Bis zum Einsatz von Verstärkern (Verst) erforderte das Übertragen von Signalen auf großen Entfernungen hochwertige, verlustarme und dadurch sehr teuere Leitungen, um noch ein ausreichendes Signals zu übertragen.
Um die großen Leitungsverluste auszugleichen, wurde je nach Höhe der Verluste nach 75 bis 150 km Leitungslänge ein Verstärker erforderlich in die Leitung eingeschaltet.
Die Ströme konnten nun mehrfach verstärkt werden, so dass für die großen Entfernungen jetzt nicht mehr Leitungen höherer Qualität und großen Querschnitt, sondern nur noch mehr Verstärker nötig waren.
Das Bild zeigt einen Verstärker aus dem Jahr 1916.
Quelle: (cc) by-nc-sa, Lehrstuhl für Nachrichtentechnik, RWTH Aachen