Vorstellung des Nachfolger des bisherigen Zwischenstellenumschalter
Zeitraum  1986 Anfang
Land:  A

Anfang 1986: Die österreichische Post stellt den Nachfolger der bisherigen, ferngespeisten Zwischenstellenumschalter vor.

Das neue Modell, ZWE80 ("Zwischenstellenumschalter Elektronisch mit Apparaten 80") besitzt einen netzgespeisten Beikasten, Apparate der Serie 80 mit 16-teiligem, bilingualem Tastwahlblock und, und das ist neu für die Teilnehmer, eine LCD-Anzeige für die gewählte Rufnummer.

Im Gegensatz zu den Vorläufertypen ZwW49, ZwW54, ZwW67 und ZwT80 können jetzt auch außenliegende Nebenstellen mit voller Funktionalität am ZwE80 betrieben werden.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der Umstand, daß die Anwendung des ZwE80 nicht zwingend für die auf das digitale System OES umgeschalteten Anschlüsse vorgegeben war, man aber in späterer Zeit für die Anschlüsse, welche die Vorgängervarianten in Betrieb hatten und auf das OES-D (DMS100 von Nortel) umgeschaltet wurden, einen Tausch vorsah, während dies bei Umschaltungen auf das OES-E (Siemens-EWSD) nicht erforderlich war.

Begründung: die Amtskarten des OES-E kannten das Leistungsmerkmal "VAL", also "verstärkte Amtsladung", damit gab es keine Probleme mit ferngespeisten Einrichtungen

Quelle Text: Archiv Dulosy

Weitere Information finden Sie unter:
  • Digitale Vermittlungsstelle OES-E   
  • Digitale Vermittlungsstelle OES-D   
  • Zwischenstellenumschalter ZwW54ch   
  • Zwischenstellenumschalter ZwW49   
  • Zwischenstellenumschalter ZwW48