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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1921 *** Kurznachrichten ***  170 von 435eine Seite zurückeine Seite vor

    1921 *** Kurznachrichten ***
    New York das bekannte Symbol der Freiheit
    • Luftkabel: Die Luftkabel für den Fernsprechbetrieb hatten sich bereits in anderen Länder sehr bewährt und wurden auch in Deutschland eingeführt.
      1923 - 90 km
      1924 - 400 km
      1925 - 1.900 km
      1926 - 4.200 km

    • 1. Februar: Die Funkstelle der Deutschen Reichspost in Königswusterhausen  begann mit der Abstrahlung von regelmäßigen drahtlosen Telefonie-Programmen. Im Jahr 1920 wurden hierfür bereits  Versuchssendungen ausgestrahlt, die im In- und Ausland gut empfangen worden waren.

    • 7. April: Die deutschen Firmen Siemens & Halske, AEG und Felten & Guilleaume gründen mit der Beteiligung der Deutschen Reichspost in Berlin die Deutsche Fernkabel Gesellschaft (DFKG). Ihr Ziel war es den baldigen Ausbau des deutschen Fernkabelnetzes voranzutreiben, worunter der Telegrafen-, Fernsprech- und Funkverkehr fallen.

    • 8. Juni: Aus der Staatsoper in Berlin findet die erste Funkübertragung der Oper Madame Butterfly statt.


    • 17. Juni: Staatssekretär Bredow appelliert anstelle des Wortes Radio das Wort Rundfunk zu verwenden.

    • 11. Juli: Es trat ein neues Fernsprechgebühren-Gesetz in Kraft. Die Pauschgebühr wurde abgeschafft. Es wurde eine Gebühr für die Einrichtung eines Anschlusses eingeführt.
      Es gab nur noch einen Tarif der aus einer Grundgebühr bestand. Diese war nach Größe des Ortsnetzes gestaffelt.

      Bei den Ferngesprächen wurde die Staffelung nach der Entfernung beibehalten mit entsprechenden Anpassungen der Gebühr. Beim Überschreiten der 3 Minuten Einheit im Fernverkehr über 100 km wurde von jetzt an für jede weitere Minute nur noch l/3 der Gebühr für die Dreiminuteneinheit erhoben. Früher wurden bei der Überschreitung immer die vollen 3 Minuten berechnet.
      Siehe auch Gebührentabelle


    • 25. August: Die Fernsprechordnung vom 25. August 1921 (nach dem Fernsprechgebührengesetz vom 11. Juli 1921) tritt in Kraft.

    • 1. Oktober: Eine neue Fernsprechverordnung wurde eingeführt. Für die Einrichtung eines Hauptanschlusses wurden 200 Mark berechnet, ein Ortsgespräch von einer öffentlichen Fernsprechstelle kostete 50 Pfennig, von einem privaten Anschluss 75 Pfennig.

    • 8. Dezember: Die Post- und Telegrafengebühren wurden erhöht. Infolge von Lohnerhöhungen und der Verteuerung aller Materialien betrug das Defizit der Reichspost 4 Mrd. Mark. Ein Brief kostete dann künftig eine Mark, eine Postkarte 60 Pfennig. Die Telegrammgebühren stiegen für ein Wort von bislang 35 auf 75 Pfennig.

    • Öffentliche Sprechstellen: Auf dem Lande konnten nach dem Vorbild der früheren Bayerischen Verwaltungen sogenannte Öffentliche Sprechstellen ohne den Nachweis eine Verkehrsbedürfnisses eingerichtet werden.
      Es wurden auch die Öffentlichen Sprechstellen bei Privaten Anschlüssen eingeführt.

    • Querverbindung: Die Ausnahmequerverbindungen wurden zugelassen. Es handelt sich hier um einer Verbindung per Fernleitung von Nebenstellen in verschiedenen Orten.

    • Nachtabonnementgespräch: Diese wurden Monatsgespräche genannt. Gegen die Gebühr die am Tage berechnet wurden, konnten in der Nacht die doppelte Gesprächzeit genutzt werden. Das Gespräch musste jedoch jede Nacht zur gleichen Zeit geführt werden.

    • Rheinlandkabel: Das gesamte Rheinlandkabel ist fertig gestellt. Das Kabel wurde von Dortmund nach Düsseldorf und weiter nach Köln verlängert. Es wurden die inzwischen entwickelten Verstärker für Fernsprechleitungen berücksichtigt. 
      Es hatte 145 Adernpaare,  zum Teil für Verstärker mit 0,9 und 1,4 mm Durchmesser und 2 mm und 3 mm Paare für die Fortsetzung der von Berlin bis Dortmund geführten Adern.

    • WT: Entwicklung der Tonfrequenz-Mehrfachtelegraphie (Wechselstromtelegraphie/WT) durch Lüschen/Clausing

    • Düsseldorf: Der Sofortverkehr nach Essen, Mülheim, Elberfeld und Köln wurde eingeführt.

