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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1877 *** Kurznachrichten ***  53 von 435eine Seite zurückeine Seite vor

    1877 *** Kurznachrichten ***
    Edison 1878 mit dem Phonographen
    • 1877: Edison bringt die Induktionsspule für den Fernsprecher in eine geeignete brauchbare Form

    • Fast zur gleichen Zeit bringt Edison einen neunen Sender für sein Telefon, er nennt es Kohlen-Telefon. Die Idee des Mikrofons wurde bereits von Philipp Reis ein paar Jahre früher schon entworfen, wenn auch noch in einer ungeeigneten Ausführungsform.

    • 2. Januar:
      In Broomhill/Schottland stirbt 67jährig Alexander Bain. Als Uhrmacher unternahm er auch elektrische Versuche.
      Im Jahr 1840 konstruierte er eine mit einer Batterie betriebenen  Uhr. Später beschäftigte er sich mit der Entwicklung des Bildtelegraphen.
      Im Jahr 1846 führte er den gelochten Papierstreifen in die elektrische Telegraphie ein.

    • 24. Januar:
      Professor Johann Christian Poggendorff starb in Berlin
      Er war als Physiker und Fachschriftsteller äußerst erfolgreich.
      * 1840 erfand er die Klemmschraube für elektrische Leitungen und 1842 das Chromsäure-Element.
      * 1821 hatte er ein Galvanometer, 1826 die Spiegelablesung an sich drehenden Messinstrumenten angegeben.

    • 27. Februar:
      Zwischen Chicago und Milwaukee über eine Distanz von 140 Kilometer, unternahm  Elisha Gray Versuche mit seinem Fernsprecher. Die Ergebnisse waren noch zufriedenstellend, es war noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten.

    • 28. Marz: Vorläufer des Isolierbandes
      Werner Siemens schrieb  einem Brief an seinen Bruder Carl nach London. Es ging um die Isolation  von telegraphischen Untergrundkabeln. Es handelte sich um die erste bekannte  Darstellung von Isolierband.

    • 12. Mai: Die Zeitung New York Times erwähnte an diesem Tag das Telefon erstmals unter dem Titel Prof. Bell's Telephone. Bell hatte am Vorabend vor 200 geladenen Gästen im St. Denis Hotel in New York City ein Telefongespräch zwischen dem Publikum und einem Mr. Gower in der Fulton St. 340 in Brooklyn vorgeführt.

    • 4. Juni: Emil Berliner erhält ein Patent für ein Mikrofon

    • 6. Oktober: Die Zeitschrift Scientfic American, New York bringt  die ersten Einzelheiten über das Telefon von Bell. Die Zeitschrift liegt schon Mitte Oktober bei Heinrich von Stephan auf dem Schreibtisch.

    • 3. November:
      In Kiel wurde die Fertigstellung des ersten Teils von dem Reichstelegraphen-Untergrundkabels von Frankfurt am Main nach Kiel gefeiert. Dabei wurde nicht nur die Telegraphie, sondern auch der von Generalpostmeister Stephan geschätzte Fernsprecher öffentlich gewürdigt.


    • 12. November:
      In Varzin/Pommern, dem Urlaubsort des Reichskanzlers Bismarck, wird diesem durch drei dorthin entsandte Telegraphenbeamte der Bell'sche Fernsprecher vorgeführt. - Am gleichen Tage wird beim Postamt Friedrichsberg/Lichtenberg bei Berlin der Fernsprechbetrieb für den öffentlichen Telegraphenverkehr eingerichtet. Bis zum Jahresende 1877 wurden 19 Postanstalten Deutschlands in gleicher Weise ausgerüstet. Der Femsprech-Teilnehmerverkehr für die Öffentlichkeit wurde erst 1881 eingeführt.

