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    Homepage > Telefontechnik > Verbreitung in Europa und USA
    USA  30 von 32eine Seite zurückeine Seite vor

    USA
    Landkarte USA
    • 1876 10. März:  Diese ganze Entwicklung der Fernsprechtechnik in der USA war auf dieses Datum zurückzuführen. An diesem historischen Tag begann das Bellsche Telefon in Kanada zu sprechen.

    • 1876 10. August: Bell benutzte die Telegraphenleitungen zwischen Brantford und Paris (beides in Ontario, Kanada), um die Stimmen seines Vaters und Onkels zu übertragen.

    • 1876 9. Oktober: Es folgte eine wechselseitige Unterhaltung zwischen Bell in Boston und Watson in Cambridge über eine vorhandene Telegraphenleitungen.

    • 1876 3. Dezember: Ein weiterer Versuch über die Telegraphenleitungen zu der Eastern Railroad misslang zu diesem Zeitpunkt. Allerdings betrug die zwischen Boston und North Conway, New Hampshire, zu überbrückende Strecke 143 Meilen.

    • 1877: Die Bostoner wurden durch ein Telefongespräch zwischen zwei Japanern davon überzeugt, dass das Telefon kein fauler Trick war, es konnte sogar japanisch sprechen.

    • 1877 12. Februar: Das Telefon zwischen Salem und Boston wurde zur Übermittlung von den neuesten Zeitungsnachrichten eingesetzt.

    • 1877 3. April:  Bell und Watson versuchten über eine Telegrafenleitungen von Boston aus mit New York zu sprechen - allerdings mit großen Schwierigkeiten.

    • 1877 4. April: Zwischen dem Laden von Charles Williams jr. in Boston und seiner Wohnung in Somerville wurde über eine Entfernung von 3 Meilen die erste Privatleitung in Betrieb genommen.

    • 1877 1. Mai: Die erste kommerzielle Leitung auf Mietbasis wurde bereitgestellt, zwischen den Bostoner Büros von zwei Bankiers und der Wohnung der beiden in Somerville.

    • 1877 Mai: E. T. Holmes eröffnete in Boston als Ergänzung zu einer bestehenden Alarmanlage eine Telefonvermittlung, an der vier Banken und eine Fabrik angeschlossen waren.

    • 1878 28. Januar: Die erste öffentliche Vermittlungsstelle wurde durch die New England Telephone Company in New Haven (Connecticut) mit 8 Innenverbindungswegen und 21 Teilnehmern in Betrieb genommen.

    • 1878: 31. Januar: In Connecticut wurde eine zweite Vermittlungsstelle eröffnet. In etwa zur gleichen Zeit begann die erste Vermittlungsstelle in Detroit (Michigan) ihren Dienst.

    • 1878 September: Anfänglich wurde der Vermittlungsdienst nur von  jungen Männer verrichtet, im September wurde Emma M. Nutt von der New England Bell als erste weibliche Vermittlungskraft in Boston angestellt. Bereit im Jahr 1883 hatten die weiblichen Vermittlungskräfte fast überall ihre männlichen Kollegen ersetzt.

    • 1878: Ausbau der Vermittlungsstellen:
      - Februar: San Francisco (Kalifornia)
      - März: Albany (New York)
      - April Lowell (Massachusetts)
      - Mai St. Louis (Missouri)
      - Juni: Chicago (Illinois)
      - August: Portland (Oregon)
      - September: Keokuk (Iowa)
      - November: Neenah (\Wisconsin) und Philadelphia: (Pennsylvania)

    • 1880 18. September: In Dayton (Ohio) wurde die erste Nebenstellenanlage mit 7 Nebenstellen und einer Amtsleitung in Betrieb genommen.

