Einführung Mitteleuropäische Zeit in Deutschland
Zeitraum  1893 1. April

Die Mitteleuropäische Zeit
(Abkürzung = MEZ, engl. Central European Time, CET) ist eine Zeitzone; die für viele Länder in Europa Afrikas gültig ist.
Sie ist ebenfalls für Deutschland, Österreich und die Schweiz gültig.

 

Die  Differenz zur Weltzeit UTC beträgt +1 Stunde. Die Differenz der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ, engl. CEST) zur Weltzeit beträgt +2 Stunden.

 

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes für die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung wurde am 1. April 1893 die Mitteleuropäische Zeit als Einheitszeit für ganz Deutschland festgelegt. Vor dieser Zeit galt in Deutschland  die Berliner Zeit.

 

Einführungen der MEZ bis in die 1920:

  • 1884: Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Slowenien
  • 1890: Slowakei, Ungarn 
  • 1891: Tschechische Republik 
  • 1893: Österreich, Italien, Malta, Deutschland
  • 1894: Schweiz, Liechtenstein, Dänemark
  • 1895: Norwegen
  • 1900 Schweden
  • 1904-1918: Luxemburg
  • 1914: Albanien
  • 1914-1919: Belgien
  • 1915-1918: Polen
  • 1920-1940: Litauen

 

Westeuropäische Zeit (UTC)

 

Mitteleuropäische Zeit (UTC+1)

 

Osteuropäische Zeit (UTC+2)

 

Moskauer Zeit (UTC+3)