Bayern Online EDV Administration Internet Hosting Email Archivierung und Historische Fernmeldetechnik Bayern Online EDV Administration und Historische Fernmeldetechnik EDV Service | Historische Fernmeldetechnik | Bildersammlung
Suchen
info@bayern-online.com
Tel: 0160-6753587


 

Webseiten
  • Homepage
  • Was ist Neu
  • Suchen
  • Suchen - Neu
  • Spritkosten Berechnen
  • Impressum
  • AGB
  • Haftungsausschluss
  • Sitemap
  • Login
  • Marktplatz

  • Kategorien
     > Telefontechnik
       >> Geschichte Teleko..
       Lexikon
       Vorwort
       Chronik des Fernmeld..
       Abkürzungen
       Videos
       Hauptbauteile
       Landesfernwahl
       Systeme Liste
       Verbreitung in Europ..
       Bilder
       Stromversorgung
       Animationen
       Links
       2 Sprechstellen mit..
       Vorfeldeinrichtungen
       Rund um die Telefont..
       Schaltungen
       Zusatzeinrichtungen
       Verbindungen
       Fernsprechauskunft
       Biografien
       1909 bis 1922
       Reichspostsystem - B..
       System Dietl Wien
       System 22
       System 27
       System 29
       System 31
       System 34
       System 40
       Wählsystem 48
       Wählsystem 48M
       System 50
       System 55 (EMD)
       System EMK
       Endamt 57
       System 58
       Endämter mit Koordin..
       Technische Dokumenta..
       Fachbuch 40 Jahre Fe..
       Fachbuch Das Rheinla..
       Das Fernsprechkabel ..
       Fachbuch Feyerabend
       Cyclopedia Telephony..
     Bilder
     Webmail Zugang
     Netzwerk EDV Service
     Email-Hilfe
     Schaltpläne
     Rundfunk

     
    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1928 *** Kurznachrichten ***  201 von 439eine Seite zurückeine Seite vor

    1928 *** Kurznachrichten ***
    1928 *** Kurznachrichten ***
    • 14. Januar: Mit dem Fernmeldeanlagengesetz (FAG) wird das Fernmeldemonopol für die Deutsche Reichspost festgeschrieben. Durch dieses Gesetz werden Telegraphen- Fernsprech- und Funkanlagen zu dem Begriff Fernmeldeanlagen zusammengefasst.

    • Am 10. Februar 1928 nahmen Deutschland und die USA den drahtlosen Fernsprechverkehr über Funk auf. Den neuen Dienst nutzten Banken, die sich über die Börsenkurse in New York informieren wollten. [weitere Infos]

    • Fernsprechtischapparat: Der neue Fernsprecher mit Nummernschalter wog nur noch 2,1 kg.
      (1907 = 5,8 kg, 1912 = 4 kg, 1915 = 3,5 kg, 1924 = 2,5 kg)

    • Bezirksnetz: Viele Bezirksnetze wurden auf den Schnellverkehr umgestellt.

    • Berlin und Mannheim erhalten die neuen Tischfernämter.

    • Bayern: Die Rundfunkprogramme wurden über das Fernsprechnetz als NF verbreitet.
      Die im Jahr 1926 durchgeführten Versuche den Rundfunk über HF durch das Hochspannungsnetz (Rosnitz bei Altenburg in Thüringen) zu verbreiten waren nicht zufriedenstellend.

    • Wechstromübertragung: Die Wechstromfernwahl wird in Bayern weiter ausgebaut.

    • Weitverkehr: Die Reichspost führte Versuche mit ausländischen Fernmeldeverwaltungen durch. Auf Grund dieser Versuche wurden für die Weitverkehrskabel leichtere Bespulungen eingeführt.

    • Öffentliche Sprechstellen: Es wird angestrebt die öffentlichen Sprechstellen auf Straßen und anderen Plätzen möglichst mit einem einheitlichen Fernsprechhäuschen auszustatten. Die Schilder tragen die Bezeichnung: Öffentlicher Fernsprecher.

    • Drahtfunk: In Bayern wurden Rundfunkprogramme auch über das Fernsprechnetz in Niederfrequenz verbreitet.

    • Schnellverkehr: Einige Bezirksfernsprechnetze wurden auf den Schnellverkehr umgestellt.

    • Bildtelegraph: Die erste Inlandsverbindung zwischen Berlin und Köln wird eröffnet. Das Bild wurde abgetastet und als helle und dunkle Bildpunkte übertragen. Es funktioniert ähnlich wie das heute Faxgerät, nur mit einer wesentlich schlechteren Auflösung.

    • SWFD: Der Selbstwählfernverkehr wird im Bereich einer Netzgruppe von etwa 25 km auf circa 100 km erweitert. Es wird das offene Kennzahlensystem eingeführt.

