Bereits zur Zeit der Handvermittlung konnten Anrufer die Uhrzeit erfragen.
Ab 1920 wurden Zeitansagen auf Grammophonplatten und Tonbänder gesprochen, doch waren die Abspielgeschwindigkeiten (schwankend) und Spieldauern der Geräte für eine kommerzielle Zeitansage unbrauchbar.
Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde eine zuverlässige automatische Zeitansage möglich: Mechanische Uhren steuerten die Tonarme von Plattenspielern, die mit einem magnetischen Tonabnehmer eine Magnetplatte abtasteten, auf der z. B. die Minutenansage auf sechzig konzentrischen Spuren gespeichert war. Durch zeitgesteuerte Relais entstand so eine Zeitansage wie
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von erster Platte: Beim nächsten Ton ist es sechs Uhr
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von der zweiten Platte: zehn Minuten
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von dritte Platte: und zwanzig Sekunden
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Umschalten auf Tongenerator: piep
Das folgende Video erklärt die Funktion der Zeitansage
Quelle Video: Youtube