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    Wählscheibe oder Tastatur ?  5 von 51eine Seite zurückeine Seite vor

    Wählscheibe oder Tastatur ?
    Wählscheibe oder Tastatur

    Im Jahr 1968 hat sich die Fachwelt Gedanken gemacht, wie es mit der Wählscheibe weitergehen soll. Es waren sich alle darüber einige, das die herkömmliche Wählscheibe in den Fernsprechapparaten technisch nicht mehr auf den neuesten Stand ist.

    In den Nebenstellenanlagen wurden vielfach schon Tastenapparate verwendet, die allerdings eine neue Technik der Signalübertragung hatten. Statt der Impulswahl wie bei den herkömmlichen Wählscheiben (Unterbrechung eines Schleifenstroms durch den nsi Kontakt) geht man zu einem neuen Verfahren der Mehrfrequenz-Wahl (MFV) über. Das bedeutet dass jeder der 10 Tasten beim Betätigen einen Ton aus zwei Frequenzen erzeugt. In einigen Nebenstellenanlagen wurde auch das Dioden-Erd-Verfahren angewendet.

    Die Vorteile der Tastenapparatte sind die leichtere Bedienbarkeit und eine schnellere Eingabe der Nummer und damit eine kürzere Belegungszeit.

    Bei einem Tastenfeld sind mehrere Arten vorstellbar. Für die Fernsprechtechnik kommt nur eine Zehner-Tastatur in Frage. Es wird für jede der Ziffern  0 bis 9 je eine getrennte Taste benutzt.

    Es sind die verschiedenen Anordnungen der Tasten möglich:

    • Kreis wie bei der Wählscheibe (im Uhrzeigersinn)
    • Kreis wie bei der Wählscheibe (gegen den Uhrzeigersinn)
    • vertikale und waagerechte Rechteckanordnungen
    • quadratische Anordnungen 3 * 3 + 1 Tasten von unten nach oben
    • quadratische Anordnungen 3 * 3 + 1 Tasten von oben nach unten

    Um die zweckmäßigste Tastatur zu ermitteln, wurden in ein Versuchsreihe an einer größeren Anzahl von Personen systematisch verschiedene Tastenanordnungen getestet und die Teilnehmer wurde nach ihrem persönlichen Eindruck gefragt.


    Verschiedenen Tastenanordnungen

    Beim dem Test wurde die Zeit für die Wahl einer sechsstelligen Ziffer mit elektrischen Hilfsmitteln gestoppt und gleichzeitig eine photographische Bewegungsstudie  aufgenommen (die Versuchspersonen trugen dabei ein Miniaturglühlämpchen am wählenden Finger).

    Ferner wurde die Anzahl der Falschwahlen sowohl auf den einzelnen Tastaturen als auch im Vergleich mit der Wählscheibe aufgezeichnet. Die zu wählenden Ziffern wurde für einen Teil der Testpersonen nach einem bestimmten Schema ausgetauscht, damit sich der Teilnehmer nicht an die Nummer gewöhnt.  

    Die Grafik zeigt dass mit der Tastatur wesentlich kürzere Wahlzeiten als mit der Nummernscheibe möglich sind (im Mittel 2,5 sec gegenüber 8 sec bei der Wählscheibe). Die Anzahl der Wahlfehler war mit 2,3 % bei der für viele Testpersonen ungewohnten Tastatur etwas höher als bei der Wählscheibe (1,6 % Fehler).

    Die Tabelle zeigt das Ergebnis der Testreihe. Hiernach wurde subjektiv am höchsten bewertet die waagerechte Anordnung aus 2 Fünfergruppen. Die insgesamt günstigste Wahlzeit wurde erzielt mit einer Anordnung 3 * 3 + 1 (Zählweise von oben nach unten).

    Dies ist auch die Tastatur, die heute ausschließlich bei den Fernsprechapparaten anzutreffen ist. Die Anordnung wurde auch vom  CCITT empfohlen.

    Es bleibt jedoch zu erwähnen, dass die schnellste Zifferneingabe auf einer Tastatur mit umgekehrter Ziffernfolge (Zahlen von unten nach oben wie bei einer Rechenmaschinentastatur), erzielt wurde.

    Es handelte sich dabei um  Personen, die auch beruflich mit Rechenmaschinen zu tun hatten.

    Offenbar liegen die Tasten bei dieser Anordnung am besten im Griff-Feld des Teilnehmers. Diese Tastenanordnung führte aber auch bei den mit Rechenmaschinen nicht vertrauten Personen zu den meisten Fehleingaben.

    Die Lichtspuraufnahmen zeigten eindeutig den Vorteil der Tastaturen gegenüber der Wählscheibe in Bezug auf kürzere Wege der Finger.

    Damit ist die Frage Wählscheibe oder Tastatur?" eindeutig zu Gunsten der Tastatur beantwortet.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Tastenwahlblock Weitere Informationen verfuegbar Tastenwahlblock  

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