Fernmeldeamt
Abkürzung:  FA, FMA
Land:  D, DDR

Es gab in Deutschland insgesamt 108 Fernmeldeämter (FA)  unter der Leitung der Deutschen Bundespost.  Ihr Aufgabenbereich war die Bereitstellung von Telekommunikations-Dienstleistungen im jeweiligen Amtsbereich (Fernsprech-, Telegrafen- und Funkdienst, Fernmeldebau und Verwaltungsaufgaben, teilweise wurde auch der Telegrammdienst und die Annahme von Fernmeldegebühren von den Postämtern wahrgenommen).

 

Im Allgemeinen waren alle erforderlichen Dienststellen in einem Fernmeldeamt vorhanden. Die Technik für die  Datenübertragung war in Frankfurt und in Hamburg besonderen Fernmeldeämtern (früher Telegrafenamt genannt) zugeordnet.

 

Das Bild zeigt das Fernmeldeamt in Köln.


In der DDR folgend gab es in jedem Bezirk ein Fernmeldeamt, das in der Bezirksstadt angesiedelt war.

Es gab 14 Fernmeldeämter und dazu das Fernsprechamt Berlin im Ostteil Berlins.

Das Fernmeldeamt wurde in der DDR amtlich mit FMA abgekürzt. Für den Fernmeldebau gab es besondere Fernmeldebauämter (FBA) die in der Regel ebenfalls in den Bezirksstädten und in Berlin angesiedelt waren.

In den Kreisstädten gab es Post- und Fernmeldeämter (PFA), die in jeweils eine Abteilung Post- und eine Abteilung Fernmeldedienst mit diesen untergeordneten Dienststellen und Stellen gegliedert waren.

Der Amtsleiter wurde vom Postdienst gestellt, sein Stellvertreter war für den Fernmeldebereich zuständig.