Verteilfernamt
Abkrzung:  VF
Fernsprechnetz Schema

Die Abkürzung VF steht für Verteilfernamt.

Es wurde früher als Bezeichnung für eine Vermittlungsstelle die den Übergang in den Weitverkehr einleitete.

Um stärkere Bündel und damit eine gute Ausnützung der teuren Fernleitungen (Fl) zu erzielen, wurden die EF an übergeordnete Verteilfernämter (VF) sternförmig angeschlossen.

Ferngespräche, die den eigenen EF Bereich überschreiten und nicht über Fl zu benachbarten EF als Endgespräche abzuwickeln waren, wurden als Durchgangsgespräche im VF weitervermittelt. von den rund 30 VF in der Bundesrepublik wurden in der Regel zur Leitungseinsparung wiederum nur die benachbarten durch unmittelbare Fl miteinander verbunden.

Der nach den weiter entfernten VF Bereichen fließende Verkehr wurde nochmals in Durchgangfernämtern (DF) zusammengefasst, die den VF übergeordnet sind.

In der Bundesrepublik gab es 10 solcher Fernämter in der obersten Stufe, und zwar in Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt a. Main, Hamburg, Hannover, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart.

Diese DF waren maschenförmig durch starke Leitungsbündel miteinander verbunden. Das Bild zeigt schematisch den Aufbau eines derartigen Fernsprechnetzes.

Weitere Information finden Sie unter:
  • Durchgangsfernamt   
  • Endfernamt