    • 1881: Die Teilnehmeranschlussleitungen mussten schon sehr früh unterirdisch verlegt werden, das erste Ortskabel wurde in Pittsburgh (Pennsylvania) in Betrieb genommen. In der USA hat nur noch eine Stadt mit über 15.000 Einwohnern kein Fernmeldenetz


    • 1887: In New York wurde von 1887 bis 1894 der Doppelleitungsbetrieb eingeführt.

    • 1894 9. Januar: In Lexington (Massachusetts) wurde die erste Vermittlungsstelle mit Zentralbatterie (ZB) in Betrieb genommen, jedoch noch ohne eigenes Vielfachfeld.

    • 1896 Juni: Das erste Zentralbatterie-Amt (ZB) mit Vielfachfeld nahm in Worcester (Massachusetts) den Dienst auf.

    • 1897: New York City in Harlem erhielt das erste Amt mit dem Zentralbatterie System.

    • 1892: Innerhalb des Bell-Systems waren 12 % aller Teilnehmer mit Doppelleitungen an die Vermittlungsstelle angeschlossen.

    • 1892 3. November: Die erste Wählvermittlungsstelle nach dem System Strowger-Keith nahm in La Porte (Indiana) den Dienst auf, doch das Amt hatte noch seine Fehler und Tücken.

    • 1895: Der Strowger Wähler erhielt nach vielen Änderungen und Verbesserungen sein heute bekanntes Aussehen.

    • 1898: Mit diesen neune Strowger Wählern wurde in Augusta (Georgia) ein erfolgreich arbeitendes Amt in Betrieb genommen.
    • 1902: Chicago erhielt eine Wählvermittlungsstelle mit 8.000 Anrufeinheiten
    • 1903: in Dayton (Ohio) mit 6.000 Anrufeinheiten
      - Grand Rapids (Michigan) mit 5.000 Anrufeinheiten

    • 1910: Die USA hatte mit 7.048.000 weltweit die meisten Sprechstellen.

    • 1915: Es wurde das erste Patent auf den Crossbar-Schalter (Koordinatenschalter) erteilt, einen Kreuzschienenverteiler für automatische Vermittlung von Fernsprechverbindungen in Vermittlungsstellen. Im Gegensatz zum Hebdrehwähler, kann der Koordinatenschalter mehrere Verbindungen gleichzeitig durchschalten. Der erste praktische Einsatz des Koordinatenschalters erfolgte im Jahr 1926 in Schweden.

    • 1921: New York hat bereits über 1.000.000 Sprechstellen

    Anteile der Sprechstellen mit Wählbetrieb:

    1920 1,9 %
    1925 12,4 %
    1927 18,6 %
    1953 80,0 %
    1960 97,0 %

     

    • 1940: In New York wurde die letzte große Vermittlungsstelle mit Handbetrieb: Murray Hill-2 erst zu dieser späten Zeit auf Automatik Betrieb umgestellt.

    • 1955: von den Bell Telephone Laboratories wurde das Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) entwickelt. Diese Art der Anwahl über Tasten ist heute noch die gebräuchlichste bei analogen Telefonen.

    • 1965 30. Mai: Nach längeren Vorarbeiten und den ersten Versuchen im November 1960 in Morris (Illinois) wurde in Succasunna (New Jersey) die erste elektronische Vermittlungsstelle in Betrieb genommen.

    • 1966 Januar: Es folgte die zweite elektronische Vermittlungsstelle dieser Art in Chase (Maryland).

    Teilnehmer an Elektronischen Vermittlungsstellen:

    Jahr Vermittlungsstellen Teilnehmer
    1970 120 1,8 Mio.
    1974 475 6,6 Mio.
    1975   18,0 Mio.



    USA Freileitung

    Ferndienst:

    • 1881 12. Januar: Für den Ferndienst wurde zwischen Boston und Providence (Rhode Island) die erste Leitung in Betrieb genommen.

    • 1881 20. Januar: Die erste internationale Fernsprechleitung ging zwischen Detroit (Michigan) und Windsor (Ontario, Kanada) in Betrieb.

