Kriegsausbruch Berlin 150.000 Teilnehmer
Zeitraum  1914
Land:  D
Kriegsausbruch 1914
  • August 1914: Beim Kriegsausbruch hatte Berlin über 150.000 Telefon Anschlüsse.

  • Nach einer Statistik einer Berliner Zeitung liegen neun von zehn Städten mit dem dichtesten Telefonnetz in den USA.

  • In Europa hat die schwedische Hauptstadt Stockholm die meisten Telefonanschlüsse: 20 bis 25 % aller Einwohner verfügen bereits über ein Telefon.

  • Im Deutschen Reich kommt auf durchschnittlich auf 56 Personen ein Telefonanschluss.


Kommunikation im 1. Weltkrieg:

Eine der größten Schwierigkeiten der Angreifer war eine verlässliche Kommunikation. Die kabellose Kommunikation steckte noch in den Kinderschuhen und war noch nicht einsatztauglich.

Daher verwendete man Telefon, Semaphor, Signallampe, Signalpistole, Brieftaube, Meldehund und Meldeläufer. Keine dieser Methoden war jedoch zuverlässig.

Das Telefon war die effektivste Methode, jedoch waren die Kabel gegen Artilleriefeuer sehr anfällig und wurden meistens schon früh in der Schlacht durchtrennt.

Um dies auszugleichen, wurden die Kabel im leiterartigen Muster verlegt, damit mehrere redundante Leitungen zu Verfügung standen. Leuchtgeschosse wurden zur Erfolgsmeldung genutzt oder um einen vorher abgesprochenen Artillerieangriff zu starten.

Es war nicht ungewöhnlich, dass ein kommandierender Offizier zwei bis drei Stunden auf Meldungen über den Verlauf einer Schlacht warten musste. Dadurch wurden schnelle Entscheidungen unmöglich gemacht. Der Ausgang vieler Schlachten lag daher in den Händen der Kompanie- und Zugführer vor Ort.


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  • Telegrafist   
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  • Die Umstellung zum Wählbetrieb im Ersten Weltkrieg geht nur langsam voran   
  • Der Ausbruch des 2. Weltkriegs unterbricht die Weiterentwicklung