Sender Schöckl bei Graz
Zeitraum  1956 4. Oktober
Land:  A

Die Inbetriebnahme der neueren Anlage am Schöckl erfolgte am 4.10.1956.

  • Am Schöckl begann man bereits am 15.12.1953 auf 91,2 MHz mit 1 kW im UKW Bereich  zu senden.

  • Im  Jahr 1954 wechselte man die Frequenz auf 95,4 MHz und erhöhte gleichzeitig die Sendeleistung auf 10 kW.

  • In der Anfangszeit hatte man sich mit provisorischen Antennenträgern aus Holzbalken geholfen. Die Sender standen daneben in einer Holzhütte.

  • Im Jahr 1956 entstand schließlich die Großsendeanlage in der heutigen Bauform.
    Es handelte sich dabei um eine Gemeinschaftsanlage von ORF und der "Österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung".

  • Die Träger im unteren Teil des Sendemastes sind für den Richtfunkverkehr. Im Laufe der Zeit wurden diese Träger umgebaut und erweitert.

    Da die Plattformen am 100 m hohen Hauptsendemast für die Richtfunkantennen nicht mehr ausreichten, entstand daneben ein weiteres  Gerüst mit 2 Plattformen.

Bildquelle: Dampfradio

Lage:

  • 1.445 m über dem Meeresspiegel

Gebäude:

  • 1953 Erste Ausstrahlung eines Radioprogramms vom Schöckl
  • 1955 Baubeginn
  • 1956 Eröffnung der neuen Sendeanlage
  • November 1956 Beginn der Fernsehversorgung
  • Benutzung von Telekom Austria und ORS

Antennenmast:

  • Höhe 96,5 m
  • 4-fach abgespannter Stahlgittermast mit GFK-Antennenzylinder
  • Schwingungsdämpfer auf der Mastspitze

Erreichbarkeit:

  • Ganzjährig mit der Schöckl-Seilbahn ab St. Radegund erreichbar
  • Privatstraße für PKW bis zur Sendeanlage

Programmzubringung:

  • Digitales Leitungsnetz der Telekom Austria
  • Ersatzzubringung für UKW über Satellit bzw. Ballempfang vom Sender St.Pölten-Jauerling und Semmering-Sonnwendstein

Antenneneinrichtungen:

  • UKW zirkular Rundstrahler
  • VHF horizontal Rundstrahler
  • UHF horizontal im GFK Zylinder Rundstrahler
  • Empfangsantennen für Reportagefunk und Ersatzzubringung
  • Richtfunkantennen zur Programmzubringung

Energieversorgung:

  • Netzanspeisung über 20 kV-Leitung
  • Durchschnittlicher Stromverbrauch im Jahr 1,6 MWh
  • Notstrombetrieb mit 360 kW Dieselmotor und 400 kVA Synchrongenerator
  • Dieseltank mit 10.000 Liter
Weitere Information finden Sie unter:
  • Schöckl bei Graz