Übertragung der Steuersignale mit Hilfe der Tonwahl. Technischer Stand 1959.
Der große Vorzug der Tonwahl bestand darin, sich mit dem vorhandenen Übertragungsweg des Sprechkreises in den Fernleitungen zu begnügen und keine zusätzlichen Forderungen übertragungstechnischer Art an den Übertragungskanal zu stellen, wird leider durch einige Erschwernisse der Signaltechnik beschattet.
Im Gegensatz zu allen anderen Wählverfahren sind Zeichen und Sprache frequenzmäßig nicht getrennt. Die Schaltzeichen gehen durch die gleiche Filter und die gleichen Verstärker, die auch von der Sprache benutzt werden.
Es sind daher besondere Maßnahmen erforderlich, um eine störende Beeinflussung der Schaltvorgänge durch die Sprache zu vermeiden. Bei der Impulstechnik (IKZ) des Wählsystems 50 wurde diese Aufgabe dadurch noch weiter erschwert, dass an der Forderung der stoßfreien Zeichengabe unbedingt festgehalten werden sollte.
Eine mehrjährige Entwicklung war notwendig, um eine voll befriedigende Lösung zu erzielen.
Weitere Infos über die Tonwahl finden Sie unter der Landesfernwahl.