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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    Nach der Kapitulation Deutschlands  248 von 435eine Seite zurückeine Seite vor

    Nach der Kapitulation Deutschlands
     Kapitulation Deutschlands

    Nach der Kapitulation Deutschlands im Mai wird der deutsche Fernsprechdienst auf Anordnung der Besatzungsmächte vollständig eingestellt.

    Nach und nach darf dieser in beschränktem Umfang mit Genehmigung der Besatzung wieder aufgenommen werden.

     Zunächst werden technische Einrichtungen durch Aufarbeiten der aus Trümmern geborgenen Amtsbauteile und durch Anpassung übernommener Wehrmachtsgeräte gewonnen.

    Vereinzelt muss wieder auf Handbetrieb zurückgegriffen werden, um überhaupt Anschlussmöglichkeiten für Teilnehmer zu schaffen.


    Besatzungszonen 1945

    Das Kriegende stellte im Bereich der Telekommunikation einen Neuanfang dar.
    Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats wurde das gesamte Funk Nachrichtennetz der Deutschen Reichspost stillgelegt.

    Das circa zur hälfte zerstörten Fernmeldeanlagen und das dazugehörigen Kabelnetze wurden zunächst auf örtlicher und regionaler Ebene wieder hergestellt.

    Überregional ergab sich das Problem, dass Berlin als bisheriger  der Knotenmittelpunkt eines sich in Ost-West Richtung ausgerichteten Fernmeldenetzes war. Im Bereich der westlichen Besatzungszonen lag der Schwerpunkt jetzt allerdings in Nord-Süd Richtung.

    Zur Lösung entschloss man sich,  das Weitverkehrsnetz in Form einer großen 8 mit dem Knotenmittelpunkt in Frankfurt am Main zu erstellen. Die Verwaltung des Post- und Fernmeldewesens wurde dann ab dem 1. April 1950 von der Deutschen Bundespost übernommen.


    Zeitraum  1945 7. Mai
    Land:  D

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