Bayern Online EDV Administration Internet Hosting Email Archivierung und Historische Fernmeldetechnik Bayern Online EDV Administration und Historische Fernmeldetechnik EDV Service | Historische Fernmeldetechnik | Bildersammlung
Suchen
info@bayern-online.com
Tel: 0160-6753587


 

Webseiten
  • Homepage
  • Was ist Neu
  • Suchen
  • Suchen - Neu
  • Spritkosten Berechnen
  • Impressum
  • AGB
  • Haftungsausschluss
  • Sitemap
  • Login
  • Marktplatz

  • Kategorien
     Telefontechnik
     Bilder
     Webmail Zugang
     Netzwerk EDV Service
     Email-Hilfe
     Schaltpläne
     > Rundfunk
        Rundfunkjahr
        >> Lexikon
        Beschreibungen
        Personen
        Abkürzungen
        Hersteller
        Bilder-Sendeanlagen
        Geräte - Radio - Fer..
        Rundfunk- und Fernse..

     
    Homepage > Rundfunk > Lexikon
    sprechende Schokolade  44 von 51eine Seite zurückeine Seite vor

    sprechende Schokolade
    Stollwerck-Phonograf „Eureka“ von 1902

    Die sprechende Schokolade war eine gemeinsame Entwicklung des amerikanischen Erfinders Thomas Alva Edison und des deutschen Schokoladeproduzenten Ludwig Stollwerck: ein Phonograf, der Schallplatten aus Schokolade abspielte.

    Geschichte


    Edison und Stollwerck lernten sich 1893 während der Weltausstellung World’s Columbian Exposition in Chicago kennen. Stollwerck war von Edisons Erfindungen begeistert, Edison gefielen Stollwercks Marketing-Ideen und der „Schokoladen-Tempel“, der eine aus 300 Zentnern Schokolade gefertigte und 12 m hohe Nachbildung der Germania des Niederwalddenkmals zeigte.

    Thomas Alva Edison und Ludwig Stollwerck gründeten 1895 zusammen mit anderen Gesellschaftern die „Deutsche Edison Phonograph Compagnie“ mit Sitz in Köln. Gemeinsam entwickelten sie die „Sprechende Schokolade“, einen speziell für Kinder aus Blech hergestellten Spiel-Phonografen, der Musik von einer Schokoladen-Schallplatte abspielte.

    Dieser Phonograf wurde 1903 unter der Bezeichnung Eureka produziert. Er war eine Sensation im Weihnachtsgeschäft und wurde den Händlern regelrecht aus den Händen gerissen. Das Modell A, mit Handkurbel, kostete 1 Mark, das Modell K, mit aufziehbarem Uhrlaufwerk, kostete 6 Mark, die Schokoladen-Schallplatte in „Qualität Extra-Zart“ und mit über 100 verschiedenen Liedern kostete 60 Pfennig das Stück.

    Ludwig Stollwerck hatte bereits 1902 vom Wiener Mechaniker Theodor Lotha den Gebrauchsmusterschutz über eine Phonografenplatte erworben, „welche beidseitig mit einer dünnen Schicht eines zur Registrierung und Wiedergabe von Schallwellen geeigneten Material überzogen ist“.

    1904 produzierte Stollwerck ein Nachfolgemodell mit einem eleganten Holzgehäuse und Messingbeschlägen, dass zusätzlich auch Hartgummi-Schallplatten abspielen konnte. Beide Phonografen sind heute begehrte Sammlerstücke.


    Stollwerck-Phonograf von 1903

    Das Bild zeigt den Stollwerck-Phonograf von 1903

    Bilder: gemeinfrei
    Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar


    Zeitraum  1902
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Phonograph Weitere Informationen verfuegbar Phonograph  

    sprechende Schokolade  44 von 51eine Seite zurückeine Seite vor
    Homepage > Rundfunk > Lexikon