 In der Vergangenheit hatte es immer wieder Überraschungen in Form von neuer Technik gegeben, die in keiner Prognose vorausgeahnt werden konnten.
Beispiel: Hohlleiter: Im Jahr 1974 war das Hohlleiterkabel serienreif und sollte die Übertragungstechnik revolutionieren. Zu der damaligen Zeit konnte sich auch noch keiner so genau vorstellen was mit den hohen Datenübertragungsraten alles anfangen sollte. Es sollten anstelle von Kabel und Koaxialkabel zwischen den wichtigsten Städten Verbindungen mit den Hohlleitern hergestellt werden. Übernacht war es anders.
Wieso weshalb:
Im Jahr 1975 kam gab es die sensationelle Meldung über das Glasfaserkabel (LWL). Die damalige Meldung sagte, dass es gelungen war durch Glas Signale mit Licht zu übertragen die nur eine Dämpfung von 20 dB pro Kilometer hatte.
Den Spezialisten war ein Licht aufgegangen, es war sofort klar, das diesen neuen flexiblen Lichtleitern die Zukunft gehören würde. Ab diesem Zeitpunkt war der Hohlleiter als Übertragungsmedium für weitere Strecken praktisch gestorben.
Im Jahr 1981 wurde von der Deutschen Bundespost beschlossen, neue Fernleitungen nur noch mit LWL Technik zu installieren. Die Dämpfung von 20 db/km aus dem Jahr 1975 konnte im Jahr 1981 auf einen Wert von 0,2 db/km gesenkt werden.
Das Bild zeigt ein Hohlkabel (Hohlleiter) für 3,8 bis 5,8 GHz Bildquelle: Wikipedia Foto Averse Diese Datei wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht.
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