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    Pantelegraf  29 von 435eine Seite zurückeine Seite vor

    Pantelegraf
    Pantelegraph - Zeichnung

    Erfinder: Giovanni Caselli
    Patentiert: 1855

    Patent E.P. 2532 vom 10. November 1855

    Der Pantelegraf ist ein elektromechanischer Telegraf. Es könnte auch als Vorläufer eines Faxgerätes bezeichnet werden.

    Der Pantelegraf diente zum zeilenweisen Senden und Empfangen von Bildinformationen über eine Telegrafieleitung und benutzte zur Darstellung der Schriftstücke ein elektrochemisches Verfahren.

    Der Sender eines einer Abbildung musste diese zuerst auf einer elektrisch leitfähigen Metallfolie mit einem elektrisch nicht leitfähigen Tinte abbilden.

    Diese so erstelle Vorlage wurde in dem Sendegerät eingespannt und wurde durch eine dünne  metallische Nadel mit circa drei Strichen pro Millimeter zeilenweise durch eine Wippbewegung abgetastet.

    In Bereichen der Abbildung, wo keine Tinte vorhanden ist, wurde dabei der senderseitige  Strom der Batterie wie bei einem geschlossenen Schalter eingeschaltet, es floss dadurch ein hoher Strom zum Empfänger. Kommt die Abtastnadel in einem Bereich, wo die elektrisch nichtleitende Tinte aufgetragen ist, so fand kein Stromfluss statt.

    Die so verursachten vorlagenabhängigen elektrischen  Spannungen konnten über eine einfache Telegrafenleitung bis zu einigen 100 km weit zum Empfänger übertragen werden.

    Das rechte Bild zeigt eine Zeichnung des Pantelegrafen.


    Pantelegraph Schema
    Der als Empfänger arbeitende Pantelegraph verwendete ein Papier, welches mit einer gelblichen Cyanidlösung getränkt ist. Über dieses Papier wurde zeilenweise und synchron zum Sender eine metallische Nadel geführt, wobei durch die unterschiedlich hohen Spannungen von der Senderseite in der Cyanidlösung eine chemische Reaktion ausgelöst wurde.

    Bei Stromfluss durch die Nadel verwandelt sich die ursprünglich gelbe Cyanidverbindung in einen dunkelblauen Farbton.
    Für eine korrekte Abbildung ist es dabei wesentlich, dass sich die beiden Nadeln im Sender und Empfänger gleichmäßig und synchron zueinander bewegen. Dieses wurde durch ein etwa 2 m bis 3 m großes mechanisches Pendel mit einem Gewicht von circa 8 kg bewältigt. Dieses Pendel wurde durch zwei Elektromagneten angestoßen.

    Der Rücklauf der Nadel durch die Pendelbewegung benötigte genauso viel Zeit wie der Vorlauf. Diese Zeit wurde bei manchen Pantelegraphen für die Übertragung einer zweiten Vorlage genutzt.

    Im Jahr  1860 und in den Folgejahren wurde der Pantelegraph vor allem in Frankreich zur Übermittelung und Prüfung von Unterschriften bei Bankgeschäften benutzt.

    Quelle: Diese Bilddateien sind gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.


    Zeitraum  1855
    Land:  FR
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Alexander Bain Weitere Informationen verfuegbar Alexander Bain Weitere Informationen : Giovanni Caselli Weitere Informationen verfuegbar Giovanni Caselli

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