müssen.

Das rechte Bild zeigt die Stapellauf aus dem Jahr 1858.

Nach wenigen Passagierreisen und mehreren Unfällen wurde die Great Eastern für nur 25.000 £ verkauft (Baupreis: 500.000 £) und zum Kabelleger umgebaut.

Transatlantikkabelverlegung  - Kabelriss

Die Great Eastern war das einzige Schiff, das in der Lage war, das gigantische Kabel aufzunehmen.

Hierfür wurden der vierte Schornstein sowie ein Teil der Kessel entfernt. Das Laden des Kabels allein dauerte fünf Monate.

Die Great Eastern legte von 1865 an das 4.200 km lange Transatlantikkabel.

Nach einigen Zwischenfällen (Riss und Verlust des Kabels) wurde im September des Jahres 1866 dieses Seekabel erfolgreich durch die „Atlantic Telegraph Company“ in Betrieb genommen.

Diese Kabel ermöglichten erstmals den Telegrammaustausch zwischen Amerika und Europa mittels Morsecode in Echtzeit. Funkgeräte gab es erst 40 Jahre später.

Das Schiff legte noch ein weiteres Seekabel von Sues nach Bombay.

Das rechte Bild zeigt die Zeitgenössische Darstellung des Kabelrisses aus der The Illustrated London News.

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Weitere Information finden Sie unter:
  • Transatlantisches Telefonkabel   
  • Fertigstellung Tegrafieleitung im 1. Transatlantikkabel Großbritannien-USA   
  • Erstes transatlantisches Ferngespräch via Funk   
  • Deutschlands erstes transatlantisches Kabel