 Trägerfrequenzübertragungen (TFUe) werden derzeit wegen der vorhandenen TF-Übertragungssysteme fast ausschließlich im Fernnetz oberhalb der KVSt
verwendet. Bei einem Kanalträgerabstand von 4 kHz wird die Lücke zum oberen Sprachband von 3400 Hz dazu ausgenutzt, die Schaltkennzeichen kanalgebunden mit 3850 Hz zu übertragen. Die Anpassung zwischen dem Wähler der VSt und dem Kanalumsetzer (KU) des TF-Systems ist aus der dem Schemaplan einer TFUe(Z)-g 4Dr zu erkennen.
Die übertragungstechnische Anpassung der Pegel der Sprechwege am KU (-14 dB gehend, +4 dB kommend) an den einheitlichen Durchschaltpegel der Wähler von -4 dB erfolgt durch die Verlängerungsleitungen Vlf. Diese sind in Stufen von 0,5 dB fest einstellbar. Im Falle der Entdämpfung der vor geschalteter Endleitungskette kann über das K-Relais (das Entdämpfungszeichen) die schaltbare Vld im Durchgangsverkehr ausschalten. Der vor geschalteten 2Draht Strecke steht dann ein um 3,5 dB höherer Pegel zur Verfügung, der entsprechend längere Endvermittlungsleitungen zulässt.
Die vermittlungstechnischen Zeichenwerden in Vorwärtsrichtung (Belegen über Ader-c, Wählen über Ader-d) durch eine Impulskorrektur (Ah-Relais) neu geformt und dem KU über die Signalader S ab zugeleitet.
Die Rückwärtszeichen aus dem KU des TF-Systems werden an der ankommenden Signalader S ab von einem E-Relais aufgenommen und unkorrigiert über die Ader-e weitergegeben.
Tabelle TFUe gehend 4 Dr:
| Relais |
Funktion |
| A |
Wählimpulse aufnehmen |
| Ah |
Hilfsrelais für die Impulskorektur |
| C |
Belegungsrelais |
| E |
Aufnahme der rückwärtigen Zeichen |
| K |
Entdämpfung Vld aus / einschalten |
| Q |
Hilfrelais für Quitungssignal |
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