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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1925 *** Kurznachrichten ***  184 von 435eine Seite zurückeine Seite vor

    1925 *** Kurznachrichten ***
    1925 *** Kurznachrichten *** Details Anzeigen
    • 1. Februar: Als weiteren Ausgleich für die Vielsprecher wurde die Ferngebühren über mehr als 100 km  herabgesetzt

    • 6. Februar: Der Hersteller Telefunken stellte einen kleinen Röhrensender für eine drahtlose Telegrafie und Telefonübertragung vor, der speziell für den Einsatz bei der Feuerwehr entwickelt wurde.

    • 15. Mai: Unter der Führung der Reichspost gründeten neun private Rundfunkanstalten die Reichsrundfunkgesellschaft. In Deutschland gab es bereits fast eine Million Rundfunkhörer.

    • Quarze: Die Eigenschwingen von Quarzkristallen werden für die Erzeugung von stabilen Frequenzen verwendet.

    • München: Auf der Verkehrsaustellung wurden Selbstanschluss-Nebenstellenanlagen gezeigt, die eine Durchwahl direkt zur Nbenstelle ermöglichten.

      Die automatische Wähltechnik wurde für Nebenstellenanlage immer fortschrittlicher wie z. B:
      - Gebührenzähler für die einzelnen Teilnehmer
      - Konferenzschaltung
      - Rückfragemöglichkeit
      - Weiterverbindung bzw. Umlegen eines Gespräches
      - Gesprächszetteldrucker

    • Düsseldorf: Das erste Düsseldorfer Wählamt Gneisenau wurde eingerichtet mit einer Netzersatzanlage 220 V - 60 KVA im Gebäude Karl - Theodor - Straße.

    • Fernschreiber: Auf der Leipziger Messe stellt die Berliner C. Lorenz AG erstmalig einen Fernschreiber nach dem Start-Stop- Prinzip (Springschreiber) vor.

    • UKW:  Zwischen Jena und Kahla die erste UKW-Übertragung der Welt durch Professor Abraham Esau statt.

    • Zugfunk: Es wurde die Zugtelephonie AG gegründet, die Reichspost war zu einem drittel beteiligt. Der AG wurde das exklusive Recht verliehen, ausgewählte Strecken mit Zugtelefonie auszustatten.

      Am 7. Januar 1926 war es soweit: Das erstes D-Zug-Paar auf der Strecke Berlin-Hamburg wurde mit einem Telefon ausgestattet,. Am 1. März folgte wurde ein weiteres Paar eingerichtet.

    • Viereckwähler: Siemens und Halske entwickelten einen Hebdrehwähler mit einer Art Viereckbewegung. 


    • Österreich: Linz erhält eine Wählerzentrale mit Dietl-Wählern. Die Teilnehmer Stellhebelapparate. Sie funktionierten nach dem Prinzip der Registrierkassen: Voreinstellung der 4stelligen Nummer, Absenden der Nummer erfolgt durch drehen an der Kurbel.
      Bei Teilanschlüssen mit halbautomatischer Wahl erfolgt die Wahl durch die Wahlmaschine der Beamtin im Fernsprechamt.

    • Schweiz: Vollständige Netzgruppen wurden nach dem Siemens System in Lausann und Bern errichtet.

    • Italien 1. Juli: das neue Konzept aus dem Gesetz führte zu einer öffentlichen Ausschreibung. Es wurden in 5 Zonen die Konzessionen für 5 Gesellschaften für 25 Jahre ausgestellt.  Die 5 Gesellschaften heißen: STIPEL, TELVE, TIMO, TIRENNA und SET.


    • Italien: an 12 Wählvermittlungsstellen sind 21,9 Prozent der 145.797 Hauptanschlüsse angeschaltet.


    • Italien 14. Juni: Gründung der Staatsgesellschaft ASST mit der Aufgabe den Verkehr zwischen den 5 Zonen und dem Ausland zu regeln.

    • Belgien: Ausschreibung für weitere Fernkabel in Belgien. Die Sachlieferungen erfolgten aus Deutschland auf Grund des Versailler Vertrages.

    • England 15. März: Der Sprechverkehr zwischen Deutschland - England wird über Holland eröffnet. Der Verkehr wird nur in den Nachstunden zugelassen.

    • London 6. September: Der Erfinder der drahtlosen Telegrafie Guglielmo Marconi führte der Öffentlichkeit eine neue Konstruktion vor, die nach seinen Vorstellungen künftig Leuchttürme für die Schifffahrt ersetzen kann: Ein Sender, der strahlenförmig Morsezeichen aussendet.

    • Tschechoslowakei 27. Dezember: erste Wählvermittlungsanlage wird in Prag mit 4.000 Anschlusseinheiten  eröffnet.

    • Polen: Der Fernsprechverkehr zwischen Polen und Deutschland in das Oberschlesische Bezirknetz sehr eingeschränkt und zum teil überhaupt nicht mehr möglich.  Dieser Zustand wurde durch die Leitung Berlin – Frankfurt/Oder am 4. Mai. 1925 behoben.

    • Norwegen: Einsatz von 3 Kanal Trägerfrequenz Einrichtungen auf der Leitungen Lilliström – Drontheim und Drontheim – Fauske.

    • Jugoslawien: Eröffnung der ersten Wählvermittlungsstelle in Laibach mit 3.500 Anschlusseinheiten.

    • Monaco: Es bestehen 700 Hauptanschlüsse und zwei Fernplätze. Diese waren mit dem französischen Netz verbunden.

    • Frankreich Paris: Es findet die Welttelegrafenkonferenz statt.

    • Sowjetunion: Am Ende dieses Jahres bestanden folgende Fernleitungen:
      Moskau – Charkow – Kiew – Odessa
      Moskau – Charkow – Jekaterinoslaw
      Moskau – Jaroslaw
      Moskau – Kalug
      Moskau – Leningrag
      Moskau – Nishine – Kasan
      Moskau – Rjasan
      Moskau – Tula – Charkow – Rostow – Novorossiisk
      Moskau – Smolensk – Minsk


    Zeitraum  1925

    1925 *** Kurznachrichten ***  184 von 435eine Seite zurückeine Seite vor
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