Weiterführende Versuche von Reis
Zeitraum  1862
Land:  D
Modell für weiterführende Versuche von Reis

Im Jahr 1862 führte der Erfinder Johann Philipp Reis weitere Versuche zur Schallübertragung durch.

Dieses Modell besaß als Geber ein trichterförmiges Holzrohr, das den Schall aufnahm, und dessen Ende durch eine Membran verschlossen wurde. Ein gebogener Hebel aus Platin berührte die Membran und stand mit einer senkrecht angelöteten Feder in Kontakt.

Der Empfänger bestand aus einem Elektromagneten, der einen elastischen Anker vor- und zurückzog und ihn dadurch in Schwingung versetzen konnte. Diese entsprachen den vom Geber übermittelten elektrischen Schwingungen. Der Elektromagnet war auf einem Resonanzboden gelagert, der etwa 30 mm dick war. Dadurch wurden die Schwingungen verstärkt und wurden deutlich hörbar.

Quelle: (cc) by-nc-sa, Lehrstuhl für Nachrichtentechnik, RWTH Aachen

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