    • USA: Im Jahr 1921 gab es in New York bereits über 1 Million Teilnehmer mit einem Telefonanschluss. 
      Das sind so viele wie in ganz Großbritannien und doppelt so viele wie in Frankreich.

    • Finnland: Die privaten Gesellschaften schlossen sich zu einer großen Organisation zusammen. Sie konnten damit ihre Belange besser durchsetzen. Die größten Gesellschaften waren die Fernsprechgesellschaft von Helsinki und die Fernsprechgenossenschaft  von Tampere. Die übrigen Gesellschaften waren sehr klein, viele von ihnen betrieben nur eine einzige Vermittlungsstelle.

    • Schweden: 14/15. Mail: Brandt in der Vermittlungsstelle Karlstad

    • Lichtenstein: Es schließt mit der Schweiz ein Übereinkommen. Die von Österreich gebauten Anlagen werden für 38.000 sFr übernommen.
      Das Netz bestand aus 6 Vermittlungsstellen mit 79 Hauptanschlüssen. Das Netz wurde dann durchgehend auf Doppelleitungsbetrieb umgestellt.

    • Lichtensein: Das erste Ortskabel wird in Vaduz verlegt.

    • Österreich: Beginn der Verlegung des ersten Fernkabels Österreichs mit Pupinspulen auf der Strecke Wien - Linz - Nürnberg

    Bericht aus dem Polytechnischen Journal von 1921, Band 336 (S. 249–254)


    Die Telefunkenstation Nauen

    Nauen hat einen neuen großen Erfolg zu verzeichnen, der diese weltbekannte Telefunkenstation auch auf dem Gebiete der drahtlosen Telephonie an die Spitze sämtlicher Großstationen stellt und gleichzeitig auch die große Ueberlegenheit der drahtlosen über die Drahttelephonie erweist.

    Berlin–Rom, London–Paris sind bisher die weitesten Strecken, auf denen die Drahtelephonie noch mit Erfolg benutzt werden kann. Das ist aber nur ein kleiner Bruchteil der Entfernung, die jetzt drahtlos überbrückt ist und die ungefähr der Entfernung Nauen– Amerika (Neu-Fundland) entspricht.

    Es darf erwartet werden, daß die Fortsetzung der Versuche den Beweis der Möglichkeit einer telephonischen Verbindung Berlin–New-York erbringt. Schon bei den vor kurzem mit der Hauptfunkstelle des Reichspostministeriums, Königswusterhausen, angestellten drahtlosen Telephonieversuchen war sowohl das gesprochene Wort, als auch die Musikübertragung nicht nur in fast allen deutschen Städten, sondern auch in vielen des benachbarten Auslandes einwandfrei aufgenommen worden, trotzdem hier nur mit höchsten 10 kW Antennen-Energie gearbeitet worden ist.

    Die sich daran anschließenden Versuche von Nauen aus bedienten sich dagegen einer Telefunken-Hochfrequenzmaschine mit 130 kW in der Antenne. Die Empfangsstationen in Athen, Budapest, Bukarest, Haag, Helsingfors, Kopenhagen, Kristiania, Madrid, Prag, Stockholm und Zürich hörten diese Gespräche Wort für Wort mit vollkommener Deutlichkeit und zwar ohne Empfangsverstärker. Um nun aber festzustellen, auf welche Entfernungen die drahtlose Telephonie überhaupt noch aufnehmbar ist, hat der, der argentinischen Regierung gehörende Dampfer „Bahia Bianca“ auf seinem Rückweg nach Amerika, soweit es die atmosphärischen Verhältnisse zuließen, regelmäßige Aufnahmen gemacht und hierbei festgestellt, daß die Telephonie mit dem 10-kW-Telefunken-Röhrensender von Königswusterhausen noch auf eine Entfernung von 3500 km und die mit der 130-kW-Hochfrequenzmaschine in Nauen gegebene auf 4340 km gut aufnehmbar war.

    Ein Empfang auf noch größere Entfernungen ist nur aus dem Grunde nicht mehr möglich gewesen, weil der Dampfer inzwischen eine Stelle des Atlantischen Ozeans erreicht hatte, in der atmosphärische Störungen weitere Versuche unterbanden. Da nun aber Nauen bei diesen Telephonieversuchen noch lange nicht mit, der vollen, dort zur Verfügung stehenden Hochfrequenzenergie gesendet hat, steht wohl außer Frage, daß unter Ausnutzung der vollen Leistungsfähigkeit Nauens noch bedeutend größere Entfernungen auf drahtlos-telephonischem Wege überbrückt werden können.


    Zeitraum  1921
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Rheinlandkabel  - Titelseite Weitere Informationen verfuegbar Rheinlandkabel - Titelseite  

    1921 *** Kurznachrichten ***  170 von 435eine Seite zurückeine Seite vor
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