Tischapparat Österreich der 30-er Jahre
Zeitraum  1930
Land:  A
Tischapparat Österreich mit Tragring

Ab Mitte 1930 brachte die österreichische Firma KAPSCH & Söhne den Apparat 31 heraus und lieferte diesen auch an die damalige Post zwecks Einsatz am Öffentlichen Netz.

Der Apparat war aus Zinkgussgehäuse, der Hörer aus Bakelit. Eine Besonderheit war, dass nur spezielle Hörkapseln der Firma KAPSCH&Söhne verwendet werden konnten, die mittels zweier kleiner Steckstifte am Gehäuse aufgesteckt werden konnten.

Den Kundenwünschen Folge tragend, besaß der Apparat ein eigenes, oben angeordnetes Fingerloch, eine Art Öse, mit der man den Apparat fassen und auch während des Gespräches mitnehmen konnte, daraus resultiert auch die allgemein übliche Bezeichnung "Tragringapparat" für diese Apparatetype, die beim Publikum wegen der Einfachheit und des leichten Gewichtes, sicherlich aber auch wegen des erwähnten Tragringes bald populär wurde.

Der Apparat wurde für das Wiener Ortsnetz und Nebenstellenanlagen mit einer Erdtaste ausgeliefert, für andere, automatisierte Netze (z.B. Klosterneuburg) gab es tastenlose Ausführungen, für die Zwischenstellenumschalter-Anschlüsse wurden dann, für die dort erforderliche Nebenstelle auch Apparate mit zwei (weißen) Tasten ausgeliefert.

Quelle Bild und Text: Archiv Dulosy

Tischapparat SA Kapsch mit Tragring für Zwischenumschalter

Dieser "Tragringapparat" mit zwei Tasten gelangte ab etwa 1930 als Nebenstellenapparat zum Zwischenstellenumschalter 29 in den Einsatz.

Er ersetzte den in der Anfangszeit den dafür verwendeten Apparat mit dem Pult und der nachgerüsteten Wählscheibe.

Weitere Information finden Sie unter:
  • Zwischenstellenumschalter ZwW48   
  • SA Tragringapparat