Stellhebelapparaten System Johann Föderl
Zeitraum  1925
Land:  A
Stellhebelapparat aus dem Jahr 1925 für 4 Nummern

Als 1925 in Linz eine Wählerzentrale mit Dietl-Wählern errichtet wurde, erhielten die Teilnehmer Stellhebelapparate.

Sie funktionierten nach dem Prinzip der Registrierkassen: Voreinstellung der 4stelligen Nummer, Absenden der Nummer erfolgt durch drehen an der Kurbel.
Bei Teilanschlüssen mit halbautomatischer Wahl erfolgt die Wahl durch die Wahlmaschine der Beamtin im Fernsprechamt.

weitere Ereignisse aus Österreich:

  • Automatische Amt mit Wähler für 3.000 Teilnehmer Linz, ursprünglich für Lemberg gedacht, in den Transportkisten angeblich Granatsplittereinschläge vom Kampf um Lemberg aus dem 1. Weltkrieg.

  • Abschluss der halbautomatischen Teilnehmerwahl durch Vermittlungskräfte in Wien.

Das rechte Bild zeigt einen Föderl Stellhebelapparat so wie er in Linz eingesetzt wurden.

Bildquelle: Verein Nachrichtentechnik einst und jetzt


Zeichnung vom Stellhebelapparat System Johann Föderl

Zeichung vom Stellhebelapparat nach dem System Föderl
Quelle: "Die Selbstanschluß- und Wählereinrichtungen im Fernsprechbetriebe" von August Kruckow, Friedr. Vieweg, Braunschweig, 1911


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