Erdsprechgerät
Abkürzung:  ESG
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ESG = Erdsprechgerät


  • 1938: Entwicklung von Siemens

  • Einsatz:  für Notverbindungen über zerstörte bzw. unterbrochene Leitungen (ESG-La parallel zu Lb und als Rückleiter Anschluß an Erde.
    Die Sprechverbindung verläuft dabei über den Übergangs-Widerstand an der Unterbrechungsstelle durch die Erde.

  • Nachteile: Abhörmöglichkeit, längsspannungsempfindlich
  • Einbau:  in einem üblichen Feldfernsprecher-Gehäuse
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Bestandteile Erdsprechgerät


  • Sprechgarnitur mit Starkstrommikrofon und Doppelkopfhörer mit hoher Mikrofonstrom-Bereitstellung.

  • Das eingebaute Starkstrommikrofon lieferte in Vergleich zu den normalen Kohlemikrofonen eine etwa 200fach höhere Sprechspannung.

  • Drehschalter für die Anpassung an den Erdübergangs-Widerstand (100, 1000, 10.000 Ohm)
  • Anschlussklemmen (La, Lb/E)
  • Es enthält keinen Wecker

Kurzbeschreibung:


An das zerstörte Kabel wurde von beiden Seiten mit je einem Erdsprechgerät eine Verbindung angeschaltet und ein verstärktes Sprechsignal eingespeist.

Durch die Erdströme am defekten Kabel  konnte ein kleiner Teil der Sprechleistung bis zur Gegenstelle durchkommen. Es konnten bis zu 5 Meter überbrückt werden.