 Zur Schwächung oder zur Begrenzung des Stromes werden in den Schaltungen an vielen Stellen Ohmsche Widerstände eingesetzt
Das Bild zeigt einen Widerstand mit der aus damaliger Zeit oft verwendeten Bauform eines Draht-Widerstandes als selbständiges Bauteil.
Ihre Aufgaben sind, Vorschaltwiderstand, Parallelwiderstand, Funkenlöschwiderstand, Frittwiderstand usw.
Die Widerstände werden als bifilare Widerstandswicklungen auf den Relais- und Drosselspulen aufgewickelt. Wenn auf den Relais in einer Schaltung kein Wickelraum für Widerstände mehr ist, oder die Erwärmung würde dadurch zu groß werden, dann werden die Widerstände als selbständige Bauteile in den Schaltungen eingebaut.
Es gibt verschiedene Arten von Widerständen. Bei einem Draht- oder Schicht-Widerstand (Bild zeigt einen Drahtwiderstand) wird auf dem Widerstandsträger in diesem Fall ein Röhrchen aus Keramik oder Porzellan der Widerstandsdraht (Chromnickel usw.) aufgewickelt.
Weitere Bilder von Widerständen.
Bei Schichtwiderständen wird eine nur wenige hundertstel Millimeter dicke Schicht aus leitendem Werkstoff (kristalline Kohle oder Edelmetalle) aufgebracht. In der Kohleschicht ist oft eine eine Wendel zur Erhöhung des Widerstandswertes eingeschliffen. Der Strom fliest dann über einen längeren Weg schraubenförmig um den Isolierkörper herum. Die Schichtwiderstände sind zum Schutz gegen Oxidation mit einem Speziallack abgedeckt.
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