    • 1883 26. Februar: Erste grenzüberschreitende Leitung an der südlichen Grenze zwischen Brownsville (Texas) und Nuevo Laredo (Mexiko).

    • 1884 27 März: Die Fernleitung mit 292 Meilen zwischen Boston und New York ging mit Hilfe der ersten Hartkupferleitung in Betrieb.



    Inbetriebnahmen wichtiger Leitungen:

    • 1884: Colorado Springs – Pueblo (Colorado)
      - San Francisco – Sacramento (California)

    • 1886: Boston - Philadelphia (Pennsylvania.)
      - Washington, D. C., und New York – Albany

    • 1892 18. Oktober: Der bis zu dieser Zeit im Osten auf eine Gruppe von Städten zwischen Boston, Buffalo und Washington, D. C., begrenzte Sprechverkehr wurde 18. Oktober 1892 durch die in Anwesenheit Bells vorgenommene feierliche Eröffnung der 980 Meilen langen Fernleitung New York - Chicago eröffnet. Das war eine bemerkenswerte Ausdehnung des Ferndienstes nach dem Westen.

    • 1892: New York - Cincinnati - Boston - Chicago

    • 1895: Chicago - Nashville

    • 1897: New York - Omaha
      New York - Minneapolis

    • 1898 25. April: Mit dem Beginn des spanisch-amerikanischen Krieges  war der Sprechverkehr westwärts bis Kansas City (Missouri) und südwärts bis Atlanta (Georgia) aufgebaut.

    • 1911: Eröffnung des Sprechverkehrs zwischen New York und Denver (Colorado).
      Die damalige Übertragungstechnik hatte damit die maximale Reichweite erreicht. Die Pupinisierung der Leitungen war zur Erhöhung der Reichweite bereits eingeführt.

    • 1912: Dr. Lee De Forest erfindet die Hochvakuum-Verstärkerröhre.

    • 1913 18. Oktober: Erster Einsatz der Verstärkerröhre auf der Leitung zwischen New York und Baltimore.

    • 1914 17 Juni: Nach der Erfindung der Verstärkerröhre konnte man Küste mit Küste verbinden. Für diese Fernleitung mit einer Länge von 4.800 km mussten insgesamt 130.000 Telegrafenstangen aufgebaut, die letzte wurde am 17. Juni 1914 bei Wendover (Utah) an der Grenze nach Nevada gesetzt. Bei der Feier wurde der Sekt in Glasisolatoren gereicht.

      Die Leitungen waren in Chicago, Omaha, Denver und Salt Lake City zum Betrieb eingeführt worden und in Pittsburgh, Omaha und Salt Lake City mit Verstärkern ausgerüstet worden.

      Die Leitungen mussten in den Zwischenämtern bei Bedarf erst zusammengeschaltet werden, weil es damals noch nicht möglich war, den Rufstrom über die Verstärker mit Röhren zu leiten.

    • 1915 25 Januar: Das erste Gespräch zwischen New York und San Francisco war bereit am 29. Juli 1914 geführt worden, doch veranstaltete man im Januar 1915 eine offizielle Einweihung dieser großen Fernleitung durch ein Gespräch zwischen Alexander Graham Bell in New York und Thomas A. Watson in San Francisco, wobei Bell die historisch gewordenen Worte:

      Mr. 'Watson, come here, I want you! Darauf antwortete Watson: er würde gerne kommen, würde dazu aber eine Woche benötigen.

      Mit dieser Antwort war die Überlegenheit und Geschwindigkeit des neuen Kommunikationsmittels über alten Transport mit Hilfe eines Briefes eindruckvoll demonstriert.
    • 1917: Eine durchgehende Leitung  Chicago - San Francisco

    • 1923: Fernleitung Chicago-Los Angeles wird eröffnet

    • 1927: Die ersten beiden Leitungen von New York nach Los Angeles gehen in Betrieb.

