Bayern Online EDV Administration Internet Hosting Email Archivierung und Historische Fernmeldetechnik Bayern Online EDV Administration und Historische Fernmeldetechnik EDV Service | Historische Fernmeldetechnik | Bildersammlung
Suchen
info@bayern-online.com
Tel: 0160-6753587


 

Webseiten
  • Homepage
  • Was ist Neu
  • Suchen
  • Suchen - Neu
  • Spritkosten Berechnen
  • Impressum
  • AGB
  • Haftungsausschluss
  • Sitemap
  • Login
  • Marktplatz

  • Kategorien
     > Telefontechnik
        Geschichte Telekommu..
        >> Lexikon
        Vorwort
        Chronik des Fernmeld..
        Abkürzungen
        Videos
        Hauptbauteile
        Landesfernwahl
        Systeme Liste
        Verbreitung in Europ..
        Bilder
        Stromversorgung
        Animationen
        Links
        2 Sprechstellen mit..
        Vorfeldeinrichtungen
        Rund um die Telefont..
        Schaltungen
        Zusatzeinrichtungen
        Verbindungen
        Fernsprechauskunft
        Biografien
        1909 bis 1922
        Reichspostsystem - B..
        System Dietl Wien
        System 22
        System 27
        System 29
        System 31
        System 34
        System 40
        Wählsystem 48
        Wählsystem 48M
        System 50
        System 55 (EMD)
        System EMK
        Endamt 57
        System 58
        Endämter mit Koordin..
        Technische Dokumenta..
        Fachbuch 40 Jahre Fe..
        Fachbuch Das Rheinla..
        Das Fernsprechkabel ..
        Fachbuch Feyerabend
        Cyclopedia Telephony..
     Bilder
     Webmail Zugang
     Netzwerk EDV Service
     Email-Hilfe
     Schaltpläne

     
    Homepage > Telefontechnik > Lexikon
    Viertelanschluss  206 von 224eine Seite zurückeine Seite vor

    Viertelanschluss
    Teilnehmerstation - Viertelanschluss - System Dietl Wien

    Der Viertelanschluss - Ein österreichische Besonderheit

    Das rechte Bild zeigt eine Teilnehmerstation für einen Viereranschluss nach dem System Dietl Wien.

    Bei einem Viertelanschluss wurden an eine Anschlussleitung mit 2 Kupferadern bis zu 4 Teilnehmer Apparate angeschlossen. Die Anschlussleitung konnte dadurch besonders in den Ballungsräumen oder in den länglichen Gegenden besser ausgenutzt werden. 

    Die Teilnehmer konnten nicht gleichzeitig telefonieren und sich auch gegenseitig nicht anrufen.

    Als die  Nachfrage nach neuen Telefonanschlüssen die technischen Möglichkeiten bei weitem überstieg, wurden vor allem in Ballungszentren die so genannten Gesellschaftsanschlüsse eingeführt – im Volksmund „Viertelanschluss“ genannt.

    Wobei diese Verallgemeinerung nicht ganz richtig ist: im Raum Linz gab es sogar „Achtelanschlüsse“, in ländlichen Gebieten war der „Zweier-Anschluss“ üblich.

    Ein heute liebenswerter Anachronismus, der allerdings damals viele Gemüter erhitzte und nicht selten zu Auseinandersetzungen unter Nachbarn führte ...

    Bitte warten, der Nachbar spricht gerade

    Grundsätzlich war die Einführung der Gesellschaftsanschlüsse eine begrüßenswerte Initiative, um mit bestehenden Ressourcen, insbesondere in den schweren Zeiten des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, möglichst schnell alle Haushalte mit einem Telefonanschluss zu versorgen. In der Praxis freilich funktionierte ein Viertelanschluss nur dann zur Zufriedenheit aller Teilnehmer, wenn kein „Dauertelefonierer“ dabei war. Denn solange einer die Leitung besetzt hielt, hatten die anderen Drei das Nachsehen.


    System 50 Ost - Viereranschluss

    Der Viertelanschluss als eine rein österreichische Entwicklung ist heute nur noch ein denkwürdiges Detail der heimischen Fernmeldegeschichte.

    Viele Menschen erinnern sich dennoch gerne an das typische Klicken im Beikasten, wenn man nach längerem Tastendruck erfolgreich das Amt erreichte. Und natürlich an den aufkommenden Groll, wenn trotz mehrmaliger Versuche keine freie Leitung zu bekommen war.

    • 1986, am Beginn der Digitalisierung, gab es in Österreich noch rund 1,5 Millionen Gemeinschaftsanschlüsse. Das waren 56,3 % aller an das Festnetz angeschalteten Teilnehmer.

    • Noch 1993 mussten 885.000 Teilnehmer auf ihren Einzelanschluss warten.
      In den folgenden vier Jahren wurden die Vierteltelefone aber massiv abgebaut.

    • 1997 gab es gerade noch 67.000, die sich ihre Anschlussleitung mit anderen teilen mussten.

    • Am Weihnachtstag 1999 ging mit der Umschaltung der letzten analogen Teilnehmer auf das neue, digitale Telefonsystem OES auch die Ära der Vierteltelefone für immer zu Ende.

    In Deutschlandland (West) gab es keine Viertelanschlüsse. Im Osten war der Viertelanschluss wegen Leitungsmangel dagegen weiter verbreitet. Er wurde als Viereranschluss bezeichnet.

    Das Bild zeigt den 1. Vorwähler Gestellrahmen aus dem System 50-Ost für 4-er Gemeinschaftsanschlüsse. Die Anlage war in Stralsund aufgestellt.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Vierteltelefon - Viertelanschluss Weitere Informationen verfuegbar Vierteltelefon - Viertelanschluss Weitere Informationen : VFA-AT vollwertiger Viertelanschluss Weitere Informationen verfuegbar VFA-AT vollwertiger Viertelanschluss
    Weitere Informationen : 1. Vorwähler System 50 Ost Weitere Informationen verfuegbar 1. Vorwähler System 50 Ost Weitere Informationen : Gesellschaftsleitungen Weitere Informationen verfuegbar Gesellschaftsleitungen

    Viertelanschluss  206 von 224eine Seite zurückeine Seite vor
    Homepage > Telefontechnik > Lexikon