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    ab-Schnittstelle (a/b)  2 von 232eine Seite zurückeine Seite vor

    ab-Schnittstelle (a/b)
    TAE Dose beim Teilnehmer

    Die a/b Schnittstelle ist in der Fernmeldetechnik die Schnittstelle zum Teilnehmer. Sie dient zum Anschluss von analogen Endgeräten, zum Beispiel von Telefonen, Faxgeräten oder Modems, an eine Ortsvermittlungsstelle oder an eine Telefonanlage.

     

    Die a/b Schnittstelle verbindet ein Endgerät über eine zweiadrige Leitung (Doppelader) mit der Vermittlungsstelle oder Telefonanlage. Die beiden Adern werden mit Ader-a und Ader-b bezeichnet; daher auch der Name der Schnittstelle.

     

    Ursprünglich wurde die a/b-Schnittstelle als genereller Netzabschluss im alten analogen Festnetz bereitgestellt und endet in Deutschland an der ersten TAE Dose beim Teilnehmer (rechtes Bild)

     

    In neueren Netzen wird die a/b Leitung sehr oft nicht mehr bis zur Vermittlungsstelle geführt, sondern über Umsetzer (PCM) am Vorfeldeinrichtungen an die digitale Vermittlungsstelle angeschlossen.


    a/b zwei Leitung zwei Drähte

    Leistungen und Merkmale der a/b Schnittstelle:

    • Sprachübertragung von 300 bis 3400 Hz
    • Speisung des Telefons mit Gleichspannung
      im deutschen öffentlichen Telefonnetz meist 60 V (Leerlaufspannung)
       

    Toleranzbereich der Leerlaufspannung:

    • ohne Zusatzspeisung: 20 V – 75 V 
    • mit Zusatzspeisung bis 105 V und höher (190 V)
    • bei Telefonanlagen in der Regel 48 V, 32 V oder 24 V 
    • Polarität: a-Ader negativ gegenüber  Erde 
      Bei den meisten Geräten spielt die Polarität keine Rolle

    Signalisierung:

    • Anrufsignalisierung mit Rufwechselspannung 
    • im deutschen öffentlichen Netz ca. 50 V / 25 Hz, Toleranzbereich 32 V bis 75 V 
    • in Telefonanlagen und Österreich auch mit 50 Hz
    • Übertragung der Rufnummer des Anrufenden (CLIP) zwischen dem ersten und dem zweiten Ruf.
    • Schleifenerkennung (Abheben des Hörers)  

    Wahlverfahren und Steuerung:

    • Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV, Tonwahl), das heute gebräuchliche Wahlverfahren
    • Impulswahlverfahren (IWV, Impulswahl) von Wählscheiben verwendet. Heute veraltet wird aber im öffentlichen Telefonnetz und von einigen Telefonanlagen weiterhin unterstützt 
    • Dioden-Erd-Verfahren (DEV): Veraltetes Tastaturwahlverfahren in Telefonanlagen, Erdanschluss erforderlich. Wird nicht mehr benutzt
    • Übertragung von Steuersignalen des Teilnehmers, z. B: R-Taste 
    • Übertragung der Hörtöne auf dem Sprachkanal
    • Richtungstrennung durch Gabelschaltung (Eigenhördämpfung) 
    • Übertragung des Gebührenimpulses zum Teilnehmer durch einen 16 oder 12 kHz Signal


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Telekommunikations-Anschluss-Einheit Weitere Informationen verfuegbar Telekommunikations-Anschluss-Einheit Weitere Informationen : Anschlussdosenstecker Weitere Informationen verfuegbar Anschlussdosenstecker
    Weitere Informationen : Anschlussdose Weitere Informationen verfuegbar Anschlussdose Weitere Informationen : Anschlussleitung - Teilnehmeranschlussleitung Weitere Informationen verfuegbar Anschlussleitung - Teilnehmeranschlussleitung

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