Meldeanrufzeichen
Abkürzung:  MAZ
Klinkenbuchs und Stöpsel

Die Meldeleitungen waren in neuzeitlichen Fernämtern über Meldeanrufübertragungen zu den Meldeanrufzeichen (MAZ) der Fernschränke geführt.

Die Meldeanrufübertragungen hatten die Aufgabe, die Anruf- und Schlusslampen in den Fernschränken zu steuern und dadurch den Anruf und den Gesprächsschluss im Schrank sichtbar zu machen.

Sie waren im Relaisraum des Fernamtes untergebracht. Das Meldeanrufzeichen (MAZ) bestand aus der Anruflampe (AL) und der Klinke. Zur Klinke gehörten die Klinkenbuchse und zwei Kontaktfedern. An den beiden Federn lagen die a- und b-Ader zur Teilnehmersprechstelle, und zwar die a-Ader an der kurzen und die b-Ader an der langen Feder.


Die Klinkenbuchse nimmt die c-Ader auf, welche für die Übertragung der Schaltvorgänge benötigt wurde. Federn und Buchse sind mit Lötfahnen versehen, an welche die Drähte der in und zwischen den Fernschränken verlaufenden Kabel angelötet waren.


MAZ mit Klinken und Lampen wurden in Fernschränken in großer Zahl benötigt. Aus diesem Grunde baute man je l0 Klinken bzw. Lampen zu einem Klinkenstreifen bzw. Lampenstreifen zusammen.

Ein MAZ Streifen bestand aus einem Klinken- und einem Lampenstreifen, die übereinander angeordnet wurden.

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