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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1919 *** Kurznachrichten ***  172 von 439eine Seite zurückeine Seite vor

    1919 *** Kurznachrichten ***
    Trägerfrequenzerzeugung
    • 11. August: Verfassung von Weimar.
      Erweiterung der Zuständigkeit des Reichs. Das Post- und Telegraphenwesen ist ausschließlich Sache des Reiches. Es wurde beschlossen, dass die noch bestehenden drei deutschen Post- und Telegrafenverwaltungen zu einer einheitlichen Reichsverwaltung zusammengeführt wurden. (01. April 1920). Die bisherige Vertragsfreiheit Bayerns und Württembergs gegenüber ihren ausländischen Nachbarstaaten wurde dadurch beseitigt.

    • 23. Juli: Der durch den Ersten Weltkrieg zum Erliegen gekommene transatlantische Funkverkehr Deutschland - USA wurde wiederaufgenommen.

    • 1. Oktober: Die Fernsprechgebühren wurden wieder angehoben.
      Siehe auch Tabelle mit den Fernsprechgebühren

    • Frankfurt: Es wurde ein neues modernes Fernamt errichtet, an dessen Grundstruktur sich bis zur Zerstörung im 2. Weltkrieg nichts änderte. Es wurden die Fernschränke ZB 10 verwendet. Diese  erfüllten zuverlässig 25 Jahre bis zum Krieg  ihren Dienst.


    • Trägerfrequenz: Versuchsbetrieb zwischen Berlin und Hannover mit einer 3-fach Nutzung der Fernsprechleitungen durch Trägerfrequenztechnik. Der Ausgleich des Nebensprechens erfolgte durch Kondensatoren.
    • Hebdrehwähler: Beim Einsatz als Anrufsucher wurde dem Hebdrehwähler eine 11. Kontaktbahn hinzugefügt. Diese war sofort durch Drehen erreichbar ohne dass zuerst ein Höhenschritt ausgeführt werden musste.
    • Großbritannien:  6.700 Fernleitungen waren in Betrieb.
      5 Jahre später waren bereits 11.000 Fernleitungen sind in Betrieb

    • Niederlande 1914: Niederlande erstellten die Kabelpläne für die Fernleitungen, die durch den Krieg aber erst im Jahr 1919 weitergeführt wurden.
    • Belgien: durch den ersten Weltkrieg wurde auch in Belgien das Fernsprechnetz stark beschädigt. Es waren am Anfang des Jahres 1919 nur noch 1.844 Teilnehmeranschlüsse in Betrieb.
      Am Ende dieses Jahres waren aber schon wieder 30.383 Anschlüsse wieder hergestellt.
    • Polen 1919-1921: Die Netze von Russisch- und Österreich Polen wurden durch den ersten Weltkrieg stark beschädigt. Auf dem Gebiet der Post- und Telegrafendirektion Posen war das Leitungsnetz aus den Vorkriegszeiten größtenteils mit Eisendrahtleitungen aufgebaut. Diese Leitungsart war für den Fernverkehr sehr schlecht geeignet. Diese Leitungen mussten deshalb ersetzt werden.
       
      Am 15. Mai 1992 wurde die endgültige Grenze für Oberschlesien durch das Abkommen aus Genf festgelegt.  Dadurch wurde das Bezirknetz in Oberschlesien in zwei Bestandteile aufgeteilt.

      Die drei Landesteile, die nach dem ersten Weltkrieg das Polen darstellen, hatten untereinander fast keine Verbindung.
    • Polen 27. Mai: Der neue polnische Staat verabschiedet ein Gesetzt, das dem Staat das Alleinrecht am Fernsprechwesen zusichert. Das Recht zur Erteilung von Konzession wurde in dem Gesetz vorgesehen.
    • Finnland von 1919 – 1930: Der Staat investierte hauptsächlich im Osten, wo die privaten Gesellschaften kein Interesse zeigten.

      Das Leitungsnetz des Staats stieg von 3.463 km im Jahr 1919 auf 35.179 km im Jahr 1930 an.

    • Schweden: Erichtung einer Testanlage mit dem automatischen System nach Hultman-Ericsson.

    • Türkei: Bis zu diesem Zeitpunkt arbeiteten in den Vermittlungsstellen nur weibliche Arbeitskräfte aus Griechenland und Armenien. Erst nach dem Fallen des Schleiers konnten türkische Frauen für diese Arbeit zugelassen werden.
    • Österreich 1. Dezember:  In Österreich wurden wegen des Preisverfalls und der Staatsverschuldung die Post- und Telegraphengebühren um durchschnittlich 100% erhöht.

    Louisiana Five jazz band, 1919

    Hörfunk


    Im Jahr 1919 wird die drahtlose Sendetechnik erstmals öffentlich genutzt. Bis dahin waren Rundfunkübertragungen ein Privileg des Militärs.

    • In den USA entstehen zahlreiche Kleinsender. So sendet beispielsweise der Erfinder Lee De Forest (1873–1961) unter der Kennung „2XG“ fünf Mal die Woche Schallplattenkonzerte aus der Bronx.

    • Januar – In Deutschland sichert die Reichspost ihren Anspruch auf das Funkwesen und gliedert dafür aus ihrer alten Abteilung „Telegraphen- und Fernsprechwesen“ eine neue Abteilung für „Funkentelegraphie“ aus.

    • März – Hans Bredow (1879–1959) wechselt als Ministerialdirektor zum Reichspostministerium und beginnt mit der Einrichtung eines „Reichsfunknetzes“.

    • Sommer – Eine Post-Denkschrift fasst die politischen Bedenken gegen das neue Medium in Deutschland zusammen: „Eine allgemeine Freigabe der Benutzung von Empfangsapparaten zur Aufnahme beliebiger Nachrichten, wie sie in einigen Ländern erfolgt ist, in denen der Staat sich mit der Beförderung drahtlosen Nachrichten im inneren Verkehr nicht befaßt, hat seine große Bedenken, denn es würde damit jedermann technisch möglich sein, alle in der Luft befindlichen Nachrichten abzuhören.“

    • 28. Oktober – Testübertragung für das spätere Radio Prag. Gesendet wird sowohl Sprache wie Musik. Als Sender dient die Radiotelegraphenstation auf dem Prager Laurenziberg (Petřín).

    • 6. November – Der Ingenieur Hanso Schotanus à Steringa Idzerda (1885–1944) produziert die erste öffentliche Hörfunksendung aus den Niederlanden. „Zweimal wöchentlich strahlt der Sender ein gesponsertes Konzertprogramm aus.

    • 19. November – Hans Bredow hält einen Urania-Experimentalvortrag in Berlin, in dem er erstmals den Gedanken eines Rundfunks für jedermann der Öffentlichkeit vorstellt.

    • Dezember – Die Firma Marconi eröffnet in Drummondville, Kanada, die Versuchsstation „XWA“.

    Das Bild zeigt die Louisiana Five jazz band, 1919

    Anton Lada, Drums; Charlie Panely, Trombone; Karl Berger, Banjo; Joe Cawley, piano; Alcide Nunez, Clarinet.


    Zeitraum  1919
    Weitere Information finden Sie unter:
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