    • Noch bevor Heinrich von Stephan auf sein Schreiben nach Amerika die Antwort erhält, stellt der Leiter des Haupttelegrafenamtes von London , Henry Fischer, dem Deutschen Postminister zwei Telefone von Bell zur Verfügung. Diese Telefone wurden von Herrn Bell persönlich Herrn Henry Fischer geschenkt. Es handelte sich dabei um die ersten Fernsprecherapparate in Europa. Am 24. Oktober wurden die Apparate überreicht. Stephan machte damit gleich die ersten Versuche in seinem Amt.

    Siemens Aktivitäten


    • 1877: Versuche zur Herstellung von Faserstoff-Bleikabeln
      Werner Siemens nimmt die Versuche, die Kabelseele in ein Bleirohr einzuziehen, wieder auf, als er mit der Herstellung von Faserstoff-Bleikabeln beginnt.

    • 03. März: In 10 Stunden  wurden 1 1/2 km Kabel gefertigt, durch Verbesserung ging es dann schneller.

    • Fernkabel: Einen Teil der Kabellinie Berlin-Hamburg, fast das ganze Kabel der Linie Hamburg-Kiel sowie alle späteren Kabel kann die Firma aus dem Berliner Werk liefern.

    • 01.April bis 11. August: Verlegung von zwei Kabeln zwischen Berlin und Hamburg

    • 12.Juni: Über die Verteilung der Kabellieferungen zwischen Siemens & Halske und Felten & Guilleaume wurde ein bis in das Jahr 1882 geltender Vertrag zwischen beiden Firmen vereinbart, der wohl der erste Kartellvertrag über die deutsche Fernmeldekabel war.

    • 04. September: Die beiden Kabel von Halle-Mainz und Berlin-Hamburg wurden als vertragsmäßig abgenommen.

    • 14. Dezember:
      Werner Siemens, der selbst an der Entwicklung des 1877 eingerichteten deutschen Patentgesetzes entscheidenden Anteil hatte, erhält für seine Firma das DRP 2399 auf „Telephone und Rufapparate mit magnetischer Gleichgewichtlage der schwingenden Teile". Damit beginnt eine Reihe konstruktiver Verbesserungen an der Grundkonzeption des Bell'schen Telephons



    Heinrich von Stephan
    • 25. Oktober: Stephan führte die ersten Versuche mit den mitgebrachten Telefonen in den Räumen des General-Telegrafenamtes durch.

    • 26. Oktober:  erster Versuch einer Fernsprechverbindung über eine Leitung zwischen dem Generalpostamt Berlin, Leipziger Strasse 15 und dem Generaltelegrafenamt Berlin, Französische Strasse 33. Die Länge der Leitung betrug ca. 2 km.

      Dazu erklärt Stephan:
      Meine Herren, diesen Tag müssen wir uns merken. Der 26. Oktober ist als Geburtstag des Fernsprechers in Deutschland zu betrachten. Stephan bestimmt, dass der Fernsprecher als vollwertiges Verkehrsmittel in den öffentlichen Nachrichtendienst eingereiht wird.

    • 30. Oktober: Erfolgreicher Versuch einer Fernsprechverbindung zwischen
      Berlin - Schöneberg 6 km
      Berlin - Potsdam 26 km
      Berlin - Brandenburg 61 km

    • 31. Oktober: Fernsprechversuche:
      Berlin - Magdeburg ca. 150 km.
      es waren nur vokalreiche Worte verständlich

    • 3. November: Gedenkstunde in Kiel zu folgedem Anlass:
      die Vollendung des Telegrafenkabel Berlin – Hamburg – Kiel
      zahlreiche Gelehrte waren anwesend
      Sprechversuche mit einem neuen von Werner von Siemens Fernsprecher, der dem Gerät von Bell nachgebildet wurde.

    • 4. November: Die Versuche wurden im Oberpostdirektionsgebäude fortgeführt.

    • 5. November: Auf Veranlassung Stephans wird der regelmäßige Fernsprechverkehr zwischen den Amtszimmern des Generalpostmeisters in der Leipziger Strasse und dem Direktor des Generaltelegrafenamtes in der Französischen Strasse eingeführt.

