Die Zehneranschluss Gemeinschaftsübertragung stelle eine gemeinsame Hauptleitung für zehn Sprechstellen zur Verfügung. Es waren dazu zwei Geräte erforderlich ein GUm (Gemeinschaftsumschalter) auf der Teilenehmerseite und eine GUe (Gemeinschaftsübertragung) in der Vermittlungsstelle.
Der technische Schaltungsaufwand war wesentlich größer als bei einem einfachen Zweieranschluss. Die Bauteile für die Schaltung sind aufwendiger und umfangreicher. Die Auswahl der rufenden bzw. gerufenen Gemeinschaftssprechstelle wird im GUm auf der Teilnehmerseite durch ein einfachen Wählerrelais ausgeführt.
Es arbeitete bei einer abgehenden Verbindung in Sucherwahl und bei einer ankommender Verbindung in Verteilerwahl. Es wurde immer aus der Amts Batterie gespeist. Eine lokale Stromversorgung auf der Teilnehmerseite war dazu nicht erforderlich.