Zwischenstellenumschalter
Abkürzung:  Z
Zeichnung Anschluss Zwischenstellenumschalter

Der Zwischenstellenumschalter ist die  einfachste Form einer kleinen Nebenstellenanlage.

Abkürzung: Z

Der Zwischenstellenumschalter wurde später als Zwischenumschalter bezeichnet.

An diesem Umschalter wurden folgenden Leitungen angeschlossen

  • Hauptleitung vom Amt
  • Leitung zum Hauptapparat
  • eine oder mehrere Leitungen zu den Nebenapparaten

Die Abkürzung Z ist in Deutschland beibehalten worden, obwohl es seit dem Jahr 1900  keine Zwischen- und Endstellen, sondern nur och  Haupt- und Nebenstellen gab.

An den Zwischenumschalter muss ein normaler Fernsprechapparat angeschlossen werden, er hat dann die Funktion einer Hauptstelle. Die einfachsten Zwischenstellenumschalter waren nur ganz einfache Umschalter, sie schalteten die ankommende Hauptleitung zwischen den zwei angeschlossenen Fernsprechern um. Es waren meistens ganz einfache Schleifkontakte.

Waren an die Hauptstelle mehr als einen Nebenstalle angeschlossen, dann wurden Zwischenumschalter in der Form einen kleinen Klappenschranks verwendet. Die Klappen dienten als Anrufzeichen. Zur Signalisierung des Anrufes war noch ein Wecker daran angeschlossen oder eingebaut.

 

Zwischenstellenumschalter mit 6 Klappen

Das Bild zeigte eine handbediente Vermittlungseinrichtung für eine kleine Nebenstellenanlage mit einer Amtsleitung und fünf Endstellen. Als Abfragestation wurde ein normaler Fernsprechapparat in der Nähe des Umschalters installiert.

Hersteller: Friedrich Reiner
Baujahr: 1905

Bildquelle:
Oberpfälzer Telephonmuseum

Weitere Information finden Sie unter:
  • Zwischenstellenumschalter ZwW49   
  • Zwischenstellenumschalter ZwW48   
  • Zwischenstellenumschalter Ortsnetz Wien   
  • Zwischenstellenumschalter