Zählimpulsgeber
Abkürzung:  ZIG, ZIGV, A-ZIG
ZIG Zählimpulsgeber Relaissätze

Der ZIG (Zählimpulsgeber) ist das erste Schaltglied bei einer Fernverbindung nach der Ortsvermittlungsstelle. Wenn auf dem Fernsprecher als erste Ziffer eine 0 gewählt wird, dann erfolgt im Selbstwählfernverkehr ein automatischer Verbindungsaufbau zum ZIG zur der nächsten Knotenvermittlungsstelle (KVSt). Der ZIG wird in Deutschland ab dem Jahr 1962 eingesetzt. Vor dieser Zeit wurden in der Übergangstechnik ZIG mit Verzoner (ZIGV) oder noch früher ZZZ (Zeit-Zonen-Zähler) eingesetzt.

Bei einem Ferngespräch wird sobald der gerufene Teilnehmer seinen Handapparat abhebt, sofort der erste Zählimpuls ausgesendet, daran anschließend erfolgt zum Beispiel alle 24 Sekunden ein weiterer Zählimpuls. Die Zeitspanne ist abhängig von der Entfernung vom dem rufenden zu dem gerufenen Teilnehmer. In der Regel wurde dazu die Entfernung zwischen den Knotenvermittlungsstellen (KVSt) herangezogen.

Der erste Zählimpuls bei einem Ferngespräch ist auch das Kennzeichen im System 50 für die Fernamtsperrung im I. Vorwähler. Bei einem Ortsgespräch wird der Gebührenzählimpuls erst beim Auflegen des rufenden Teilnehmers am Ende des Gespräches gesendet.

Im ZIG werden für ein Gespräch die Gebühren ermittelt und durch Zählimpulse auf den Gebührenzähler des Teilnehmer in der Vermittlungsstelle gegeben. Aus dem Zählerstand des Gebührenzählers wurde dann die Rechnung für das Telefongespräch erstellt werden.

Weitere Information zum ZIG im Fernwahlsystem der DBP.

Das Bild zeigt in einem Gestellrahmen mit zwei ZIG aus dem Fernwahlsystem 62 ohne Abdeckungen.

Es weitere Abkürzungen aus der frühen Fernwahltechnik:

A-ZIG = Ausland-Zählimpulsgeber
ZIG = Zählimpulsgeber
ZIGV = Zählimpulsgeber mit Verzonung

Weitere Information finden Sie unter:
  • Zählimpulsgeber ZIG   
  • Zählimpulsübertragung System 50 ZIG GW VW