Die a/b Schnittstelle ist in der Fernmeldetechnik die Schnittstelle zum Teilnehmer. Sie dient zum Anschluss von analogen Endgeräten, zum Beispiel von Telefonen, Faxgeräten oder Modems, an eine Ortsvermittlungsstelle oder an eine Telefonanlage.
Die a/b Schnittstelle verbindet ein Endgerät über eine zweiadrige Leitung (Doppelader) mit der Vermittlungsstelle oder Telefonanlage. Die beiden Adern werden mit Ader-a und Ader-b bezeichnet; daher auch der Name der Schnittstelle.
Ursprünglich wurde die a/b-Schnittstelle als genereller Netzabschluss im alten analogen Festnetz bereitgestellt und endet in Deutschland an der ersten TAE Dose beim Teilnehmer (rechtes Bild)
In neueren Netzen wird die a/b Leitung sehr oft nicht mehr bis zur Vermittlungsstelle geführt, sondern über Umsetzer (PCM) am Vorfeldeinrichtungen an die digitale Vermittlungsstelle angeschlossen.