    • 1928: eine weitere Fernleitung von New York nach  San Francisco ging in Betrieb.

    • 1920: Das Fernleitungsnetz  zwischen Grenze und Grenze und von Küste zu Küste war soweit vollendet, dass fast jeder Teilnehmer  in den USA jeden andere erreichen konnte.

      Nun galt es, den enorm anwachsenden Leitungsbedarf zu bewältigen und gleichzeitig einen  Ersatz für die oberirdischen Leitungen zu entwickeln.

    • 1925 11 April: Das erste Fernkabel zwischen New York und Chicago wurde verlegt und am 1. Oktober 1925 in Betrieb genommen.

    • 1927 4. März: Zwischen Deutschland und USA (Emden - New York) wird ein Fernsprechkabel in Bettrieb gesetzt.  Es handelt sich um das erste  Deutsch-Amerikanische Kabel nach dem 1. Weltkrieg. In dessen Ergebniss Deutschland alle vorhandenen Überseekabel abtreten musste.


    • 1928 10. Februar: Zwischen Deutschland und der USA begann der drahtlosen Fernsprechverkehr über Funk auf. Den neuen Dienst nutzten Banken, die sich über die Börsenkurse in New York informieren wollten.

    • 1936: Das erste Koaxialkabel wurde zwischen Philadelphia und New York verlegt.

    • 1942 21 Dezember: Das erste transkontinentale Fernkabel wurde dem Betrieb übergeben.

    • 1947 9. April: In den USA streikten 350.000 Arbeiter der Telefongesellschaften. Von der Aktion war das gesamte Fernsprechnetz betroffen.

    • 1948: Auf der Strecke Boston - NewYork errichtete man das erste Richtfunksystem.

    • 1951 17. August: Durch die Richtfunksysteme waren die beide Küsten jetzt  miteinander verbunden.  

    • 1963: Durch das Transatlantik Kabel wurde der erste halbautomatische interkontinentaler Verkehr nach USA über das TAT-1 abgewickelt.

    • 1965: Erster Satelliteneinsatz für Fernverbindungen nach USA.
      Der Verkehr lief von Deutschland über Fernkabel nach London und von dort aus per Funk nach USA. Die direkte Funkverbindung Deutschland - USA wurde erst im Jahr 1939 nach Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und England eingefüh


    Selbswählferndienst (SWFD) in der USA:


    Jahrzehntelang waren Ferngespräche ohne Handvermittlung mit Hilfe eines Operators nicht denkbar, noch im Jahr 1951 wurden 38 % aller Gespräche innerhalb der USA halbautomatisch hergestellt, d. h. mit Hilfe eines Vermittlungskraft auf rufenden Seite. Im Jahr 1975 betrug dieser Anteil noch 12 % und 88 % wurden mit dem Selbstwähldienst abgewickelt.

    • 1950: 8. Februar: Der SWFD Selbstwählferndienst begann auf kürzeren Entfernung zwischen New York und New Jersey.

    • 1951: Die ersten Versuche für den SWFD im Weitverkehr wurden durchgeführt in Englewood (New Jersey). Es konnten 12 andere Städte mit Hilfe Selbstwahl erreicht werden.

    • 1952: Es begann die Einführung des Selbstwählferndienstes in größerem Stil.
      Dabei wurde auch die Frage eines für die USA und Kanada umfassenden Nummernplans mit Hilfe der area codes aufgebaut.

    • 1956: Es konnten bereits 11 Mio. Teilnehmer ihren Nahverkehr mit Hilfe des Selbstwählferndienstes abwickeln.

    • 1960: Es wurden 80 % der Inlandsferngespräche von den Teilnehmern selbst gewählt.

    • 1975: Bereits 88 % der Teilnehmer konnten Ihre Verbindung selbst wählen.

    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Kanada Weitere Informationen verfuegbar Kanada Weitere Informationen : Alaska und Hawaii Weitere Informationen verfuegbar Alaska und Hawaii

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