    • Tonfrequenzwahl: Die Fernwahl über das Tonfrequenzverfahren bewährte sich gut. Es werden dabei auch große Entfernungen wie Berlin - Mannheim überbrückt. (Einfrequenz-Tonwahl mit 500 Hz)

    • Belitz: Es wurde von Telefunken in der Nähe des heutigen Ortsteiles Schönefeld eine Übersee-Empfangsstation aufgebaut. Sie diente der telegrafischen und telefonischen Kommunikation, zuerst hauptsächlich mit den USA und Südamerika. Im Verein mit der Betriebszentrale beim Haupttelegrafenamt Berlin (HTA) und der Übersee-Sendestation Nauen wurden Telegramme, Funkgespräche und Bildtelegramme (ähnlich dem heutigen Fax) zwischen Deutschland und dem Ausland per Funk auf Lang- oder Kurzwellen übertragen. Ursprünglich gebaut für das Telefunken Tochterunternehmen Transradio (und als Ersatz für die Station in Geltow) wurden die Funkempfangsstelle (wie auch die Sendestation in Nauen) 1930 der Deutschen Post unterstellt

    • Österreich: Es werden in Wien drei weiter Vermittlungsstellen eröffnet (Dreihufeisengasse II, Hebragasse II und Treustraße).

      Die Telefonnummer wird auf 6-stellige Nummern umgestellt. Bei diesem System war die erste Zahl durch einen Buchstaben ausgedrückt, diese befanden sich auch auf der Wählscheibe. Eine Telefonnummer wurde dann in der Form U 28334 angeben. Die Wählscheibe hatte auch noch eine andere Reichenfolge der Ziffern, sie begann mit der Ziffer 0 und endete mit der Ziffer 9. Die Umstellung auf die Reihenfolge von 0 bis 9 erfolgt im Jahre 1957.

      Alle neuen Telefonapparate erhalten eine Wählscheibe für den automatischen Betrieb. Im eigenen Bereich konnten die Teilenehmer ohne das Handvermittlungsamt die Nummern selbst wählen.

    • Frankreich: Der Ort Troyes bekommt die französische Entwicklung des Rotary-System für 2.000 Anschlusseinheiten.

    • Frankreich: Beginn der Automatisierung im Ortsnetz Paris in der Vermittlungsstelle Carnot mit 3.500 Anschlusseinheiten, die geplante Umstellung verzögerte sich um 5 Jahre wegen der Mittelkürzung bis in das Jahr 1939.

    • Spanien 1. Januar: Es bestehen 1.737 Ortsnetze mit 125.247 Teilnehmern

    • Spanien 17. Mai: Eröffnung von 2 Fernleitungen nach Portugal

    • Spanien Mai: Eröffnung der Fernleitung Madrid – Paris. Diese Leitung war für 3 Hochfrequenzkanäle ausgelegt. (Trägerfrequenz)

      Über diese Leitungen wurde im Jahr 1928 der Auslandsverkehr zu folgenden Ländern eröffnet:
      9. Juni: nach Belgien
      15. Juni: nach Niederlande
      10. August: nach  Deutschland

    • Niederlande: Abschluss der Umstellung auf automatischen Betrieb in Den Haag und Amsterdam.

    • Belgien: in Brüssel wurde der 50.000 Anschluss eingerichtet.
      Die letzte Handvermittlung wurde automatisiert.
      Die Welttelegraphenkonferenz fand in Brüssel statt.

    • Polen: Ein Sofortplan sah 5 Linien mit 2.000 km Kabel mit einer Investition von 180 Mio. Zloty vor.  Ein Folgeplan sah ebenfalls 5 Linien mit 2.000 km Kabel vor, jedoch nur mit einer Investitionssumme von 120 Mio. Zloty.

    • Finnland 22. Dezember: Eröffnung des Seekabels über die Alands Inseln.

    • Portugal: die erste Fernleitung mit dem Ausland Lissabon – Madrid wird gebaut. Über diese Leitung wurde der Sprechverkehr mit Spanien, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlanden und mit Deutschland eröffnet.

    • Bulgarien 18. Oktober: Der Ferndienst nach Rumänien war durch den Kriegsausbruch im Jahr 1916 unterbrochen. Die Leitung Sofia – Bukarest wurde wieder in Betrieb gesetzt.

    • Luxemburg: Inbetriebnahme der Kabelstrecken Luxemburg – Diekirch, Luxemburg – Esch –Petange.

    • Ungarn: 1928 – 1932: Das Ortsnetz in Budapest wird auf automatische Vermittlungsstellen umgestellt. Danach wurden die Vermittlungsstellen in Pécs, Szeged und Debrecen umgestellt.

      Als Vermittlungsstellen wurde das automatische System Rotary 7A in  Budapest verwendet. In den kleineren Vermittlungsstellen in den Provinzen kam das Rotary 7B zum Einsatz. Das Rotary System arbeitet mit einem zentralen Antriebsmotor für jeweils 2 Gestellreihen. Die Drehbewegungen werden durch in den Gestell Reihen durch Antriebswellen an alle Wähler herangeführt. Die Drehbewegung wird durch eine magnetische Kupplung ausgelöst.

      Das Rotary System wurde von der Antwerpener Bell Telephone Manufacturing Co. Entwickelt. Nach den Unterlagen wurde es von der Budapester Standard Villamossági Rt. produziert und installiert. Beide Unternehmen waren Tochtergesellschaften der amerikanischen Gesellschaft International Telegraf and Telephone (ITT).
      Anbei ein Video vom dem Rotary System.

      Wegen der Automatisierung wurde die vierstelligen Nummern in Budapest auf fünfstellig umgestellt.


    Zeitraum  1928

    1928 *** Kurznachrichten ***  201 von 439eine Seite zurückeine Seite vor
    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999