Die Umstellung zum Wählbetrieb im Ersten Weltkrieg geht nur langsam voran
Zeitraum  1916
Land:  D
so sah an vielen Stellen  aus
  • Die Umstellung der Vermittlungsstellen auf Selbstwahlbetrieb wird durch den 1. Weltkrieg stark gehemmt.

  • Die Vermittlungsstellen in München, Leipzig, Dresden-Strießen und kleine Zentralen wurden noch fertig gestellt. Das System in Halle nach dem Schleifensystem wird aufgebaut.

  • Es gelang während des Krieges über Freileitungen einen regelmäßigen Fernsprechverkehr vom Hauptquartier an der Westfront bis nach Istanbul mit einer guten Verständigung herzustellen.

  • Der Flugmeldedienst und Warndienst wurden im Fernsprechamt Frankfurt für das Rhein-Main-Gebiet durchgeführt.

  • Die Fernsprechgebühren am 1.8.1916 geringfügig angehoben.

  • Der Pendeltelegraph von Siemens & Halske druckt empfangsseitig  einen Lochstreifen, der zum Weitersenden verwendet werden konnte.

    Durch die Einführung des Start-Stop-Prinzips (Geber und Empfänger kommen nach jedem Zeichen zur Ruhe und werden durch das folgende Zeichen wieder ausgelöst). Es wurden Geräte unterschiedlicher Fabrikate miteinander kompatibel.

  • Walter Schottky entwickelt die Lieben-Röhre zur Schutznetz-Verstärkerröhre weiter.

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