    • 9. November: Der Reichskanzler Bismarck wird von Stephan über die neue Erfindung informiert.

    • 10. November: Telegrafische Anordnung Sr. Durchlaucht zur Vorführung des Telefons in Varzin.

    • 12. November: Vorführung des Telefons vor dem Reichskanzler in Varzin durch drei dorthin entsandte Telegrafenbeamte.
      Einrichtung des Fernsprechbetriebs für den öffentlichen Telegrafenverkehr beim Postamt in Friedrichsberg bei Berlin.

    • 19. November: Einführung der deutschen Bezeichnung Fernsprecher durch Stephan.

    • 19/21. November: Anordnung zur Einrichtung des Fernsprechbetriebs für den Telegrafenverkehr bei 18 Postämtern in den Oberpostdirektionsbezirken Berlin, Potsdam, Halle, Magdeburg und Stettin.
      Der Fernsprecher war nur für den dienstlichen Verkehr und für die Übermittlung von Telegrammen zugelassen. Es wurde geplant an den kleinen Orten die keinen eigenen Telegrafenanschluss hatten, die Text  mit Hilfe des Fernsprechers zum nächsten Telegrafenamt durchgeben.

    • 21. November: Erwerbung des bei dem Mechaniker Albert in Frankfurt am Main aufgefundenen Reis'schen Telefons für die Plan- und Modellkammer im Generalpostamt, dem späteren Reichspostmuseum.

    • 25. November: Vorführung des Fernsprechers vor dem Deutschen Kaiser im Berliner Palis, wobei Stephan auch ein Telefon von Reis zeigte.

    • 26. November: Siemens fertigt jetzt schon 200 Telefone pro Tag.

    • 28. November: Erlass einer Dienstanweisung für den Betrieb von Telegrafenlinien mit Fernsprecher im Amtsblatt Nr. 69

    • 1877: Siemens & Halske beginnen mit der Herstellung von Fernhörern, sie können eine Spitzenleistung von 700 Stück pro Tag aufweisen.


    Meldungen aus dem Ausland:
    • Schweiz 4. Dezember: Die Schweizer Telegrafendirektion erhielt von Siemens & Halske aus Berlin ein paar Telefone.  Mit diesen Apparaten wurden sofort einige Versuche durchgeführt.

      Nachdem die Verbindung zwischen dem Postgebäude und dem Bundesrathaus in Bern zustande kommt ist, wird am 13. Dezember ein weiterer Versuch auf einer Telegrafenleitung zwischen Bern und Thun durchgeführt. Vier Tage später gelingt auch die erste Verbindung von Bern über Thun nach Interlaken.

    • Schweiz 27. Dezember: Die erste Konzession wird in dem Kanton Waadt erteilt.

    • USA 2. April: Konzertübertragung
      Ein Konzert in Philadelphia wurde mit Telefon und Telegraphenleitung in die Steinway-Halle nach New York übertragen. Die Lautstärke war noch nicht zufriedenstellend. Die Verstärkertechnik war noch nicht erfunden.

    • Österreich 23. Dezember:
      Nissl und Urbanitzky führten in Wien über eine Telegrafenleitung von 210 km Länge die erste telefonische Musikübertragung in Österreich vor.

    • Italien: Gerosa baut in seiner Werkstätte die ersten Fernsprecher
      nach dem Bell Patent.

    • Niederlande: Die ersten Versuche mit Fernsprechapparaten wurden durchgeführt.
      Bell hatte in Deutschland keine Patentrechte, dadurch konnte die Firma Siemens & Halske den Bell Fernhörer ohne Patenabgaben nachbauen und verbessern. Diese Modelle wurden zu den Versuchen Niederlande verwendet.

    • Belgien: die ersten Versuche mit Fernsprechern werden durchgeführt.


     

     


    Zeitraum  1877

    1877 *** Kurznachrichten ***  53 von 435eine Seite zurückeine Seite vor
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